Telefonieren über WLAN ist günstig - klappt aber nicht überall

Netzwerk: VoIP-Handy oder Handset - Das UTStarcom F1000 im Test (Update)

Das Update finden Sie auf Seite 5 Das Handy ist zu teuer, der Festnetzanschluss nicht flexibel genug - überall und günstig zu telefonieren ist immer noch ein Ding der Unmöglichkeit. Einen guten Ansatz liefert jetzt aber der amerikanische Kommunikations-Spezialist UTStarcom: Ein VoIP-Endgerät im Handy-Format soll diese Lücke schließen.

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F1000 Vollansicht - Das VoIP-Handset F1000
Das VoIP-Handset F1000

Inhaltsverzeichnis

  1. 1 Gut Zuhören lohnt sich und muss sein
  2. 2 Weniger ist mehr
  3. 3 Keine teuren Spielereien
  4. 4F1000 bei Sipgate zu haben
  5. 5Update: Neue Firmware bringt mehr Sicherheit und Komfort
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WLAN-Telefone für Voice-over-IP gibt es aber nicht erst seit gestern. Auf der CeBit wurden einige vorgestellt, und schon im September 2004 testete netzwelt das Zyxel ePhone P2000W, damals das einzige auf dem Markt erhältliche Exemplar dieser Gattung. Das neue UTStarcom F1000 ist dem älteren Konkurrenzmodell zwar in Sachen Alltagstauglichkeit und Preis weit voraus, an der Benutzerfreundlichkeit sollte UTStarcom aber noch etwas feilen.

(K)ein gewöhnliches Handy

Äußerlich unterscheidet sich das F1000 kaum von einem einfachen Mobiltelefon: 111 Gramm Gewicht, kurze Stummelantenne, einfarbiges Display. Im Inneren dagegen sitzt statt der GPRS-Einheit ein WLAN-Empfänger mit 802.11b-Funkstandard. Eine SIM-Karte gibt es ebenfalls nicht - die Zugangsdaten des VoIP-Providers werden ins Telefon eingegeben. Mit der neuesten Firmaware vom 17. November besitzt das UTStarcom auch die Möglichkeit, sich über ein Webinterface konfigurieren zu lassen (s. Update).

UTStarcom F1000

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Zum Testzeitpunkt stand das F1000 laut Thomas Knörr, Sales-Manager bei UTStarcom, kurz vor der Einführung auf dem deutschen Markt. Der neutrale Karton sowie das US-Steckernetzteil wiesen darauf hin, dazu kamen Schnellstartanleitung und Handbuch in englischer Sprache. Englisch und Chinesisch waren auch die einzigen Sprachen im Menü. Zur Markteinführung sollte eine deutsche Anleitung mit dabei sein, offenbar ist das aber noch nicht der Fall.

Achtung Anlaufphase

Wie auch andere mobilen Stromabnehmer muss das F1000 erstmal aufgeladen werden, der Lithium-Ionen-Akku meldet nach vier Stunden seine Betriebsbereitschaft. Doch erst weitere zwei Stunden später hatten wir das Gerät soweit, dass es seinen Zweck auch erfüllte: eine Telefonverbindung aufzubauen. Größte Schwierigkeit dabei war, das Problem genau zu erkennen.

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