Geräusche los, Lüfter los?
Gigabyte NX66T128VP im Test: GeForce 6600 GT, passiv gekühlt
Benjamin Schnitzler
Gigabyte ist einer der wenigen Hersteller, der noch völlig lautlose Grafikkarten baut. Heute nehmen wir ein Modell mit Nvidias GeForce 6600 GT unter die Lupe - einem 3D-Chip der wegen seines guten Preis-Leistungs-Verhältnisses von vielen Spielern gerühmt wird. Nach den lüfterlosen Beschleunigern mit ATi Radeon X800 XL und Nvidia GeForce 6600, nehmen wir nun den dritten mit passiver Kühlung in Augenschein.
Auch in diesem Fall setzt Gigabyte auf eine optisch nicht ganz uninteressante Kombination von goldenen Aluminium-Kühlkörpern und einer Heatpipe. Für diese Lösung sicherte man sich die Bezeichnung "Silent-Pipe". Eine weitere Eigenkreation ist der Zusatz "TurboForce Edition", der hier nicht ohne Grund gewählt wurde.
Gigabyte NX66T128VP
Für Großbildansicht auf ein Bild klicken.Auf den Spuren von GeForce 6800 Ultra
Ein auf 500 Megahertz getakteter Grafikchip gehört für jede Karte mit Nvidia GeForce 6600 GT zur Pflicht. Als Kür hat sich Gigabyte aber etwas Besonderes einfallen lassen. So wird die NX66T128VP mit sehr schnellem DDR3-Speicher aufgewertet, der eine stabile Frequenz von satten 1,12 Gigahertz erreichen soll. Das sind immerhin 70 Megahertz mehr, als Nvidia für seinen High-End-Chip GeForce 6800 Ultra empfiehlt.
Dass sie wegen ihrer acht statt 16 Pixel-Pipelines, sowie einer auf 128 Bit halbierten Speicheranbindung, nicht mit dem Flaggschiff mithalten kann, steht hier außer Frage. Dafür bleiben die Kosten mit einem Straßenpreis von unter 200 Euro noch auf recht moderatem Niveau. Für eine Grafikkarte mit GeForce 6800 Ultra geht schnell das Doppelte über den Ladentisch.
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