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Asus A7M im Test: 17-Zoll-Notebook gegen PC-Phobie
Preiswerte Alternative zum heimischen Großrechner

von Benjamin Schnitzler Uhr veröffentlicht

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Wer seinen klobigen PC loswerden und durch ein praktisches Notebook ersetzen will, für den könnte dieses das richtige sein. Das Asus A7M mit großem 17-Zoll-Display gibt es bereits ab etwa 800 Euro, ohne dass dabei an der Ausstattung gespart wurde. Fünf USB-Ports, Kartenleser, Webcam und Bluetooth können sich in der Einstiegsklasse durchaus sehen lassen. Ebenfalls inklusive: ein ansprechendes Design.

Wer seinen klobigen PC loswerden und durch ein praktisches Notebook ersetzen will, für den könnte dieses das richtige sein. Das Asus A7M mit großem 17-Zoll-Display gibt es bereits ab etwa 800 Euro, ohne dass dabei an der Ausstattung gespart wurde. Fünf USB-Ports, Kartenleser, Webcam und Bluetooth können sich in der Einstiegsklasse durchaus sehen lassen. Ebenfalls inklusive: ein ansprechendes Design.

Mit einem Gigabyte Arbeitsspeicher und 80 Gigabyte Festplattenkapazität leidet der günstigste Vertreter der A7M-Serie nicht gerade an Magersucht. Während das vorinstallierte Windows Vista ein genügsamer Sempron-Prozessor von AMD antreibt, sorgt ein integrierter Grafikchip von Nvidia für verhältnismäßig flotte Spielebeschleunigung. Wem das nicht reicht, der kann es auch in einer teureren Variante mit schnellerem Dual-Core-Prozessor ordern.

Asus A7M im TestInhalt

Vorzeigbarer Günstling

Fast alles inklusive

Tastatur gut, Touchpad befriedigend

Unterbelichtetes Bild

Audio und Video

Zurückhaltende Umwelteinflüsse

Fazit

Alle Daten auf einen Blick

Vorzeigbarer Günstling

Wie die meisten aktuellen Asus-Notebooks setzt das A7M auf eine futuristische Formensprache, die zwar ihre Ecken und Kanten aufweist, sich aber auch für ein paar Rundungen nicht zu schade ist. Um das dunkle Anthrazit des Chassis verläuft ein hellsilberner Rand und im Innenraum stößt das Auge zu weiten Teilen auf mattes Schwarz. Daneben vermitteln blau beleuchtete Hochglanz-Leisten und runde Metall-Knöpfe ein edel angehauchtes Ambiente.

Billig sieht anders aus, denn die Verarbeitung des vier Kilogramm schweren Großbild-Notebooks überzeugt insgesamt: Der Deckel rastet sauber über ein Doppel-Scharnier ein und schließt fest mit der Unterseite ab. Lediglich der schmale Schalter zum Öffnen sitzt ein wenig locker und das Display quietscht leise am rechten Rand. Selbst mit einer Hand gelingt das Aufklappen einwandfrei, ohne dass dabei gleich der Rest des Geräts vom Schreibtisch abhebt. Abgerundet wird der gute Ersteindruck von geringen und gleichmäßigen Spaltmaßen.

Rein äußerlich erinnert kaum etwasan ein potenzielles Schnäpchen.

Fast alles inklusive

Vermissen muss man beim A7M-7S016C nicht allzu viel. Höchstens einen DVI-Anschluss für Flachbildschirme, den sich in der Regel die etwas teureren PC-Alternativen mit leistungsstarker Grafik vorbehalten. Dafür verfügt es immerhin über einen analogen Monitorausgang. Außerdem ist die Kontaktfreude nicht bloß ansteckend, sondern auch schnurlos gegeben. Nach den gängigen Standards wie FireWire, Kopfhörer, Mikrofon, Modem und Wireless LAN endet sie aber noch lange nicht.

In dieser Preisklasse zählen fünfmal USB, Gigabit-Netzwerk, Bluetooth, Infrarot und Speicherkartenleser keineswegs zu den Selbstverständlichkeiten. Hinzu kommen noch ein ExpressCard-Slot für moderne Erweiterungskarten und ein digitaler S/PDIF-Anschluss für möglichst verlustfreie Klangübertragung. Wer sich beim Chatten, Skypen oder bei sonstigen Aktivitäten gerne abfilmen oder fotografieren lässt, kann auf die integrierte Webcam in der Mitte des oberen Bildschirmrands zurückgreifen.

Asus A7M im Test

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Abgesehen vom fehlenden Nummernblock leistet sich das Keyboard keine nennenswerten Aussetzer. Obwohl der Mausersatz aus Aluminium viel hermacht und sich gut anfühlt, schneidet er schlechter ab als seine Werkskollegen, wie beispielsweise im 15,4-Zoll-Notebook A6Jm.

Tastatur gut, Touchpad befriedigend

Abgesehen vom fehlenden Nummernblock leistet sich das Keyboard keine nennenswerten Aussetzer. Auffällig ist jedoch, dass es sich bei stärkerem Tastendruck im Zentrum ein wenig nach unten wölbt. Beim Schreiben erzeugt es eine helle aber leise Geräuschkulisse, nur ein paar der größeren Tasten klappern etwas lauter. Pluspunkte sammelt die Tastatur wiederum durch ihre prägnanten Druckpunkte und den angenehm geringen Widerstand.

Auf Widerstand stoßen wir auch beim Touchpad, doch leider nicht im positiven Sinne. Obwohl der Mausersatz aus Aluminium viel hermacht und sich gut anfühlt, schneidet er schlechter ab als seine Werkskollegen, wie beispielsweise im 15,4-Zoll-Notebook A6Jm. Besonders die rechte Taste reagiert schwammig und träge. Einen deutlich besseren Job erledigt dagegen das linke Pendant, diesem mangelt es zum linken Rand hin aber ebenfalls an Feingefühl. Letzteres stellt sich dafür bei der Bedienoberfläche ein, die zugleich leichtgängig und präzise anspricht.

Unterbelichtetes Bild

Solange der Regler auf Anschlag steht, bietet das Display genügend Helligkeit fürs Auge. Ausreichend wäre jedoch die bessere Bezeichnung, denn für mehr als das reicht es beim besten Willen nicht. In puncto Leuchtkraft tendieren die Reserven gegen Null, was auf der anderen Seite wiederum mitverantwortlich für den ausgesprochen niedrigen Stromverbrauch des "kleinen" A7M sein dürfte. Die spiegelnde Hochglanzoberfläche macht das Bild zwar messerscharf, bei ungünstiger Lichteinstrahlung jedoch schlecht lesbar. Die eher mittelprächtige Blickwinkeltoleranz stellt immerhin die Person zufrieden, die gerade vor dem Bildschirm sitzt.

Für ein paar positive Eigenschaften sind die 17 Zoll im breiten 16:10-Format trotzdem gut: Allen voran der sehr gute, von der dunklen Darstellung begünstigte Schwarzwert. Auch die Farben wirken in etwa so wie der Zuschauer es erwartet, allerdings leuchtschwach und mit Grauschleiern in den Ecken sowie an den Kanten. Die Ausleuchtung lässt am oberen und unteren Rand leicht nach, aber in durchaus vertretbarem Maße. Klare Kontrastarmut offenbart der Graustufen-Test, dort schwächelt das Display sowohl bei sehr hellen als auch sehr dunklen Abstufungen.

Hier ist zum Teil mehr drin, als dergünstige Preis vermuten lässt.

Audio und Video

Überraschenderweise liefert das A7M-7S016C gerade bei stärker komprimierten Videos eine gelungene Vorstellung. Zwar lassen sich die Defizite bei der Leuchtkraft auch hier nicht leugnen, dafür wirkt das Bild wie weichgezeichnet und kaschiert gekonnt klötzchenförmige Darstellungsfehler. Dabei pendelt sich die Prozessorauslastung irgendwie zwischen zehn und zwanzig Prozent ein und lässt nebenher noch problemlos andere Anwendungen zu. Praktisch: Die vorderen Schalter für die gängigsten Wiedergabe-Funktionen sind selbst bei geschlossenem Deckel bequem erreichbar.

Ansehnlich ist zwar auch die Präsentation von hochauflösendem Filmmaterial, allerdings steigt dabei die Auslastung auf weit über 50 Prozent und schränkt die Möglichkeiten des Systems erheblich ein. Auch wenn die Wiedergabe weit von einer ruckelnden Diashow entfernt ist, erscheint sie doch subjektiv langsamer als auf schnelleren Rechnern. Beim Notebook-Kino können sich die klar klingenden Stereo-Lautsprecher selbst bei hoher Lautstärke noch hören lassen. Musik tönt bei mehr als halber Lautstärke hingegen ein wenig schrill und übersteuert, aber immer noch besser als bei vielen Konkurrenzmodellen.

Asus A7M im Test

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Abgesehen vom fehlenden Nummernblock leistet sich das Keyboard keine nennenswerten Aussetzer. Obwohl der Mausersatz aus Aluminium viel hermacht und sich gut anfühlt, schneidet er schlechter ab als seine Werkskollegen, wie beispielsweise im 15,4-Zoll-Notebook A6Jm.

Zurückhaltende Umwelteinflüsse

In Sachen Geräuschentwicklung und Stromverbrauch übt sich das A7M in Zurückhaltung. Trotz des dauerlaufenden Lüfters bleibt der Betriebslärm auf einem völlig vertretbaren Niveau. Erst beim Abruf der letzten Reserven schwillt das leise Rauschen hörbar an und erhält einen unangenehm hochfrequenten Unterton, schwillt beim Wechsel auf weniger anspruchsvolle Office- oder Internet-Aufgaben aber schnell wieder ab.

Gedämpfte Erwartungen sind bei der Akkulaufzeit angebracht, denn selbst bei leichter Beanspruchung neigt sie sich bereits nach zwei Stunden und zwanzig Minuten dem sicheren Ende zu. Der maximale Stromverbrauch von gemessenen 66 Watt wird nur in den seltensten Fällen erreicht, im Normalfall beträgt er im Schnitt gerade mal 40 Watt. Ein nicht zu verachtender Vorteil gegenüber einem gewöhnlichen Standard-PC.

Fazit

Wer ein extrem leistungsstarkes Notebook für aufwändige Multimedia-Bearbeitung und Spiele sucht, wird beim A7M-7S016C bestimmt nicht fündig. Für diejenigen, die ihren klobigen PC ohnehin nur für Internetsurfen und Schreibarbeit verwenden und durch ein gut ausgestattetes Notebook ersetzen möchten, ist der schicke 17-Zoll-Rechner hingegen eine echte Alternative. Die Verarbeitung ist gut, die Ausstattung üppig und der Preis stimmt. Leider krankt das A7M wie die meisten großen Notebooks an einer mageren Akkulaufzeit. Außerdem hätte Asus gut daran getan, weniger sparsam mit der Display-Helligkeit umzugehen.

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Wer seinen klobigen PC loswerden und durch ein praktisches Notebook ersetzen will, für den könnte dieses das richtige sein. Das Asus A7M mit großem 17-Zoll-Display gibt es bereits ab etwa 800 Euro, ohne dass dabei an der Ausstattung gespart wurde. Fünf USB-Ports, Kartenleser, Webcam und Bluetooth können sich in der Einstiegsklasse durchaus sehen lassen. Ebenfalls inklusive: ein ansprechendes Design.

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Wer seinen klobigen PC loswerden und durch ein praktisches Notebook ersetzen will, für den könnte dieses das richtige sein. Das Asus A7M mit großem 17-Zoll-Display gibt es bereits ab etwa 800 Euro, ohne dass dabei an der Ausstattung gespart wurde. Fünf USB-Ports, Kartenleser, Webcam und Bluetooth können sich in der Einstiegsklasse durchaus sehen lassen. Ebenfalls inklusive: ein ansprechendes Design.
http://www.netzwelt.de/news/75426-asus-a7m-test-17-zoll-notebook-gegen-pc-phobie.html
2007-04-12 16:45:00
http://img.netzwelt.de/dw120_dh90_sw0_sh0_sx0_sy0_sr4x3_nu0/article/asus_a7m_test_intext1_1176290494.jpg
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