Preiswerte Alternative zum heimischen Großrechner

Asus A7M im Test: 17-Zoll-Notebook gegen PC-Phobie

Wer seinen klobigen PC loswerden und durch ein praktisches Notebook ersetzen will, für den könnte dieses das richtige sein. Das Asus A7M mit großem 17-Zoll-Display gibt es bereits ab etwa 800 Euro, ohne dass dabei an der Ausstattung gespart wurde. Fünf USB-Ports, Kartenleser, Webcam und Bluetooth können sich in der Einstiegsklasse durchaus sehen lassen. Ebenfalls inklusive: ein ansprechendes Design.

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Asus A7M im Test - Abgesehen vom fehlenden Nummernblock leistet sich das Keyboard keine nennenswerten Aussetzer. Obwohl der Mausersatz aus Aluminium viel hermacht und sich gut anfühlt, schneidet er schlechter ab als seine Werkskollegen, wie beispielsweise im 15,4-Zoll-Notebook A6Jm.
Abgesehen vom fehlenden Nummernblock leistet sich das Keyboard keine nennenswerten Aussetzer. Obwohl der Mausersatz aus Aluminium viel hermacht und sich gut anfühlt, schneidet er schlechter ab als seine Werkskollegen, wie beispielsweise im 15,4-Zoll-Notebook A6Jm.

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Vorzeigbarer Günstling
  2. 2Fast alles inklusive
  3. 3Tastatur gut, Touchpad befriedigend
  4. 4Unterbelichtetes Bild
  5. 5Audio und Video
  6. 6Zurückhaltende Umwelteinflüsse
  7. 7Fazit
  8. 8Alle Daten auf einen Blick

Mit einem Gigabyte Arbeitsspeicher und 80 Gigabyte Festplattenkapazität leidet der günstigste Vertreter der A7M-Serie nicht gerade an Magersucht. Während das vorinstallierte Windows Vista ein genügsamer Sempron-Prozessor von AMD antreibt, sorgt ein integrierter Grafikchip von Nvidia für verhältnismäßig flotte Spielebeschleunigung. Wem das nicht reicht, der kann es auch in einer teureren Variante mit schnellerem Dual-Core-Prozessor ordern.

Asus A7M im TestInhalt

Vorzeigbarer Günstling

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Fast alles inklusive

Tastatur gut, Touchpad befriedigend

Unterbelichtetes Bild

Audio und Video

Zurückhaltende Umwelteinflüsse

Fazit

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Alle Daten auf einen Blick

Vorzeigbarer Günstling

Wie die meisten aktuellen Asus-Notebooks setzt das A7M auf eine futuristische Formensprache, die zwar ihre Ecken und Kanten aufweist, sich aber auch für ein paar Rundungen nicht zu schade ist. Um das dunkle Anthrazit des Chassis verläuft ein hellsilberner Rand und im Innenraum stößt das Auge zu weiten Teilen auf mattes Schwarz. Daneben vermitteln blau beleuchtete Hochglanz-Leisten und runde Metall-Knöpfe ein edel angehauchtes Ambiente.

Billig sieht anders aus, denn die Verarbeitung des vier Kilogramm schweren Großbild-Notebooks überzeugt insgesamt: Der Deckel rastet sauber über ein Doppel-Scharnier ein und schließt fest mit der Unterseite ab. Lediglich der schmale Schalter zum Öffnen sitzt ein wenig locker und das Display quietscht leise am rechten Rand. Selbst mit einer Hand gelingt das Aufklappen einwandfrei, ohne dass dabei gleich der Rest des Geräts vom Schreibtisch abhebt. Abgerundet wird der gute Ersteindruck von geringen und gleichmäßigen Spaltmaßen.

Asus A7M im Test

Rein äußerlich erinnert kaum etwasan ein potenzielles Schnäpchen.

Fast alles inklusive

Vermissen muss man beim A7M-7S016C nicht allzu viel. Höchstens einen DVI-Anschluss für Flachbildschirme, den sich in der Regel die etwas teureren PC-Alternativen mit leistungsstarker Grafik vorbehalten. Dafür verfügt es immerhin über einen analogen Monitorausgang. Außerdem ist die Kontaktfreude nicht bloß ansteckend, sondern auch schnurlos gegeben. Nach den gängigen Standards wie FireWire, Kopfhörer, Mikrofon, Modem und Wireless LAN endet sie aber noch lange nicht.

In dieser Preisklasse zählen fünfmal USB, Gigabit-Netzwerk, Bluetooth, Infrarot und Speicherkartenleser keineswegs zu den Selbstverständlichkeiten. Hinzu kommen noch ein ExpressCard-Slot für moderne Erweiterungskarten und ein digitaler S/PDIF-Anschluss für möglichst verlustfreie Klangübertragung. Wer sich beim Chatten, Skypen oder bei sonstigen Aktivitäten gerne abfilmen oder fotografieren lässt, kann auf die integrierte Webcam in der Mitte des oberen Bildschirmrands zurückgreifen.

Asus A7M im Test

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Tastatur gut, Touchpad befriedigend

Abgesehen vom fehlenden Nummernblock leistet sich das Keyboard keine nennenswerten Aussetzer. Auffällig ist jedoch, dass es sich bei stärkerem Tastendruck im Zentrum ein wenig nach unten wölbt. Beim Schreiben erzeugt es eine helle aber leise Geräuschkulisse, nur ein paar der größeren Tasten klappern etwas lauter. Pluspunkte sammelt die Tastatur wiederum durch ihre prägnanten Druckpunkte und den angenehm geringen Widerstand.

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