Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen hat er sich nun doch eingeschlichen, der Wurm. Sei es, weil der Virenscanner mal wieder temporäre Blindheit hatte, sei es, weil die Firewall nicht richtig konfiguriert war oder ein neuartiger Wurm die beiden Hemmnisse einfach deaktiviert hat.
Den Bock zum Gärtner machen. Dieses Sprichwort besagt, dass der, der dem Garten am meisten schadet, nämlich ein verfressener Ziegenbock, sich schlecht als Gärtner eignet. Die Firma Microsoft hat ähnliche Pläne, auch sie ist eher als Bock bekannt, möchte in Zukunft aber lieber Rosen schneiden statt fressen.
SARS und Hühnergrippe haben es vorgemacht: Wenn Mensch und Tier nur lange und dicht genug aufeinander hocken, springen die Viren von der einen Spezies auf die andere über. Es war nur eine Frage der Zeit, bis dieser Effekt auch bei elektronischen Geräten auftritt.
Harry Potter ist wieder im Kino. Und mit ihm der Medienrummel, Actionfiguren, Hörspielkassetten, Hörbücher, Poster, T-Shirts, Computerspiele und was sonst noch so alles zu einer Rundum-sorglos-Marketingstrategie gehört.
Es gibt diverse Möglichkeiten, sich sein Wochenende um die Ohren zu schlagen. Eine davon ist der Versuch, einen virenbefallenen Rechner wieder ans Laufen zu bekommen. Das ist besonders schön, wenn, dem großen Sasser sei Dank , der Rechner jedesmal abstürzt, wenn man wagt, eine Internetverbindung zu aktivieren.
Wenn es morgens an der Tür klingelt, ist es im Idealfall der Postbote oder ein Bekannter. Dennoch sollte man vorher einen Blick durch den Türspion werfen, denn es könnte auch unangenehmer Besuch von der GEZ sein. Oder, noch schlimmer: Das Landeskriminalamt auf der Suche nach einem Virenprogrammierer.
Der moderne Mac ist als Internet-Computer konzipiert. Dadurch ist die Zeitspanne bis zum Erreichen des "Ich bin drin"-Moments auch oftmals wesentlich kürzer als bei Windows- oder Linux-Rechnern. Doch die nützliche Verbindung ins Internet bringt auch einige Gefahren mit sich. Diese lassen sich beim Mac allerdings, im Gegensatz zu den Mitbewerbern im Windows-Lager, mit Bordmitteln abstellen.
Ein Virenscanner sollte zur Grundausstattung eines jeden Windows-PC gehören. Das Funktionsprinzip ist einfach: Die meisten Antiviren-Programme sind aufgeteilt in einen Hintergrund- und einen On-Demand-Scanner. Der Hintergrund-Virenscanner überwacht sämtliche Dateibewegungen im System und ist entsprechend rechenintensiv. Dafür schlägt er sofort Alarm, wenn verdächtiger Programmcode entdeckt wird.
Seit es Computer gibt, gibt es auch Computerviren. Es gibt Abertausende von Virentypen. Manche sind eher harmlos, manche hingegen wirklich gefährlich. Das Funktionsprinzip ist allerdings bei allen gleich: Ihr bösartiger Code übertragt sich über Dateien, egal ob per Mail oder Datenträger.
Emails sind das Blut in den Adern des Internets. Ohne sie wäre der moderne Geschäftsverkehr nahezu undenkbar. Und wie das bei Körperflüssigkeiten so üblich ist, eignet sich das Medium Email hervorragend zur Übertragung von Viren. Durch ihre hohe Geschwindigkeit und die unbegrenzten Verbreitungskapazitäten können sie vom Lebensspender zum Lebensvernichter werden.
Trojaner sind Programme, die im Verborgenen auf den Rechner geschmuggelt werden, um ihn unter fremde Kontrolle zu bringen. Dieser kann dann von Außen über das Internet auf die Inhalte des Rechners zugreifen oder ihn sogar komplett übernehmen.
Heutzutage verfügen nahezu alle Firmen über Netzwerke, die auch größtenteils ans Internet angeschlossen sind. Dadurch ist es theoretisch möglich, auf alle Daten in diesen Netzwerken zuzugreifen. Praktisch sind die Daten aber normalerweise nicht einsehbar. Allerdings sind viele Netzwerke derart schlecht gesichert, dass sich selbst Hacking-Azubis sehr schnell Zutritt verschaffen können - mit erheblichen Konsequenzen.
Der Software-Riese Microsoft will bis zum Erscheinen der finalen Version des zweiten Service Pack (SP2) für sein aktuelles Betriebssystem Windows XP einen Virenscanner in dieses integrieren. Der Virenscanner soll dabei grundlegende Sicherheitsfeatures bieten und vor allem unerfahrene Benutzer vor Angriffen schützen. Microsoft kündigte in dem Zusammenhang an, daß man aber keinesfalls Konkurrenz zu Norton und Co. werden wolle, sondern dem User nur ein zentrales Basis-Element mitgeben möchte.

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