Es ist geschafft, die Gangsta-Rapper können einpacken. Wer heutzutage zu schnellem Geld kommen möchte, setzt nicht mehr auf Drogenhandel, sondern zockt Menschen online ab. Die Wirkung ist die gleiche, die Opfer stehen in beiden Fällen recht schnell vor dem finanziellen Ruin. Im Gegensatz zum Drogenhandel müssen sich Cybercrime-Opfer aber zusätzlich nüchtern mit den Problemen herumschlagen, während das Drogenopfer halb selig dem goldenen Schuss entgegendämmern darf. So oder so habe Cybercrime den Drogenhandel weltweit als profitabelste kriminelle Geldquelle abgelöst, behauptet eine US-Expertin.
Im netzwelt-Podcast vom 11. November dreht sich um XCP - den hartnäckigen Kopierschutz von Sony. Der führt sich auf wie ein Trojaner und lässt sich ebenso schwer entfernen. Christian Rentrop erklärt wie er funktioniert und wie Betroffene den "Schutz" wieder los werden können. Außerdem: Wieder eine Tauschbörse weniger, Torrent Finder getestet und Fortschritte im Bau unseres HTPC.
Wer einen BitTorrent-Client sucht, der sich auf das Wesentliche konzentriert(nämlich das Filesharing) und auf überflüssigen Ballast, wie eine verschnörkelte Oberfläche und unnötige Funktionen verzichtet, der sollte sich einmal Turbo Torrent anschauen.
Es ist wieder so weit: Ein neuer Handy-Schädling treibt sein Unwesen. Die Antiviren-Unternehmen warnen vor der großen Gefahr und die Fachwelt plappert es nach. Doch auch Doomboot.A ist, trotz seines an Blut und Innereien erinnernden Namens, überaus harmlos. Um nicht zu sagen "lahm", kommt der Name doch daher, dass Doomboot das Spiel Doom 2 als Falle benutzt.
"Ooops, I did it again..." Männern, die beim passenden Britney-Spears-Video keine Beule in der Hose bekommen haben, ist vermutlich nicht mehr zu helfen. Selbst heute, 5 Jahre danach, lechzt manch einer nach Britney Spears im roten Lack-Dress. Das mag auch der Grund sein, warum das zur Zeit schwangere Madonna-Faksimile die Top-Ten der beliebtesten Viren-Prominenten von Panda-Software anführt.
Früher war alles besser. Dieses Mantra beten nicht nur alte Nazi-Opis mit Holzbein und Schmiss im Gesicht im Minutentakt hinunter. Auch Phisher haben sich der alten Zeiten besonnen und arbeiten wieder massiv mit Trojanern und Keyloggern. E-Mail-Phishing war gestern, heute werden Schadprogramme auf dem Rechner installiert, die alles mitschneiden, was der Anwender in seine Tasten klampft.
Die große Zeit der Mailwürmer scheint vorbei zu sein. Das jedenfalls glaubt das russische Antiviren-Unternehmen Kaspersky. Während vor rund einem Jahr noch Wurmattacken das Web erschütterten, ist es in diesem Bereich ruhig geworden. Die zukünftige Bedrohung sind Botnetze und andere Formen der kommerziellen Schädlings-Nutzung.
Der Antiviren-Hersteller Sophos meldet einen Trojaner für Mac OS X - ist es damit vorbei mit Mac OS X als sicheres Betriebssystem? Vermutlich nicht: Andere Antiviren-Hersteller haben den Schädling noch nicht aufgetan. Zudem ist es fraglich, ob es sich bei Mac/Cowhand-A um einen Virus in freier Wildbahn oder ein Proof of Concept handelt.
Wenn der Rechner gerne Nachts Gehirne auslutscht, immer zu langsam wirkt, an seltsamen Stellen leuchtet und irgendwie einen dämlichen Eindruck macht, ist sein Benutzer mit grosser Wahrscheinlichkeit Gamer. Ansonsten handelt es sich nämlich um einen Zombie-PC, bedingt durch eine Viren-Infektion.
Der Durchbruch in Sachen Sicherheit? Wissenschaftler der Universität des Saarlandes haben eine Software entwickelt, mit der sich Rechner selbstständig gegen Angriffe schützen können. Vorbei die Zeiten der intensiven Firewall-Pflege und Update-Installiererei? Wohl kaum.
Setzen Sie sich hin und schnallen Sie sich an. Sie werden nunmehr Zeuge einer Zeitenwende. Einer Invasion ungeahnten Ausmaßes. Der Ort: Die Erde. Die Opfer: Symbian-Handys aller Art. Es geht um den ersten echten Handy-Virus, der in freier Wildbahn gesichtet wurde. Sein Name: Mosquito.
Der AOL-Account ist auf einmal ständig besetzt, von Ebay kommen Meldungen, dass dieser oder jener Artikel nicht in Ordnung wäre oder dass der Account gesperrt wurde. Kreditkartenrechnungen über Dinge, die niemals gekauft wurden, trudeln ein, und der Kontostand sieht auch auf einmal sehr, sehr mau aus.
Den Bock zum Gärtner machen. Dieses Sprichwort besagt, dass der, der dem Garten am meisten schadet, nämlich ein verfressener Ziegenbock, sich schlecht als Gärtner eignet. Die Firma Microsoft hat ähnliche Pläne, auch sie ist eher als Bock bekannt, möchte in Zukunft aber lieber Rosen schneiden statt fressen.
Der moderne Mac ist als Internet-Computer konzipiert. Dadurch ist die Zeitspanne bis zum Erreichen des "Ich bin drin"-Moments auch oftmals wesentlich kürzer als bei Windows- oder Linux-Rechnern. Doch die nützliche Verbindung ins Internet bringt auch einige Gefahren mit sich. Diese lassen sich beim Mac allerdings, im Gegensatz zu den Mitbewerbern im Windows-Lager, mit Bordmitteln abstellen.
Linux galt bisher als das sicherste Betriebssystem auf dem Markt. Nach Ansicht von Dan O'Dowd, dem CEO der Firma Green Hills Software allerdings beinhaltet es ein riesiges Sicherheitsrisiko, das in der offenen Natur des Systems begründet liegt.
Datensammler haben es mit dem Normal-Surfer wirklich leicht. Es gibt diverse Möglichkeiten, um herauszufinden, wann welcher Surfer wie lange auf welcher Website unterwegs war. Wenn die werbefinanzierte Software auf einmal nur noch Gummistiefel-Werbung anzeigt, nachdem man einen Gummistiefel-Versand besucht hat, ist wahrscheinlich Spyware im Spiel.
Trojaner sind Programme, die im Verborgenen auf den Rechner geschmuggelt werden, um ihn unter fremde Kontrolle zu bringen. Dieser kann dann von Außen über das Internet auf die Inhalte des Rechners zugreifen oder ihn sogar komplett übernehmen.
Heutzutage verfügen nahezu alle Firmen über Netzwerke, die auch größtenteils ans Internet angeschlossen sind. Dadurch ist es theoretisch möglich, auf alle Daten in diesen Netzwerken zuzugreifen. Praktisch sind die Daten aber normalerweise nicht einsehbar. Allerdings sind viele Netzwerke derart schlecht gesichert, dass sich selbst Hacking-Azubis sehr schnell Zutritt verschaffen können - mit erheblichen Konsequenzen.

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