Das klassische Problem: Kaum ist die Website online, trudeln auch schon die ersten Spam-Mails ein. Verantwortlich dafür ist die Email-Adresse, die von sogenannten Spidern, automatischen Adresssammlern, eingesammelt und in die Datenbank eines Spammers aufgenommen wird.
War es ein Versehen oder Absicht? Etwa 30000 "Kunden" staunten am Freitag nicht schlecht als sich eine ihnen nicht bekannte Mahnung in ihrem Postfach befand. In dieser wurden sie aufgefordert doch bitte umgehend 29,99 Euro auf das Konto eines 21-jährigen Bayreuthers zu überweisen. Andernfalls würde ein kostenpflichtiges, gerichtliches Mahnverfahren eingeleitet.
Datenklauber agieren normalerweise im Verborgenen. So sind Trojaner und Würmer nicht unbedingt leicht zu identifizieren, wenn sie sich auf dem Rechner eingenistet haben. Doch es gibt noch andere Schädlinge, die spionieren, ohne sich jemals auf dem Rechner befunden zu haben.
Es gibt kein Entkommen. Bereits 24 Stunden nach der ersten Einrichtung einer Mailadresse beim Freemail-Provider trudeln die ersten SPAM-Nachrichten ein. Ohne Gnade und ohne Rücksicht auf persönliche Präferenzen wird für Webcam-Girls, Viagra im Zehnerpack oder extra günstige Software geworben. Ohne, dass diese Informations-Emails jemals irgendwo bestellt worden wären.
Instant Messaging ist eine weit verbreitete Kommunikationsform. Sie ist schneller als Email und wird entsprechend gerne von Privat- und Geschäftsleuten genutzt. Leider weisen die Protokolle Dienste einige Sicherheitslücken auf, von den Programmen selbst einmal ganz zu schweigen.

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