Gnutella
Gnutella ist ein dezentrales Peer-to-Peer Computernetzwerk, das den Tausch von Dateien zwischen den Netzwerkteilnehmern ermöglicht. Alle Nutzer bauen eine Verbindung zueinander auf, indem sie die gleiche Software verwenden und auf einen zentralen Server verzichten. Vorteil von Gnutella ist Robustheit und Ausfallsicherheit.
Verwandte BegriffeDownload, Filesharing, Software, Peer, BearShare, Morpheus, eDonkey, Shareaza, Kazaa, Paket , Napster, Limewire, Bittorrent, Twitter
Mit FrostWire können Sie auf die Gnutella- und BitTorrentNetzwerke zugreifen, um mit anderen Nutzern weltweit Dateien auszutauschen. Es handelt sich bei dieser Software um eine Weiterentwicklung von Limeware, das infolge von Rechtsstreitigkeiten mit der RIAA nunmehr über einen Filter gegen den Austausch urheberrechtlich geschützter Daten verfügen muss. Da einige Entwickler sich mit dem weitreichenden Tauschverbot nicht abfinden wollten, gründeten sie das Gemeinschaftsprojekt FrostWire, das in enger Zusammenarbeit mit den Limeware-Entwicklern betrieben wird.
Eines der bekanntesten Programme für Peer-to-Peer-Datenaustausch ist LimeWire. Das kostenlose Programm LimeWire wird hunderttausende Mal pro Tag heruntergeladen und es sind zu jedem Zeitpunkt mehrere Millionen Nutzer aktiv.
XoloX ist ein kostenloses Programm zum Austauschen von Dateien. Es kann gleichzeitig auf die Filesharing-Netze Gnutella, FastTrack und eDonkey zugreifen.
Cabos ist ein auf LimeWire und Acquisition basierendes Gnutella-Programm zum gemeinsamen Dateienaustausch. Es ist kostenlos erhältlich und enthält laut Entwicklerteam keinerlei Spy- oder Adware.
Die Software I2Phex ist ein Tauschbörsen-Programm. Über den Filesharing-Client I2Phex wird es Ihnen ermöglicht, Dateien auf der Basis des Gnutella-Tools Phex zu tauschen oder von anderen Benutzern herunterzuladen. Wichtig dabei ist, dass Sie absolut anonym bleiben.
Bei Ares Galaxy handelt es sich um ein Filesharing-Tool, welches dem Anwender bei der Suche nach Dateien im P2P-Netzwerk unter die Arme greift.
Limewire hat die offene Betaphase des Online-Shops Music Store gestartet und bietet etwa 500.000 MP3s ohne DRM und mit 256 Kilobit pro Sekunde an. Die vier Majors fehlen allerdings - wohl wegen des berüchtigten firmeneigenen P2P-Clients.
Nach wie vor existiert unter Filesharern eine große Fangemeinde abseits der BitTorrent-Pfade. Weniger für seine Sicherheit als vielmehr für Geschwindigkeit und Angebot bekannt ist das Gnutella-Netz. Hier gilt LimeWire zu Recht als der erfolgreichste Client. Diese Freeware und andere Tools ab heute auf netzwelt.
Wer per P2P seine Daten tauscht, verteilt automatisch seine eigene Identität unter die Leute. Doch es geht auch anders: Die Freeware I2Phex erlaubt unerkanntes Filesharing über das Gnutella-Netzwerk. Möglich wird das durch I2P, das anonyme Netz im Netz.
Filesharing ist ein Synonym für den illegalen Austausch von Daten geworden. Dabei gibt es mittlerweile auch viele legale Inhalte in den Netzwerken. Die drei großen Netzwerke Bittorrent, Gnutella und eDonkey haben alle ihre Spezialgebiete. Netzwelt zeigt, welches Netz für wen am besten geeignet ist und mit welchem Client es am effektivsten genutzt wird.
Der Bär ist tot - es lebe der Bär. So oder so ähnlich könnte man die Situation um einen der beliebtesten Filesharing-Clients im gesamten Internet, Bearshare, beschreiben. Nach langem Streit mit der Musikindustrie schmiss die Entwicklerfirma Free Peers Inc. Mitte 2006 das Handtuch. 30 Millionen Euro Schadensersatz zahlte das Unternehmen damals der RIAA (Recording Industry Association of America) und musste daraufhin ihr Projekt Bearshare an den Konkurrenten Imesh abgeben.
Limewire galt lange Zeit als Purist unter den Tauschbörsen. Während sich Konkurrenten wie Morpheus oder Shareaza schon vor Jahren an die Integration von möglichst vielen Netzen machten, bastelten die Limewire-Programmierer lieber am Gnutella-Standard. Doch jetzt soll das Tausch-Programm erstmals Unterstützung für Bittorrent und Distributed Hash Tables bekommen.
Die Tauschbörse Qtrax will nach zwei Jahren Pause noch einmal von vorn anfangen. Qtrax setzt dazu ähnlich wie iMesh auf Lizenzen und Filter. Im Herbst soll der Betrieb aufgenommen werden.
Die Entwickler des Gnutella-Programms Bearshare haben sich mit der RIAA auf eine Einstellung ihres bisherigen Angebots geeinigt. Bearshares Code, Marke und Software werden von iMesh übernommen, um in eine lizenzierte Tauschbörse umgewandelt zu werden. Bearshares bisherige Betreiber haben sich zudem zur Zahlung von 30 Millionen US-Dollar Schadensersatz verpflichtet.
Coca-Cola hat angekündigt, ein neues Musikformat namens Stageside per P2P-Download zu verbreiten. Star der ersten Stageside-Folge ist der RnB-Musiker Ne-Yo. Die Show verzichtet komplett auf Digital Rights Management.
Nicht umsonst gehört BearShare zu den beliebtesten Filesharing-Clients für das Gnutella-Netzwerk. Eine übersichtliche Oberfläche und die leichte Bedienung machen das Tauschbörsenprogramm besonders für P2P-Anfänger interessant. Netzwelt zeigt in einem kurzen Tutorial die wichtigsten Einstellungen für ein noch besseres Filesharing mit dem populären P2P-Client.
Wachsender juristischer Druck treibt derzeit immer mehr P2P-Anbieter zur Aufgabe. Die Tauschbörsen-Netze selbst sollten davon aufgrund ihrer dezentralen Architektur eigentlich nicht betroffen sein. In der Praxis entpuppen sich jedoch Host Cache-Server als wunder Punkt, der Netze praktisch über Nacht zum Erliegen bringen kann.
Auf dem Mac gibt es zwei Arten von Filesharing-Tools. Die einen sind nichts weiter als eine Oberfläche für im Web zusammengeklaubte Kommandozeilen-Clients, stürzen ständig ab und liefern kaum brauchbare Ergebnisse. Und dann gibt es noch die guten Clients, die sauber programmiert und gut designt ein bisher selten da gewesenes Filesharing-Erlebnis sicherstellen. Manchmal werden sie um neue Netze erweitert.
Shareaza gehört nicht umsonst zu den beliebtesten P2P-Clients: Während sich die meisten anderen Filesharing-Tools auf ein P2P-Netz beschränken, unterstützt Shareaza ganze vier Netze. So können Dateien aus den beiden Gnutella-Netzen (Gnutella, Gnutella2) und von eDonkey heruntergeladen werden. Auch BitTorrent-Downloads werden unterstützt. Die Vielfalt an Netzen bringt leider auch eine Vielfalt an Einstellungsmöglichkeiten mit sich, die trotz deutschsprachiger Oberfläche nicht immer leicht zu überblicken sind. So können beispielsweise für alle unterstützten Netze Beschränkungen bei den Downloads, Einstellungen zu den Verbindungen und sogar die Eigenschaften der Warteschlangen für einzelne Downloads konfiguriert werden.
Morpheus gehört zu den beliebtesten Filesharing-Clients überhaupt. Der Grund dafür: Anders als die meisten anderen P2P-Programme unterstützt Morpheus nicht nur ein- sondern gleich mehrere P2P-Netze. Vor einigen Jahren noch ein Fasttrack-Client, lassen sich mit Morpheus in der aktuellen Version 5.0 Dateien aus dem Gnutella-, Neonet- und G2-Netzwerk herunterladen. Außerdem wird BitTorrent unterstützt. Damit das Programm auch läuft wie geschmiert, stellen wir im Folgenden einmal alle wichtigen Schritte und Einstellungen für einen reibungslosen Betrieb von Morpheus zusammen.

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