MS Office, CloneCD, Corel Draw und Nero sind nur einige bekannte Programme, die heimlich nach Hause telefonieren. Unbemerkt verbinden sie sich per Internet mit dem Hersteller und checken etwa die Seriennummer. Da sich die Unternehmen bei diesen geheimen Funktionen gerne ausschweigen, weiß man nicht, was sonst noch so alles übertragen wird.
Ein kleiner Alleskönner unter den Firewalls ist die Freeware Outpost von Agnitum. Die Software blockiert nicht nur Programme, die sich heimlich mit dem Internet verbinden. Für erhöhten Schutz von außen, sorgen zudem ein Werbefilter und eine Warnfunktion für Portscans. Detailierte Infos über alle laufenden Verbindungen schaffen zudem Durchblick im Netzverkehr.
Zone Alarm ist installiert und meldet fleißig alle Netzaktivitäten. Doch was blockt die Firewall da genau und wohin sollten die Verbindungen gehen? Wer weiß, wie man das Protokoll auswertet, kennt die schmutzigen Geheimnisse seriös anmutender Programme.
Dumm gelaufen: Sämtliche Rechner im Büro müssen neu installiert werden, weil ein Wurm zugeschlagen hat. Zwei Tage liegt die Firma brach und der Kostenausfall geht in die Tausende. Glücklich, wer da eine Versicherung hat, zum Beispiel von der HUK-Coburg oder der VHV. Die bieten so etwas nämlich jetzt als erste Versicherer in Deutschland an.
Der Durchbruch in Sachen Sicherheit? Wissenschaftler der Universität des Saarlandes haben eine Software entwickelt, mit der sich Rechner selbstständig gegen Angriffe schützen können. Vorbei die Zeiten der intensiven Firewall-Pflege und Update-Installiererei? Wohl kaum.
Wer Voice-over-IP ernsthaft nutzen möchte, kommt um einen Hardwarekauf nicht herum. Verschiedene Geräte kommen in Frage, entweder IP-Telefone, beispielsweise von Grandstream oder Zyxel, VoIP-Router wie von AVM oder Siemens, oder Adapter, wie von Grandstream oder - ganz neu - eben von Netgear.
Windows XP telefoniert nicht nur gerne ungefragt nach Hause und bringt Spyware mit. Nein, auch etliche Sicherheitslücken machen es den Nutzern schwer. Die neue Freeware XPY 0.8.6 schiebt dem jetzt einen Riegel vor: Mit noch mehr Funktionen, als das beliebte Tool XP Antispy sie bislang hat, zieht das Programm dem Microsoft-Betriebssystem die verfaulten Zähne.
Mit eigener E-Mail-Funktion verschicken sich gleich gleich mehrere Mutationen des Wurms Bagle um die Welt. Dabei beenden sie bei ihren Opfern Antiviren-Programme und Firewalls. Betroffene Rechner sind nach einer Infektion anfällig für Hackerangriffe. Denn die Viren öffnen eine Hintertür im System. Gleichzeitig suchen sie auf der Festplatte in allen möglichen Dokumenten nach E-Mail-Adressen für die nächsten Opfer.
Und wieder ein Sicherheitsloch in Windows XP, diesmal sogar mit dem als vergleichsweise sicher geltenden Service Pack 2: Die viel beworbene XP-Firewall hat eine dicke Sicherheitslücke, die Microsoft vergangene Woche klammheimlich per Update schloss.
Der moderne Mac ist als Internet-Computer konzipiert. Dadurch ist die Zeitspanne bis zum Erreichen des "Ich bin drin"-Moments auch oftmals wesentlich kürzer als bei Windows- oder Linux-Rechnern. Doch die nützliche Verbindung ins Internet bringt auch einige Gefahren mit sich. Diese lassen sich beim Mac allerdings, im Gegensatz zu den Mitbewerbern im Windows-Lager, mit Bordmitteln abstellen.
Der Computer ist beim Surfen im Netz ungeschützt, und bietet einem Angreifer eine Menge offener Türen. Einfacher ausgedrückt, kann man sich den Rechner als ein Haus vorstellen, dessen Türen beim Surfen im Internet sperrangelweit geöffnet sind. Durch diese Türen, die sogenannten Ports, gehen Datenpakete ein und aus.

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