eDonkey
Die Software eDonkey ist eine Filesharing-Software. Die Software liegt in diversen Versionen vor, die alle unterschiedliche Möglichkeiten der Nutzung bieten. Insgesamt ist die Nutzung von Filesharing allerdings stark in Verruf geraten, da es häufig direkt mit Mediendiebstahl gleich gesetzt wird.
Verwandte BegriffeeMule, Filesharing, Download, Overnet, Server, Kazaa, Bittorrent, Tauschbörse, netzwelt, BearShare
MLDonkey ist ein Freeware Client für das beliebte Filesharing Netzwerk eDonkey mit der Besonderheit, dass auch auf Dateien anderer Netzwerke zugegriffen werden kann. So wird es dem Benutzer beispielsweise ermöglicht sowohl P2P-Netzwerke wie Gnutella, Soulseek und Overnet als auch FastTrack Netzwerke wie Kazaa und Grokster zu nutzen. Sogar Torrent Dateien können mit MLDonkey heruntergeladen werden.
aMule, das "all-platform eMule file-sharing program" ist Freeware und basiert im Prinzip auf dem bekannten eMule. Es verbindet sich auch zum eDonkey-Netzwerk. Wichtigster Unterschied zu eMule ist aber, dass es auch auf verschiedenen Unix-ähnlichen Betriebssystemen wie GNU/Linux, FreeBSD/NetBSD/OpenBSD und Mac OS X lauffähig ist. Ein Schwachpunkt bei eMule, das nur für Windows vorliegt.
Das Programm TrustyFiles ist ein MultiClient Tool, das heißt die Software unterstützt mehrere P2P-Protokolle. Im Gegensatz zu den Original-Programmen der Anbieter, die nur Verbindungen zu ihren eigenen Netzen ermöglichen, bieten MultiClients die Möglichkeit, die verschiedensten Protokolle mit einem einzigen Programm zu benutzen.
Peer-to-Peer erfreut sich nach wie vor einer ungebrochenen Beliebtheit: Nach einer Studie des Unternehmens insight & control aus Leipzig machen die Aktivitäten der Filesharer zwischen 30 (tagsüber) und 70 Prozent (nachts) des deutschen Internet-Traffics aus. Über die Hälfte, rund 53 Prozent, dieses so verursachten Traffics wird dabei von BitTorrent-Usern erzeugt. Auch die Nutzer des eDonkey-Netzes tauschen fleißig Dateien über das Netz. Mit einem rund 43-prozentigen Anteil am P2P-Datenverkehr ist der Esel mittlerweile jedoch nur noch das zweitgrößte Filesharing-Netz Deutschlands.
Nach langem Streit mit der Musikindustrie gibt die Firma MetaMachine, Entwickler des eDonkey2000-Clients, auf. Die Software wird ab sofort nicht mehr weiterentwickelt und vertrieben. Seit gestern werden viele eDonkey2000-Nutzer beim Start des Programms zur Deinstallation aufgefordert. Eine Verbindung zum eDonkey-Netzwerk ist mit diesem Client nicht mehr möglich.
Netzwelt-Rechtsexperte Christian Solmecke hat sich in einem aktuellen Aufsatz für die Zeitschrift Multimedia und Recht (MMR) mit der eDonkey-Razzia vor einigen Monaten beschäftigt. Darin geht er auf Fragen in dem darauffolgenden Verfahren ein. Etwa, wie die Rechteinhaber an die notwendigen Daten gekommen sind, ob der Download von Dateien strafbar ist oder wie hoch der Schaden durch Tauschbörsen ist.
Im netzwelt-Podcast vom 27. Mai geht es um die Filesharing-Razzia, die Anfang der Woche mit 130 Hausdurchsuchungen bei deutschen Edonkey-Nutzern ihren Höhepunkt gefunden hat. Im Gespräch erklärt Rechtsanwalt Christian Solmecke unter anderem, welche Konsquenzen das für die Betroffenen hat. Außerdem: Bittorent-Suchmaschine klagt gegen Film-Verband, der Mini-Beamer von Samsung im Test und die Gewinner des Frühlingsfoto-Wettbewerbs.
Der Schreck sitzt noch tief: Nach monatelangen Ermittlungen gab die Staatsanwaltschaft Köln am Dienstag bekannt, dass 3.500 deutsche Filesharer des P2P-Netztes Edonkey identifiziert wurden und mit rechtlichen Konsequenzen rechnen müssen. Statt in den nächsten Monaten die mehreren tausend Fälle zu bearbeiten und die P2P-Gemeinde erst einmal in Frieden zu lassen, kündigte IFPI-Chef John Kennedy bereits weitere Ermittlungen an - diesmal könnte das P2P-Netz BitTorrent in das Fadenkreuz der Ermittler gelangen.
Bei einem bundesweiten Schlag gegen deutsche Edonkey-Nutzer konnten 3.500 User des beliebten P2P-Netzwerkes identifiziert werden. Gegen jeden der Filesharer wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Zudem fanden gestern 130 Hausdurchsuchungen bei P2P-Nutzern statt, bei denen zahlreiche PCs sichergestellt wurden.
Finnland ist voller Überraschungen. Da wäre zum Beispiel die Metal-Band Lordi, die Europa am Wochenende als Sieger des Eurovision Song Contests verblüffte. Oder die Plattenfirma der Band, die sich die Songs der Musiker offenbar aus P2P-Netzen besorgt.
Die Programmierer des Bittorrent-Clients Azureus wollen diese Woche eine Preview-Version ihrer neuen Content-Plattform vorstellen. Azureus will seinen Nutzern damit Zugriff auf legale Inhalte und Möglichkeiten zum kollektiven Filtern geben.
Die belgische Polizei hat gestern in einem Rechenzentrum in der Nähe von Brüssel den Edonkey-Server Razorback2 beschlagnahmt. Gleichzeitig nahmen Schweizer Polizisten einen der Razorback-Admins im Rahmen einer Hausdurchsuchung vorläufig fest. Razorback2 galt mit mehr als einer Millionen simultaner Nutzer als größter und bekanntester Edonkey-Server weltweit.
Plattenfirmen siegen vor Gericht, Tauschbörsen-Betreiber suchen verzweifelt nach neuen Geschäftsmodellen. Ihre Nutzer lassen sich davon jedoch nicht beeindrucken. Sie tauschen fleißig weiter und zeigen sich bei der Wahl der Netzwerke äußerst flexibel.
Zeitgleich mit Groksters Aufgabe haben auch die Betreiber der koreanischen Tauschbörse Soribada ihr Angebot eingestellt. Sie folgen damit einem früheren Gerichtsbeschluss. US-Medien berichten unterdessen, dass die Edonkey-Betreiber bereits in den nächsten Tagen mit einem ähnlichen Schritt folgen könnten.
Die Edonkey-Betreiberfirma Metamachine verhandelt mit der israelischen Tauschbörse iMesh über eine Fusion. Damit will man eine Klage der RIAA nach dem Urteil des obersten US-Gerichtshofs vermeiden.
Shareaza gehört nicht umsonst zu den beliebtesten P2P-Clients: Während sich die meisten anderen Filesharing-Tools auf ein P2P-Netz beschränken, unterstützt Shareaza ganze vier Netze. So können Dateien aus den beiden Gnutella-Netzen (Gnutella, Gnutella2) und von eDonkey heruntergeladen werden. Auch BitTorrent-Downloads werden unterstützt. Die Vielfalt an Netzen bringt leider auch eine Vielfalt an Einstellungsmöglichkeiten mit sich, die trotz deutschsprachiger Oberfläche nicht immer leicht zu überblicken sind. So können beispielsweise für alle unterstützten Netze Beschränkungen bei den Downloads, Einstellungen zu den Verbindungen und sogar die Eigenschaften der Warteschlangen für einzelne Downloads konfiguriert werden.
Alleine im Juni und Juli diesen Jahres sind bei der Karlsruher Staatsanwaltschaft rund 20.000 Strafanzeigen gegen Filesharer eingegangen. Die Flut an P2P-Klagen hat eine Karlsruher Anwaltskanzlei eingeleitet, die mit dem Schweizer IT-Unternehmen Logistep zusammenarbeitet.
Der Filesharing-Client aMule ist das Multiplattform-Pendant von eMule, der für Windows konzipiert wurde. Somit basiert aMule technisch auch auf seinem Windows-Bruder. In der letzten Ausbaustufe soll der Filesharing-Client Windows, Linux, Unix, sowie Solaris und MacOS unterstützen.
Das Open-Source-Projekt eMule gibt es schon seit 2002. Als Alternative für den eDonkey2000-Client gedacht, entwickelte sich die Software bis heute immer weiter.
Das US-Marktforschungsinstitut NPD Group überraschte am Dienstag mit ungewöhnlichen Erkenntnissen: Demnach ist iTunes mittlerweile populärer als Kazaa. Die meistgenutzte Quelle für Musikdownloads ist laut NPD Group die Tauschbörse WinMX. Abenteuerliches gibt es auch aus Österreich zu berichten.

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