Dialer
Dialer sind Computerprogramme, mit den sich der PC über das analoge Telefon- oder ISDN-Netz ins Internet oder in andere Computerprogramme einwählt. Die Kosten für die meist kostenpflichtige Einwahl werden über die Telefonrechnung beglichen. Seit 2006 dürfen Dailer nur die Rufnummerngasse 0900-9 nutzen, um sie zu erkennen.
Verwandte BegriffeInternet, Lexikon, Modem, Computerwurm, Hacker, Firewall, Phishing, Spyware, Trojaner, ISDN
Spy- und Adware auf den eigenen Computer zu bekommen ist häufig nicht schwer, sie wieder loszuwerden mitunter schon. Der PestBlock hilft hierbei. Dazu greift das Programm auf eine Datenbank zurück.
Bei der Software a-squared Anti-Dialer von der Softwareschmiede Emsi Software handelt es sich um einen Anti-Dialer Schutz, der den PC im Internet vor der Gefahr von manipulierten Wählverbindungen schützt.
Ashampoo AntiVirus sorgt für einen umgehenden Schutz gegen Viren, Würmer, Trojaner und Dialer, macht sich aber zugleich auch so klein und unauffällig, dass niemand bemerken wird, dass die Software überhaupt aktiv ist. Zugleich ist die Handhabung so einfach, dass keine unnötige Zeit vergeudet wird, wenn es darum geht, die Einstellungen zu verändern. Ähnliche Downloads zu Ashampoo AntiVirus aus der Kategorie "Virenschutz" sind etwa Steganos AntiVirus, Comodo AntiVirus, Dr.Web Antivirus, ThreatFire, F-Prot Antivirus und G DATA AntiVirus.
Die Trojaner & Hijacker-Software 0190 Alarm schützt Sie und Ihren PC vor unliebsamen Programmen - sogenannten Dailern, die heimlich Verbindungen zu kostenpflichtigen Rufnummern herstellen oder sogar Ihre Standard-Internet-Verbindung verändern. 0190 Alarm beugt somit ungewollt hohen Telefonrechnungen vor. Das Programm besitzt eine deutschsprachige Bedienoberfläche.
Der Smartsurfer verwaltet Internet-Anbieter, sucht und nutzt bei der Einwahl ins Internet nach dem aktuell günstigsten Tarif.
Es ist ruhig geworden im Dialer-Business. Lauerten noch vor rund zwei Jahren an jeder Ecke die Dialer-Abzocker, sind sie inzwischen kaum noch zu finden. Das hängt damit zusammen, dass seit dem 17. Juni das aktualisierte Dialerschutz-Gesetz in Kraft ist. Für die Dialer-Abzocker ist es nun wirklich schwer, Dialer auf den Rechner zu schleusen, ohne dass der Anwender etwas mitbekommt. Die Dialer-Mafia sucht nach Auswegen - und hat schon welche gefunden.
Glücklicherweise führt die Firewall über alle Aktionen Protokoll. In Ruhe kann man auch noch Tage später die Verbindungsversuche telefonsüchtiger Programme nachvollziehen. Wer seinen Internetverkehr im Griff haben will, sollte deshalb wissen wie man das Protokoll liest.
Seit dem 17. März ist die neue Regelung für Dialer in Kraft. Drei neu gestaltete Dialer-Fenster soll für Klarheit sorgen. Dialer, die diese Bestimmungen nicht erfüllen, sind ab dem 16. Juni einzustampfen. Ansonsten muss der Kunde nicht zahlen.
Explodiert neuerdings die Telefonrechnung, obwohl Sie überhaupt nicht viel telefonieren? Tauchen seltsame Rufnummern-Kolonnen in der Rechnung auf? Oder wurde Ihnen vielleicht schon der Anschluss gesperrt, weil Sie sich geweigert haben, zu zahlen? Dann ist die Diagnose nicht schwer: Sie haben eine pubertierende Tochter. Oder Sie haben sich einen Auto-Dialer gefangen.
Die Pest im Mittelalter der Telekommunikation war der Dialer. Automatisch heruntergeladen, selbstständig installiert und gestartet, wählte er sich mit teuren Rufnummern als Standard-Verbindung ein. Dann wurde dem Treiben ein gesetzlicher Riegel vorgeschoben.
Dialer-Anbieter haben es schwer. Früher konnte man über irgendwelche Sicherheitslücken oder andere Gauner-Tricks schnell mal ein Einwahlprogramm unterjubeln. Bis das bemerkt wurde, ging of eine Menge Geld durch die Leitung. Uns Verbraucher sollen deshalb seit einigen Monaten die "OK"-Fenster schützen. Das reicht allerdings nicht aus. Wie ein Beispiel anhand eines spanischen Dialerbetreibers zeigt. Er füllt das Feld über einen technischen Trick kurzerhand selbst aus, berichten die Verbraucherschützer von Dialerschutz.
Was macht der Linux-User, wenn seine ganze Familie unter einem eigenen AOL-Benutzernamen online gehen möchte? Jedes Mal eine neue DFÜ-Netzverbindung anlegen? Linspire bietet für dieses Problem nun den "AOL Dialer for Linux beta" an.
Eine DSL-Verbindung ist ein sicherer Schutz gegen die Einwahl von Dialern. Nur können sich diese Plagegeister auch ein anderes Tor zum World Wide Web suchen - vorausgesetzt, Ihr PC bietet eins.
Virenplagen, Wurmattacken, Dialerprobleme. Es gibt wohl keinen Internet-Nutzer, der sich noch nie mit diesen Plagegeistern hätte auseinandersetzen müssen. Besonders die Produkte aus dem Hause Microsoft sind betroffen, allerdings kann das Microsoft nur zum Teil angelastet werden, wirklich schlecht sind die Produkte nämlich nicht.
Wer einen Dialer bewusst installiert, muss auch dafür zahlen, so ein Urteil des Landesgerichts München. Das Urteil könnte weitreichende Folgen für die Opfer von Dialern haben, wenn diese nicht nachweisen können, dass die Mehrwertdienst ohne ihre Einwilligung in Anspruch genommen wurden.
Mac OS X gilt als sicher. Das ist sicherlich auch seinem geringen Verbreitungsgrad zu verdanken, ein System, das nur 5 Prozent Marktanteil hat ist für Skript-Kiddies und andere Bösewichte, die es auf die Verursachung eines möglichst großen Schadens abgesehen haben, uninteressant.
Es gibt viele simple Tipps und Tricks, um den Rechner sicherer zu machen. Die Shareware- und Freewareszene hält diverse Tools, die wenigstens die alltäglichen Angriffe auf den Rechner schwächen oder sogar abwehren können.
Ursprünglich waren Dialer eine Option von Anbietern erotischer Websites, Ihren Kunden vollen Service ohne die meist unsichere Eingabe von Kreditkartennummern anzubieten. Das einfache Prinzip: Statt der Standard-Verbindung wird mit dem Dialer gewählt, dieser klinkt sich bei einer 0190er-Nummer ein und berechnet die entsprechend hohen Minutenpreise. Nach dem Besuch der Pixeldamen konnte der User die Verbindung trennen und mit seiner Standardverbindung weitersurfen.

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