Das Kamerahandy - für die einen die wohl lustigste Erfindung seit der Atombombe. Die anderen sind da ähnlicher Meinung, empfinden aber sowohl die Atombombe, als auch das Kamerahandy als die größte Bedrohung von Frieden, Gesundheit und Lebensqualität, die es jemals gegeben hat.
Datenschutz wird bei der Gebühreneinzugszentrale groß geschrieben, das weiß jedes Kind. Oder haben Sie sich nie gefragt, wie der GEZ-Mann sie wenige Tage nach dem Umzug schon wieder finden konnte, und das, obwohl sie sich bisher nicht einmal umgemeldet haben?
Wie sicher sind die Daten bei den Bundesbehörden? Eine Frage, die sich jeder einmal gestellt hat, der mit entsprechenden Behörden zu tun hatte. Besonders suspekt dabei, woher die Kreiswehrersatzämter ihre Daten über bisherige Krankheiten kennen, trotz ärztlicher Schweigepflicht. Doch auch bei anderen Behörden wird augenscheinlich nicht viel Wert auf Datensicherheit gelegt.
Der Staat ist der größte Spitzel. Wer meint, diese Aussage träfe nur auf Unrechtsstaaten wie Nordkorea oder Kuba zu, der sei eines besseren belehrt: Auch die gute, alte Bundesrepublik hat immer häufiger Züge von totalitären Staaten. Zumindest, wenn es darum geht, in möglichst großem Umfang Daten über ihre Bürger zu sammeln.
Wer am Wochenende im Club mal wieder eine Telefonnummer ergattert hat, muss nicht wirklich anrufen. Er kann sich auch einfach die Anschrift der Holden bei der Auskunft erfragen und persönlich vorbeischauen. Die Dame wird allerdings nicht immer davon begeistert sein, wenn der Schön-Getrunkene plötzlich im nüchternen Zustand vor ihr steht.
Es dürfte weithin bekannt sein, dass die Ansichten von Politikern oft wenig mit der Realität zu tun haben. Ob es sich um den Lehrstellen-Pakt, Bildungsdebakel oder den Aufbau-Ost handelt, wir Deutschen können ein Lied davon singen, wie weit die Wunschvorstellungen von Politikern und Lobbys von der Realität entfernt ist.
Schluss mit löchrigen Microsoft-Browsern und unfertigen Mozilla-Derivaten! Google scheint an einem eigenen Webbrowser zu basteln. Doch es soll nicht nur ein reiner Webbrowser werden, sondern ein Internet-Komplettpaket, ausgelegt auf die Bedürfnisse der Nutzer von Google Zusatz-Dienstleistungen wie dem umstrittenen Mailing-Dienst GMail.
Der Mensch ist ein Kommunikationswesen. Ohne Sprache ist er nichts. Deshalb hat er in seiner Entwicklung auch alles daran getan, die Sprache zu erweitern und zu beflügeln. Angefangen mit der Schrift, dem Buchdruck, dem Radio, dem Telefon und dem Fernsehen. Der letzte Schritt dieser Entwicklung war das Internet und sein kleiner Bruder, das Handy.
Komfortabler geht es wohl kaum. Herr Meyer muss für die Anzeige wegen des umgeschubsten Gartenzwerges nicht mehr großartig zur Polizeiwache rennen. Stattdessen kann er skateboardenden Kindern ganz bequem per Internet die Zukunft versauen. eGouvernment sei Dank. Und bei der Gelegenheit kann er sich auch gleich den Gang zur Wahlurne sparen, Herr Meyer, Frührentner und selbsternannter Hilfssheriff, wählt die grauen Panther jetzt online.
Schon seit geraumer Zeit versuchen Hacker und Datenschützer die Nachteile von RFID aufzuzeigen, um die Spionage-Chips möglichst früh und möglichst effizient zu stoppen. Nun gibt es eine Lösung, die den Handelsketten und Logistikern die Freude an RFID-Tags nehmen könnte.
Spam, das sind vor allen Dingen nervige Werbenachrichten. Doch auch Viren landen oft kommentarlos im Spam-Ordner, sofern das Programm denn gut konfiguriert ist. Und wenn dann doch einmal etwas übrig bleibt, hilft in den meisten modernen Mail-Programmen ein Druck auf den "Spam"-Button, um auch diesen Typ Nachricht fürderhin in Isolationshaft zu stecken.
Passwörter sind oft das einzige Hindernis, das Benutzeraccounts vor dem Missbrauch Dritter schützt. Aus diesem Grunde sollten sie möglichst schwer zu erraten sein. Denn gerade in Umgebungen wie Ebay , die die Benutzernamen öffentlich machen, muss ein Bösewicht nur noch das Passwort erraten.
Die Metro-Gruppe möchte als erstes Unternehmen weltweit die Radio Frequenz Identifikation (RFID) auf ihrer gesamten Prozesskette einsetzen. Vom Hersteller über den Zulieferer und den Laden hin zum Kunden soll die Logistikkette dann nicht mehr unterbrochen werden.
Als Hänsel und Gretel sich im Wald verliefen, sollte ihnen eine Spur aus Brotkrumen den Weg zurück zeigen. Eine kluge Idee, dummerweise fraßen die Tiere des Waldes die leckeren Brocken und versperrten den Geschwistern damit den Rückweg. Die Datenspur nützte also allen, außer denen, die sie legten. Genau wie heutzutage bei den RFID-Tags.
Es war immer so schön für junge Mädels in der Disco. Spaß haben, sich von Pils-trinkenden Männern im Karo-Hemd notgeil anstarren lassen, hier und da einen süßen Typen ansprechen und den eigenen Marktwert testen. Und wenn dann doch mal einer die Telefonnummer haben wollte, gab man ihm eben die Nummer vom extra zu diesem Zweck angeschafften Zweithandy. So wurde Flirt oder Abwürgen problemlos möglich.
Es ist manchmal schwer, Politiker bei den Grünen zu sein. Schlimm genug, dass man auf offener Straße als Ökofaschist, Steinewerfer oder Althippie bezeichnet wird. Viel unangenehmer ist allerdings, wenn sich zwei politische Ideologien widersprechen. Da hilft dann, wie im Fall der PKW-Maut für die Münchener Innenstadt auch nicht, schnell mal einen Tee zu kochen und drüber zu diskutieren.
Kein System spaltete in den letzten Monaten derart die Gemüter wie RFID. Für die einen ist es ein riesiger Fortschritt in Sachen Logistik, für die anderen eine weiter Maßnahme, um die Rechte des einzelnen klammheimlich einzuschränken. Doch was ist RFID eigentlich? Und warum haben Datenschützer so ein Problem damit?
Ursprünglich wurde es noch für einen Aprilscherz gehalten: Am ersten April verkündete Google, dass neben der allseits bekannten Suchmaschine nun auch ein Email-Service namens GMail angeboten würde. Der Speicherplatz pro Account sollte gigantisch sein: Jedem User von Freemail stünde mit GMail ein komplettes Gigabyte an Speicher zur Verfügung. Auf den ersten Blick für den User völlig kostenlos.
Windows XP aus dem Hause Microsoft ist das wohl mit Abstand meistgenutzten Betriebssystem auf der Welt. Gegenüber dem Hauptkonkurrenten Linux hat es den Vorteil, das es für Laien recht problemlos zu verstehen ist. Doch der Komfort hat seinen Preis. Fast kein Monat vergeht, ohne dass eine neue Sicherheitslücke entdeckt wird.

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