Brute-Force
Aktuelle Meldungen und Hintergründe zu Brute-Force.
Verwandte BegriffePasswort, Debian, SSH, Hacker, FTP, Shooter, Problem, Windows Vista, Bilder, Beta
Programme zum Knacken von Passwörtern sind eine zweischneidige Angelegenheit. In den meisten Fällen sind sie illegal, weil sie selbstverständlich zu kriminellen Zwecken genutzt werden können und auch meistens werden. Es gibt momentan hauptsächlich zwei gängige Verfahren zum Knacken von Passwörtern: Das BruteForce-Verfahren und das Hashverfahren. RainbowCrack, das auf einer von Philippe Oechslin verwendeten Technik basiert, gehört zur Gruppe der Hashcracker.
THC-Hydra ist ein Freewareprogramm, das es dem User ermöglichen soll, Passwörter zu knacken, indem es bestimmte Sicherheitsvorkehrungen umgeht. Allerdings bewegt man sich mit der Benutzung von THC-Hydra in einer rechtlichen Grauzone, denn eigentlich sind derartige Programme seit Inkrafttreten des sogenannten Hackerparagrafen (§ 202c StGB)illegal, da sie Datenspionage ermöglichen. Auf der anderen Seite ist es oftmals aber die einzige Möglichkeit, seine eigenen, vergessen Passwörter wieder zu entschlüsseln. Auch zum Sicherheitscheck des eigenen Systems kann THC-Hydra legal eingesetzt werden.
Um den Schutz von Dateien zu gewährleisten, werden häufig ZIP-Archive verwendet, die bei der Erstellung mit einem Passwort geschützt werden. Solche Archive lassen sich bedenkenlos per eMail verschicken. Vergisst man jedoch einmal das Kennwort, kommt man an die sich im Archiv befindlichen Dateien nicht mehr heran. Abhilfe schafft hier die Freeware Picozip Recovery.
Durch Diebstahl mobiler Geräte wie Notebooks und Netbooks sind schnell die eigenen privaten und geschäftlichen Daten in Gefahr. Viele Hersteller bieten deshalb einen Schutz für den Windows-PC oder Mac, um vertrauliche Daten wirkungsvoll zu verschlüsseln.
AnotherCrypter ist ein kleines, einfach zu bedienendes und kostenloses Tool zum Verschlüsseln und Entschlüsseln von Dateien und Texten. Beim Verschlüsseln werden die Daten zusätzlich komprimiert, um Speicherplatz zu sparen.
Mal ernsthaft: Welche Passwörter verwenden Sie? Den Namen Ihres Hundes? Das Geburtsdatum Ihrer Mutter? Vielleicht das Kennzeichen Ihres Autos? Falls Sie eine dieser Fragen mit "Ja" beantwortet haben, befinden Sie sich in guter Gesellschaft. Denn viele Internet-Nutzer wählen Passwörter so aus, dass man sie sich leicht merken kann. Und dann auch mit bestenfalls leichter Variation gleich auf mehreren Websites.

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