Biometrie
Der Begriff der Biometrie stammt aus dem Griechischen und bezeichnet die Messung von Lebewesen. Die Biometrie und deren Auswertung kann auf verschiedene Weise stattfinden. Gemessen werden können z.B. Fingerabdrücke, Iris, Stimmen, Unterschriften, Zahnabdrücke, DNA und vieles mehr, was ein Individuum charakterisiert.
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Wenn Sie es satt sind, ständig Ihren Benutzernamen und das Kennwort einzutippen, dann wird Ihnen diese Software eine Hilfe sein, die Ihnen täglich ein gesundes Lächeln auf Ihr Gesicht zaubert. Anstatt zu tippen, lächeln Sie einfach in Ihre Webcam.
Biometrische Daten: Immer mehr australische Bars checken den Fingerabdruck bevor Gäste reingelassen werden. (Bild: sxc.hu) Australische Kneipenbesitzer wenden eine neue Taktik an, um Schläger fernzuhalten. So müssen Gäste ihre Fingerabdrücke an der Tür abgeben. Ein Abgleich mit einer Datenbank warnt Türsteher dann vor gewalttätigen Personen.
Angeblich leicht zu knacken, das Basis-Lesegerät für den neuen Personalausweis. (Quelle: bmi.bund.de Rund zwei Monate vor dem Start warnen der Chaos Computer Club und das ARD-Magazin Plus Minus vor Sicherheitslücken im neuen Personalausweis. Die Basis-Lesegeräte seien einem Test der Verbraucherschützer zufolge leicht auszuspionieren.
Nicht genug damit, dass die Bundesbürger bei ihren neuen Passfotos nur noch ausdruckslos dreinschauen dürfen. Zu allem Überfluss sollen die Bilder von Ausweisen gespeichert und online für die Polizei abrufbereit stehen. Und wer hat's erfunden? Wieder einmal Bundesinnenminister Schäuble von der CDU, der sich auch voller Enthusiasmus für das heimliche Ausspionieren von Privat-Rechnern via Online-Durchsuchung einsetzt.
Wer Wert auf Datenschutz legt, sollte jetzt noch schnell einen neuen Reisepass beantragen: Am 01. November 2005 startet die Integration von Biometrie-Daten in Passdokumenten, was bedeutet, dass sich Antragssteller einer erkennungsdienstlichen Untersuchung unterziehen muss. Das heißt: Noch schnell den Reisepass verlieren, nächste Woche ist es zu spät.
Das Gebahren eines Innenministers gibt Anlass zum Nachdenken. Das Leitmotiv "Sicherheit statt Freiheit" wurde genannt, jetzt ist klar, welchen Kurs die Bundesregierung eingeschlagen hat: Es geht um die totale Überwachung des Bürgers. Mit allen Nachteilen. Big Brother grüßt aus Berlin.
Zum Schutz elektronischer Daten erfreut sich der Fingerabdruck immer größerer Beliebtheit. Seine Einzigartigkeit macht das Linienmuster zum unverwechselbaren und damit perfekten Kennwort. Auf den biometrischen Zugriffsschutz setzt auch Sonys neuer USB-Stick Micro Vault USM-256FP.
Daumenabdruck oder Iris-Scan: Biometrie erhöht die Fälschungssicherheit. Das jedenfalls ist die von Politik und Wirtschaft über die neue Technik gern propagierte Theorie. In der Praxis lassen sich Daumen und Augen aber auch ohne ihren Besitzer verwenden, wie ein aktueller Fall in Malaysia zeigt. Dort schnitten Autodiebe dem Besitzer einer biometrisch gesicherten S-Klasse kurzerhand den Schlüssel-Finger ab. Droht eine Welt von fingerlosen Raubopfern mit leeren Augenhöhlen?
Den Rechner mit dem guten Namen hochfahren: Der "Secure Signature Biometric Pen" ist ein High-Tech-Kugelschreiber der genau das ermöglicht. Randvoll mit Technik erlaubt er seinem Besitzer das Hochfahren des Rechners mittels einer normalen Unterschrift auf eine beliebige Oberfläche, statt wie bislang mit einem Passwort über die Tastatur.
"Dreizehnsiebenunfuffzisch" schallt es durch den Supermarkt. Was denn? Brötchen, Gummibärchen, Euro? An der Preisnennung in breitem Dialekt wird schnell klar: Man befindet sich bei EDEKA, dem führenden deutschen Lebensmittel-Einzelhändler. Hier kann man seine Mettbrötchen neuerdings mit den Fingern bezahlen.
In den USA können Supermarkt-Kunden mit ihrem Fingerabdruck bezahlen. Statt die Kreditkarte zu zücken, zücken sie eine sogenannte Debt-Card und drücken mit dem Finger auf einen Biometrie-Scanner.
Die ab Herbst 2005 eingeführten Biometrie-Reisepässe könnten ein teurer Spaß werden: 130 Euro statt bisher 26 Euro sollen für das Dokument fällig werden. Das jedenfalls gab Silke Stokar, Bundestagsabgeordnete der Grünen am Donnerstag an.
Sie wollen fliegen? Am Reagan National Airport haben Sie demnächst die Wahl: Es gibt zwei Schlangen, wo Sie sich anstellen können. An der einen geht es flink weiter wie bei Aldi an der Kasse, an der anderen werden die Quittungen noch per Hand geschrieben. Welche würden Sie wählen?

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