Astronomie
Astronomie ist die Wissenschaft der Gestirne. Astronomen untersuchen die Eigenschaften der Himmelskörper mittels naturwissenschaftlicher Methoden und Mittel. Ziel dieser Wissenschaft ist es, das Universums als Ganzes, seiner Entstehung und seinem Aufbau zu verstehen.
Verwandte BegriffeSterne, Planeten, Sonne, Mond, Erde, Physik, Raumfahrt, Weltraum, Sonnensystem, Universum
GJ 1214b ist anders als die bislang bekannten Planeten. Er besteht zum Großteil aus Wasser und verfügt über eine dichte Oberfläche aus Dampf. Die Supererde passt in keine Klassifikation.
Die Zwerggalaxie NGC 4449 (oben links) verschlingt die noch kleinere Galaxie (unten rechts). (Bild: R. J. GaBany (BBO)/D. Martínez-Delgado (MPIA)) Zwerggalaxien wachsen offenbar, indem sie noch kleinere Galaxien fressen. Solch eine Verschmelzung konnte jetzt zumindest erstmals von Astronomen beobachtet werden. Bislang war unklar, wie kleinere Galaxien entstehen.
Forscher haben einen potentiell bewohnbaren Planeten in 22 Lichtjahren Entfernung endeckt. (Bild: sxc.hu) In 22 Lichtjahren Entfernung haben Forscher einen möglicherweise bewohnbaren Planeten entdeckt. Wenn GJ 667Cc über eine steinige Oberfläche und eine Atmosphäre verfügt, sind flüssiges Wasser und damit Leben möglich.
In der Milchstraße gibt es Milliarden theoretisch bewohnbarer Planeten. Das haben Forscher mithilfe einer neuen Methode nachgewiesen. Es sei unwahrscheinlich, dass die Menscheit einzigartig ist, heißt es.
Das Planetarium 1900-2100 ist ein umfangreiches Nachschlagewerk der Astrologie und ist zudem absolut kostenlos erhältlich.
Diese Darstellung zeigt, wie die Gaswolke durch die Annäherung an das Schwarze Loch zerrissen wird. (Bild: ESO/MPE/Marc Schartmann) Wissenschaftler haben eine riesige Gaswolke entdeckt, die vom Schwarzen Loch im Zentrum der Milchstraße in den nächsten Jahren zerrissen wird. Erstmals kann solch ein Vorgang direkt beobachtet werden.
Kepler-22b, hier als künstlerische Darstellung, ist der erste vom Kepler-Teleskop nachgewiesene Planet in der habitablen Zone seines Zentralsterns. (Bild: NASA/Ames/JPL-Caltech) Die Kepler-Mission der NASA meldet einen großen Erfolg. Erstmals konnte das Weltraumteleskop einen Planeten bestätigen, der sich in der habitablen Zone seines Zentralsterns befindet.
Nach fünfeinhalb Monaten im Weltraum kehrten die drei Astronauten Fossum, Furukawa und Wolkow wieder sicher zur Erde zurück. Die Sojus-Kapsel ist in winterlichen Verhältnissen in der kasachischen Steppe erfolgreich gelandet.
Der Asteroid 2005 YU55 wird heute die Umlaufbahn der Erde kreuzen. Grund zur Sorge besteht nicht, denn die NASA erwartet keinerlei Auswirkungen des Vorbeiflugs. Hobbyastronomen könnten bei geeignetem Wetter jedoch Glück haben und einen Blick auf den Flugzeuträger-großen Himmelskörper werfen können.
Durch die Beobachtung von Supernovae stellten drei Astronomen fest, dass sich das Universum immer schneller ausdehnt. Für diese überraschende Erkenntnis wurden sie jetzt mit dem Nobelpreis für Physik ausgezeichnet.
Laut gängiger Erkenntnisse dürfte der Stern mit einer solchen chemischen Zusammensetzung nicht existieren. (Bild: ESO/Digitized Sky Survey 2) Die Astronomie muss einige Theorien überdenken: Ein europäisches Team von Wissenschaftlern hat einen Stern entdeckt, der dem herkömmlichem astronomischem Verständnis nach gar nicht existieren dürfte.
Die schematische Darstellung zeigt den Pulsar und die Umlaufbahn des Diamantplaneten im Vergleich zur Größe der Sonne. (Bild: Matthew Bailes) Kuriose Entdeckung: Ein internationales Forscherteam glaubt einen Planeten aus Diamant gefunden zu haben, der aus einem Stern entstanden sein soll. Dieser Planet umkreist einen sogenannten Pulsar.
Die vier Aufnahmen zeigen einen Tag auf dem Planeten Neptun. (Bild: NASA, ESA, and the Hubble Heritage Team (STScI/AURA)) Er ist rund 4,5 Milliarden Kilometer von der Sonne entfernt und wurde 1846 entdeckt: Neptun ist der am weitesten entfernte Planet unseres Sonnensystems und hat seit seiner Entdeckung die Sonne nach fast 165 Jahren zum ersten Mal komplett umrundet.
12,9 Milliarden Lichtjahre entfernt befindet sich das jetzt entdeckte Leuchtfeuer. Demnach ist der sogenannte Quasar in dem Zustand zu sehen, den er rund 770 Millionen Jahre nach dem Urknall hatte.
Pandoras Galaxienhaufen besteht aus Galaxien, heißen Gasen (Rot eingefärbt) und dunkler Materie (Blau eingefärbt). (Bild: NASA, ESA, ESO, CXC & D. Coe (STScI)/J. Merten (Heidelberg/Bologna)) Mit Hilfe von unterschiedlichen Teleskopen konnten Wissenschaftler die Entstehung des Galaxienhaufens Abell 2744 rekonstruieren. Er hat sich aus einer Serie von Zusammenstößen vierer einzelner Galaxienhaufen gebildet.
Diese Illustration zeigt, wie der Weltraumfrachter "Johannes Kepler" beim Wiedereintritt auseinandergerissen wird, bevor die Teile verglühen. (Bild: ESA/D. Ducros) Mission beendet: Der ESA-Frachter "Johannes Kepler" ist beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre wie geplant größtenteils verglüht. Einige Teile, die der Hitze standgehalten haben, landeten im Pazifischen Ozean.
Ein Energiestrahl richtet sich zufälligerweise genau in Richtung unseres Sonnensystems. (Bild: University of Warwick/Mark A Garlick) Die Ursache einer der hellsten Explosionen im Weltraum wurde gefunden. Astronomen gehen davon aus, dass ein Stern in ein schwarzes Loch gesogen und dabei zerrissen wurde.
Einen Blutmond wie hier aus dem Jahre 2007 suchten Astronomiefans letzte Nacht meist vergeblich über Deutschland. (Bild: sxc.hu) Wolken sorgten gestern Abend, 15. Juni, für viel Frust bei deutschen Astronomiefans. Sie versperrten nämlich die Sicht auf die totale Mondfinsternis. Hierzulande mussten Nutzer auf Live-Übertragungen zurückgreifen.
In dem Zentrum von weit entfernten Galaxien konnten Wissenschaftler schwarze Löcher nachweisen. (Bild: NASA) Rund 13 Milliarden Lichtjahre sind die ältesten schwarzen Löcher entfernt, die jetzt von Astronomen entdeckt wurden. Sie sind sehr massereich und wachsen gemeinsam mit ihren Heimatgalaxien.
Morgen Abend, 15. Juni, sieht der Mond anders aus als sonst. Er wird rötlich statt grau erscheinen. Der Grund: Eine totale Mondfinsternis steht an. Die Anfänge können dabei von Deutschland aus nicht beobachtet werden.

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