Anonymisierungsdienst
Aktuelle Meldungen und Hintergründe zu Anonymisierungsdienst.
Wer großen Wert auf das Thema Datenschutz legt oder einfach nur ein in Deutschland gesperrtes YouTube-Video abrufen will, erhält mit HideMyAss ein einfach zu bedienendes Werkzeug inklusive Browser-Plug-ins.
Wer darauf achtet, im Internet nicht zu viel von seiner Identität preiszugeben, kann sein System zu Hause über Proxy-Server verschleiern. "My home is my castle" - soweit richtig, aber wie steht es mit der Privatsphäre, wenn auf Reisen im Internet-Cafe gesurft wird? Oder schnell Mails bei einem Bekannten überflogen werden? Genau hier setzen tragbare Proxy-Lösungen wie Privatix, TAILS, Anonym.OS, JonDo oder Torpark an.
Der Dezember hat begonnen, Weihnachten rückt immer näher. Deshalb öffnet netzwelt jeden Tag ein Törchen mit Freeware-Tools, die Ihren neu gekauften oder geschenkten Computer optimieren. Heute bringt das Christkind Tor: Damit können Sie Ihre Identität im Internet beim Surfen verschleiern und bewegen sich anonym im Netz.
TOR macht jeden im Internet anonym - sollte man meinen, doch darauf verlassen sich fälschlicherweise viele Nutzer, wie die jüngsten Erkenntnisse zeigen. Ein schwedischer Sicherheitsexperte hat mehrere Austrittsknoten des Netzwerk betrieben und den unverschlüsselten Datenverkehr nach Keywords durchsucht. Ergebnis: Hunderte Regierungs-Accounts.
Der Gesetzesentwurf zur Vorratsdatenspeicherung legt fest: Anonymisierungsdienste wie Tor müssen die ursprünglichen und die neu angegebenen IP-Adressen speichern. Diese Protokollierung bedeutet Aufwand und vor allem Kosten. Beides werden private Anbieter von Knotenpunkten nicht aufbringen können. Für kommerzielle Dienste bedeutet es: Die Nutzer werden mehr zahlen müssen.
Podcast: Vorratsdatenspeicherung - "Schnüffelstaat überwacht alles was ihn nichts angeht"
von Konstantin ZurawskiNach Plänen der beiden Regierungsparteien Union und SPD sollen ab Mitte des Jahres 2007 mehr Daten gespeichert werden als bisher. Zur besseren Strafverfolgung soll künftig nachvollziehbar sein, wer wann mit wem wie lange telefoniert, wer wem welche E-Mail geschrieben und wer durch Filesharing das Urheberrecht verletzt hat. Der Arbeitskreis "Vorratsdatenspeicherung" versucht, das geplante Gesetz zu verhindern, denn er sieht darin "die bislang größte Gefahr für unser Recht auf ein selbstbestimmtes und privates Leben".
Sex und Privatsphäre - zwei Dinge, die normalerweise kaum zu trennen sind. Besonders wenn es beim Sex um Pornographie geht. Während Pärchen auch gerne mal in der Öffentlichkeit miteinander angeben, muss sich der Autoerotiker, als Verlierer verschrien, ins stille Kämmerlein zurückziehen. Niemand soll den Konsum von Pornographie bemerken. Das stille Kämmerlein gibt es auch im Internet, sein Name ist "Datenschutz".

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