Anonym im Netz
Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, sich anonym im Netz zu bewegen. Diese reichen vom sogenannten Privatsphäre-Modus einzelner Internetbrowser bis hin zu komplexen Verschleierungsmöglichkeiten der Computer-IP. Zu Hundert Prozent anonyme Internet Nutzung ohne Einbußen in Bequemlichkeit und Leistung gibt es jedoch nicht.
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Mit der Freeware Tor (kurz für "The Onion Router") können Sie im Internet surfen, ohne überall Informationen wie IP-Adresse oder Herkunftsland zu verbreiten.
Netzwelt präsentiert die besten Tipps, Tricks und Tools, um ihre Privatsphäre im Netz zu schützen.
Wer großen Wert auf das Thema Datenschutz legt oder einfach nur ein in Deutschland gesperrtes YouTube-Video abrufen will, erhält mit HideMyAss ein einfach zu bedienendes Werkzeug inklusive Browser-Plug-ins.
Wer bei Google, Bing und Co. sucht, wird auf Schritt und Tritt verfolgt und ausgeforscht. Duck Duck Go setzt den Branchengrößen ein anderes Konzept entgegen und pocht auf auf maximalen Datenschutz.
Im Grunde ist jeder Schritt, den man im Internet tut, nachvollziehbar und jeder Seitenaufruf anhand der IP-Adresse protokolliert. Aber nicht nur der Filesharer, auch der ganz "normale" Internetnutzer hat ein berechtigtes Interesse, dass nicht jeder erkennen kann, auf welchen Seiten man sich bewegt. Dieses anonyme Surfen verspricht der Hersteller mit seiner Software Anonymous Friend, einer Toolbar für den Microsoft Internet Explorer, die ausschließlich in englischer Sprache erhältlich ist.
Sofern Sie keinen Proxyserver zum Surfen im Internet benutzen, könnte theoretisch jede Webseite Ihre wichtigsten Daten einfach auslesen. Dazu gehören zum Beispiel Ihre IP-Adresse, Ihr ungefährer geographischer Standort, Ihr Internetanbieter, Ihr Betriebssystem und der verwendete Brower.Das muss jedoch nicht sein!Mit AnoNet surfen Sie anonym durchs weltweite Netz. Der Proxyserver schaltet sich vor Ihren Rechner, sodass alle Datenströme zuerst über diesen Server laufen, bevor sie den eigenen Rechner oder die angesurfte Webseite erreichen. Der Proxy funktioniert also wie eine Vermittlungsstelle.
Anonym.OS ist ein Projekt von kaos.theory. Es wird als Live-CD auf OpenBSD Basis bereitgestellt. Somit ist es ein eigenes Betriebssystem. Ziel bei diesem Projekt ist es, aus unsicheren Netzen ein sicheres und anonymes Surfen im Internet zu ermöglichen.
Mit JAP können Sie im Internet surfen, ohne dass Sie befürchten müssen, von anderen in Ihrem Surfverhalten oder bei Eingaben beobachtet zu werden.
Wer darauf achtet, im Internet nicht zu viel von seiner Identität preiszugeben, kann sein System zu Hause über Proxy-Server verschleiern. "My home is my castle" - soweit richtig, aber wie steht es mit der Privatsphäre, wenn auf Reisen im Internet-Cafe gesurft wird? Oder schnell Mails bei einem Bekannten überflogen werden? Genau hier setzen tragbare Proxy-Lösungen wie Privatix, TAILS, Anonym.OS, JonDo oder Torpark an.
Der Klarnamenzwang bei Google+ erhält Rückenwind von unerwarteter Seite. Zwei Politiker der CDU/CSU-Bundestagsfraktion begrüßten in einer Stellungnahme die Richtlinien von Google und verneinten ein grundsätzliches Recht auf Anonymität im Internet.
29 Netzaktivisten, Politiker und Unternehmer haben den Offenen Brief an Google unterzeichnet (Bild: Screenshot) Neuer Streit um Google+. Unternehmer, Netzaktivisten und Politiker richten sich gegen den Klarmamenzwang in dem Sozialen Netzwerk von Google. Sie sehen die Anonymität des Internets als ein wichtiges demokratisches Gut.
Der Klarnamenzwang bei Google+ bleibt weiter bestehen. Auf die Frage eines Reporter hin verteidigte der ehemalige Google-CEO Eric Schmidt das Konzept des Sozialen Netzwerks. Potentiell gefährdeten Personen rät Schmidt von einer Nutzung ab.
Aus gutem Grund muss ich heute anonym bleiben. Deshalb schreibe ich unter dem Pseudonym "Monarchist2011". Ich bin nämlich einer. Dass die Demokratie gescheitert ist, muss jedem klar sein, der unserer Regierung auch nur einen einzigen Tag bei der Arbeit zusieht.
Die Software "IP Hider" verschlüsselt die IP-Adresse beim Surfen im Internet. Somit ist eine Überwachung für andere Leute oder Internetanbieter anhand der IP-Adresse nicht mehr möglich. Dadurch sind Sie vor einem möglichen Diebstahl Ihrer privaten Identität geschützt.
Das anonyme Bewerbungen zu einer Stelle führen können, zeigt die Zwischenbilanz der Antidiskriminierungsstelle des Bundes zu einem entsprechenden Pilotprojekt. (Bild: Antidiskriminierungsstelle des Bundes) Kein Foto, kein Name, kein Herkunftsland: Anonymisierte Bewerbungen verzichten auf solche persönlichen Angaben. Ein Pilotprojekt zeigt jetzt, dass Bewerber mit diesen ungewöhlichen Lebensläufen Erfolg haben können.
Opera, Firefox, Internet Explorer und Co. sind das Tor zum World Wide Web - und leider auch ein Einfallstor für Angreifer, die Sicherheitslücken zum Beispiel für Phishing-Angriffe ausnutzen. Auch beim Datenschutz könnte sich so mancher Browser noch steigern. Der Browser BitBox des BSI soll nun zeigen, wie ein perfekter Browser aussieht.
Bei Tor wird die Serveranfrage über eine Reihe von weltweiten Routern umgeleitet. (Bild: Torproject) Ohne dass es Nutzern immer bewusst ist, geben sie beim Surfen Informationen weiter. Mit Tor können Nutzer wieder anonym Browsen, da nur die Daten des letzten Servers aus dem Tor-Netzwerk weitergegeben werden.
Cybermobbing, Schadsoftware, gehackter Account: Mit ZoneAlarm SocialGuard können Eltern die Facebook-Aktivitäten der Kinder überwachen. Um die Privatsphäre zu schützen, erhalten Eltern aber nicht den vollen Einblick in die Accounts der Kinder.
Beim Surfen im Internet sammeln Webseiten Informationen und Verbindungsdaten ihrer Besucher. Wer das nicht möchte oder sich zudem in Ländern mit starker Zensur aufhält, findet mit dem kostenlosen FreedomStick EvilTux Edition eine dafür gut geeignete Software, die das sichere, barrierefreie Surfen ermöglicht.
Soziale Netzwerke: SchülerVZ ist bei den Jugendlichen bislang noch das beliebteste Netzwerk. (Bild: Screenshot) Für die Online-Kommunikation nutzen Jugendliche am häufigsten soziale Netzwerke. Private Daten und Informationen schützen 12- bis 19-Jährige inzwischen immer häufiger mit den "Privacy-Optionen".

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