Anonym im Netz

Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, sich anonym im Netz zu bewegen. Diese reichen vom sogenannten Privatsphäre-Modus einzelner Internetbrowser bis hin zu komplexen Verschleierungsmöglichkeiten der Computer-IP. Zu Hundert Prozent anonyme Internet Nutzung ohne Einbußen in Bequemlichkeit und Leistung gibt es jedoch nicht.


Verwandte Begriffe

Internet, Google, Web, Software, Netzpolitik, Online, Surfen im Internet, Microsoft, Foto, Kino

Tor

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Mit der Freeware Tor (kurz für "The Onion Router") können Sie im Internet surfen, ohne überall Informationen wie IP-Adresse oder Herkunftsland zu verbreiten.

Privatsphäre im Netz: Anonym und sicher Surfen

von Katharina Nocun
Privatsphäre im Netz: Anonym und sicher Surfen NoScript

Netzwelt präsentiert die besten Tipps, Tricks und Tools, um ihre Privatsphäre im Netz zu schützen.

HideMyAss: Proxy-Dienst für das anonyme Surfen

von Markus Franz
HideMyAss: Proxy-Dienst für das anonyme Surfen HideMyAss ist sehr einfach zu bedienen, auch eine Pro-Variante gibt es. (Bild: Screenshot)

Wer großen Wert auf das Thema Datenschutz legt oder einfach nur ein in Deutschland gesperrtes YouTube-Video abrufen will, erhält mit HideMyAss ein einfach zu bedienendes Werkzeug inklusive Browser-Plug-ins.

Duck Duck Go: Suchmaschine mit maximalem Datenschutz

von Markus Franz
Duck Duck Go: Suchmaschine mit maximalem Datenschutz Duck Duck Go legt großen Wert auf Datenschutz. (Bild: Screenshot)

Wer bei Google, Bing und Co. sucht, wird auf Schritt und Tritt verfolgt und ausgeforscht. Duck Duck Go setzt den Branchengrößen ein anderes Konzept entgegen und pocht auf auf maximalen Datenschutz.

Anonymous Friend

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Im Grunde ist jeder Schritt, den man im Internet tut, nachvollziehbar und jeder Seitenaufruf anhand der IP-Adresse protokolliert. Aber nicht nur der Filesharer, auch der ganz "normale" Internetnutzer hat ein berechtigtes Interesse, dass nicht jeder erkennen kann, auf welchen Seiten man sich bewegt. Dieses anonyme Surfen verspricht der Hersteller mit seiner Software Anonymous Friend, einer Toolbar für den Microsoft Internet Explorer, die ausschließlich in englischer Sprache erhältlich ist.

AnoNet

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Sofern Sie keinen Proxyserver zum Surfen im Internet benutzen, könnte theoretisch jede Webseite Ihre wichtigsten Daten einfach auslesen. Dazu gehören zum Beispiel Ihre IP-Adresse, Ihr ungefährer geographischer Standort, Ihr Internetanbieter, Ihr Betriebssystem und der verwendete Brower.Das muss jedoch nicht sein!Mit AnoNet surfen Sie anonym durchs weltweite Netz. Der Proxyserver schaltet sich vor Ihren Rechner, sodass alle Datenströme zuerst über diesen Server laufen, bevor sie den eigenen Rechner oder die angesurfte Webseite erreichen. Der Proxy funktioniert also wie eine Vermittlungsstelle.

Anonym.OS

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Anonym.OS ist ein Projekt von kaos.theory. Es wird als Live-CD auf OpenBSD Basis bereitgestellt. Somit ist es ein eigenes Betriebssystem. Ziel bei diesem Projekt ist es, aus unsicheren Netzen ein sicheres und anonymes Surfen im Internet zu ermöglichen.

JAP

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Mit JAP können Sie im Internet surfen, ohne dass Sie befürchten müssen, von anderen in Ihrem Surfverhalten oder bei Eingaben beobachtet zu werden.

Anonym.OS und Torpark: Unerkannt im Netz unterwegs

von Katharina Nocun
Anonym.OS und Torpark: Unerkannt im Netz unterwegs Der digitale Fingerabdruck verrät viel über uns (Bild: Screenshot)

Wer darauf achtet, im Internet nicht zu viel von seiner Identität preiszugeben, kann sein System zu Hause über Proxy-Server verschleiern. "My home is my castle" - soweit richtig, aber wie steht es mit der Privatsphäre, wenn auf Reisen im Internet-Cafe gesurft wird? Oder schnell Mails bei einem Bekannten überflogen werden? Genau hier setzen tragbare Proxy-Lösungen wie Privatix, TAILS, Anonym.OS, JonDo oder Torpark an.

Google+: CDU-Politiker befürworten Klarnamenzwang

von Annika Demgen
Google+: CDU-Politiker befürworten Klarnamenzwang Die Stellungnahme der beiden Politiker wurde im Internet veröffentlicht (Bild: Screenshot)

Der Klarnamenzwang bei Google+ erhält Rückenwind von unerwarteter Seite. Zwei Politiker der CDU/CSU-Bundestagsfraktion begrüßten in einer Stellungnahme die Richtlinien von Google und verneinten ein grundsätzliches Recht auf Anonymität im Internet.

Google Plus: Netzaktivisten und Politiker trommeln gegen Klarnamenzwang 29 Netzaktivisten, Politiker und Unternehmer haben den Offenen Brief an Google unterzeichnet (Bild: Screenshot)

Neuer Streit um Google+. Unternehmer, Netzaktivisten und Politiker richten sich gegen den Klarmamenzwang in dem Sozialen Netzwerk von Google. Sie sehen die Anonymität des Internets als ein wichtiges demokratisches Gut.

Google+: Eric Schmidt verteidigt Klarnamenzwang

von Annika Demgen
Google+: Eric Schmidt verteidigt Klarnamenzwang Andy Carvin veröffentliche auf Google+ die Stellungnahme von Eric Schmitt (Bild: Screenshot)

Der Klarnamenzwang bei Google+ bleibt weiter bestehen. Auf die Frage eines Reporter hin verteidigte der ehemalige Google-CEO Eric Schmidt das Konzept des Sozialen Netzwerks. Potentiell gefährdeten Personen rät Schmidt von einer Nutzung ab.

Verkehrte Netzwelt: Anonymität im Web

von Mehmet Toprak

Aus gutem Grund muss ich heute anonym bleiben. Deshalb schreibe ich unter dem Pseudonym "Monarchist2011". Ich bin nämlich einer. Dass die Demokratie gescheitert ist, muss jedem klar sein, der unserer Regierung auch nur einen einzigen Tag bei der Arbeit zusieht.

IP Hider

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Die Software "IP Hider" verschlüsselt die IP-Adresse beim Surfen im Internet. Somit ist eine Überwachung für andere Leute oder Internetanbieter anhand der IP-Adresse nicht mehr möglich. Dadurch sind Sie vor einem möglichen Diebstahl Ihrer privaten Identität geschützt.

Anonymisierte Bewerbungen: Pilotprojekt zeigt Erfolg

von Lisa Bruness
Anonymisierte Bewerbungen: Pilotprojekt zeigt Erfolg Das anonyme Bewerbungen zu einer Stelle führen können, zeigt die Zwischenbilanz der Antidiskriminierungsstelle des Bundes zu einem entsprechenden Pilotprojekt. (Bild: Antidiskriminierungsstelle des Bundes)

Kein Foto, kein Name, kein Herkunftsland: Anonymisierte Bewerbungen verzichten auf solche persönlichen Angaben. Ein Pilotprojekt zeigt jetzt, dass Bewerber mit diesen ungewöhlichen Lebensläufen Erfolg haben können.

BitBox 0.9 im Test: Der Hochsicherheits-Browser des BSI

von Markus Franz
BitBox 0.9 im Test: Der Hochsicherheits-Browser des BSI Das BSI hat BitBox in Zusammenarbeit mit der Sirrix AG entwickelt. (Bild: Sirrix AG)

Opera, Firefox, Internet Explorer und Co. sind das Tor zum World Wide Web - und leider auch ein Einfallstor für Angreifer, die Sicherheitslücken zum Beispiel für Phishing-Angriffe ausnutzen. Auch beim Datenschutz könnte sich so mancher Browser noch steigern. Der Browser BitBox des BSI soll nun zeigen, wie ein perfekter Browser aussieht.

Software-Updates: Tor Browser Bundle

von Lisa Bruness
Software-Updates: Tor Browser Bundle Bei Tor wird die Serveranfrage über eine Reihe von weltweiten Routern umgeleitet. (Bild: Torproject)

Ohne dass es Nutzern immer bewusst ist, geben sie beim Surfen Informationen weiter. Mit Tor können Nutzer wieder anonym Browsen, da nur die Daten des letzten Servers aus dem Tor-Netzwerk weitergegeben werden.

Cybermobbing, Schadsoftware, gehackter Account: Mit ZoneAlarm SocialGuard können Eltern die Facebook-Aktivitäten der Kinder überwachen. Um die Privatsphäre zu schützen, erhalten Eltern aber nicht den vollen Einblick in die Accounts der Kinder.

Freeware der Woche: FreedomStick EvilTux Edition

von Mark Perseke
Freeware der Woche: FreedomStick EvilTux Edition FreedomStick EvilTux Edition

Beim Surfen im Internet sammeln Webseiten Informationen und Verbindungsdaten ihrer Besucher. Wer das nicht möchte oder sich zudem in Ländern mit starker Zensur aufhält, findet mit dem kostenlosen FreedomStick EvilTux Edition eine dafür gut geeignete Software, die das sichere, barrierefreie Surfen ermöglicht.

Studie: Jugendliche nutzen immer häufiger "Privacy-Optionen" Soziale Netzwerke: SchülerVZ ist bei den Jugendlichen bislang noch das beliebteste Netzwerk. (Bild: Screenshot)

Für die Online-Kommunikation nutzen Jugendliche am häufigsten soziale Netzwerke. Private Daten und Informationen schützen 12- bis 19-Jährige inzwischen immer häufiger mit den "Privacy-Optionen".