...und unser Überwachungsproblem löst sich von selbst

Verkehrte Netzwelt: Tod der Daten-Vampire

Wenn ich diese Geschichte mit dem Internet richtig verstanden habe, dann finanziert sich das weitgehend durch Werbung. Online-Provider verdienen Geld, indem sie den Zugang verkaufen. Der Rest ist kostenlos. Die Anbieter machen ihr Geld mit Werbung. Rein finanziell fußt also das ganze Internet auf Werbung.

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Die alte Idee, irgendwelche Werbebanner zu schalten, und dann zu warten, dass viele Leute darauf klicken, wirkt schon ein bisschen angestaubt. (Bild: netzwelt)
Die alte Idee, irgendwelche Werbebanner zu schalten, und dann zu warten, dass viele Leute darauf klicken, wirkt schon ein bisschen angestaubt. (Bild: netzwelt)
Werbung

Aber so, wie das Internet die Welt von Technik, Medien und Kommunikation einst verändert hat, könnte es ja sein, dass auch das Internet selbst noch die ein oder andere Umwälzung erlebt. Was wäre zum Beispiel, wenn das Konzept "Werbung" eines Tages nicht mehr funktioniert? Einige Anzeichen hierfür gibt es gelegentlich.

So versuchen beispielsweise Marketingspezialisten wie SapientNitro neue Konzepte zu entwickeln, wie Unternehmen ihre Kunden erreichen. Ständigen Kontakt zum Kunden halten, ihn nicht aus den Augen verlieren, über Social Media wie Facebook eine gemeinsame Plattform für Kunden und Produktmanager schaffen - das sind die Stichworte, die einem dabei einfallen. Auch Crowdfunding wird immer populärer. So wird das geplante Ubuntu-Smartphone Edge damit finanziert. In den ersten acht Stunden nach dem Start des Projekts wurden damit angeblich schon zwei Millionen Dollar eingespielt. Wer braucht da noch Werbung? 

Die alte Idee, irgendwelche Werbebanner zu schalten, und dann zu warten, dass viele Leute darauf klicken, wirkt da schon ein bisschen angestaubt.