Problem bereits behoben

Google Glass: Lookout entdeckt gravierende Sicherheitslücke

In einem neuen Blogeintrag weist Lookout Security auf eine gravierende Sicherheitslücke in Google Glass hin. Diese ermöglichte es, Googles Datenbrille mittels manipuliertem QR-Code mit Malware zu infizieren. Google hat bereits ein Software-Update veröffentlicht und den Fehler behoben.

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Google Glass: Teardown - Das Blog Catwig hat Google Glass auseinandergenommen. (Bild: Catwig)
Das Blog Catwig hat Google Glass auseinandergenommen. (Bild: Catwig)

Google Glass befindet sich noch im Beta-Status. Es ist also nicht ungewöhnlich, dass Beta-Tester und Entwickler noch schwerwiegende Fehler oder Sicherheitslücken entdecken. Das Problem das der Sicherheitssoftwareanbieter Lookout entdeckte, war jedoch ein recht grundlegendes.

Glass ist mit einer Kamera ausgestattet, die das Schießen von Fotos und Aufzeichnen von Videos ermöglicht. Dabei sucht die Brille mittels OCR-Software Schnappschüsse nach verwertbaren Informationen ab.

Google Glass: Teardown

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Dadurch lässt sich Glass über QR-Codes auf Webseiten zu weiterführenden Informationen leiten oder eben auch auf manipulierte Seiten führen, die Malware auf dem Gerät installiert. Dies stellt Lookout auch in dem unten stehenden Video dar.

Bereits im Mai erkannte Lookout die Gefahr und teilte Google dies mit. Das Unternehmen lieferte entsprechend bereits Anfang Juni ein Software-Update aus, mit dem die Sicherheitslücke geschlossen wurde. Nach dem Update werden QR-Codes nur noch ausgeführt, wenn der Nutzer den Vorgang bestätigt. 

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