Sie sind hier:
  • Gaming
  • Ouya im Test: Die Android-Konsole auf dem Prüfstand
 

Ouya im Test: Die Android-Konsole auf dem Prüfstand Reisebegleiter im Retro-Schick

SHARES

Die Android-Konsole Ouya war der Kickstarter-Hit im letzten Jahr. Inzwischen ist die erste finale Version des 99-Dollar-Geräts verfügbar und in den Händen der netzwelt-Redaktion gelandet. Im Test stellte sich schnell heraus, auch mit einer billigen Konsole lässt sich Spaß haben.

Die Android-Konsole Ouya war ein Überraschungshit auf der Crowdfunding-Plattform Kickstarter. Statt den erhofften 950.000 US-Dollar sammelte das Projekt stattliche 8,59 Millionen ein. Doch wird das Gerät diesen Vorschusslorbeeren im Praixstest gerecht? Netzwelt meint, ja und verrät im Test warum.

Seit März verschickt die Ouya Inc. die finale Version der Android-Konsole. Wie versprochen kostet das Gerät 99 US-Dollar, also rund 76 Euro (plus Versand), im Online-Shop des Herstellers. Zum Lieferumfang gehört ein Controller, ein HDMI-Kabel und eine freundliche Botschaft, wie bereits in unserem Unboxing berichtet.

Ein Becher-großer Würfel

In Natura ist Ouya überraschend klein. Der Quader mit den abgerundeten Ecken entspricht in etwa dem Volumen eines Kaffeebechers. Für unterwegs also ideal. Die CPU und GPU liefert Nvidias Tegra 3-Plattform. Unterstützt wird diese von einem Gigabyte RAM. Im internen Speicher stehen acht Gigabyte zur Verfügung. Erweitern lässt sich dieser aktuell noch nicht. Angedacht ist dies aber laut den offiziellen FAQs bereits.

Ouya im Test

Zurück XXL Bild 1 von 5 Weiter Bild 1 von 5
99 US-Dollar kostet die Ouya mit einem Controller. Das zusätzliche Gamepad ist für 49,99 US-Dollar zu haben. (Bild: netzwelt)

Controller werden mit Ouya über Bluetooth 4.0 LE (Low Energy) verbunden. Was im Test problemlos gelang. Strom erhält das Gamepad durch zwei AA-Batterien, die ebenfalls im Lieferumfang enthalten sind. Insgesamt bis zu vier Peripherie-Geräte lassen sich auf diese Weise anschließen. Dabei muss es sich nicht unbedingt um den Ouya-Controller handeln. Andere Modelle können ebenfalls funktionieren.

Der Formfaktor des Ouya-Gamepads erinnert an die Steuerung der Xbox 360. Das Material - einfaches Plastik - fühlt sich aber weitaus billiger an, als bei anderen Controllern. . Netzwelt fühlte sich an die Joysticks des N64 zurück erinnert. Voll retro also und daher schon fast wieder angesagt. Prinzipiell geht die Verarbeitung bei dem günstigen Preis der Ouya durchaus in Ordnung.

Weitere Schnittstellen findet der Nutzer auf der Rückseite. Zur Verfügung steht ein USB 2.0- und HDMI-Anschluss. Außerdem natürlich der AC-Adapter-Eingang. Ins Internet gelangt die Ouya via LAN-Kabel oder WLAN-Netzwerk. Ouya unterstützt eine Auflösung von 1.080 oder 720p.

Eine Verbindung ins World Wide Web ist notwendig für die Einrichtung der Konsole und um Spiele auf das Gerät zu laden. Vorinstalliert sind keine. Beim Einrichten der Konsole wird eine Kreditkarte oder ein Gutscheincode fällig. Trotz Import müssen sich deutsche Nutzer aber keine US-amerikanische Postleitzahl ausdenken. Darüber hinaus legt der Hersteller praktischerweise einen Steckdosenadapter für das Zielland der Konsole bei. Glücklicherweise wird Ouya nicht durch einen Ländercode limitiert, wodurch sich die Konsole sorgenfrei in den Urlaub mitnehmen lässt.

Was sagst du?

Vielen Dank für deine Abstimmung!

oder
Infos zum Artikel
Autorin
Annika Demgen
Datum
Kontakt
Leserbrief
Kommentare
Alle anzeigen
Seiten
Dieser Artikel enthält die folgenden Schlagworte
Links zum Thema

Lesertest: Sony Bravia X90C mit Android TV

Sony KD-65X-9000C

In Kooperation mit Sony suchten wir unter unseren Lesern einen Tester, der den Sony BRAVIA X90C 4K Ultra HD TV unter die Lupe nehmen und danach behalten durfte. Lest nun den finalen Lesertest an dieser Stelle.

netzwelt Newsletter

Immer gut informiert mit unserem Newsletter! Der Versand erfolgt am Dienstag, Donnerstag und Samstag vormittags.