1,05 Kilogramm schwer

Sony Vaio Pro 13 im Test: Das "leichteste Ultrabook der Welt"

Was für ein edles Notebook - das Sony Vaio Pro 13 ist zu großen Teilen aus Kohlefasern gefertigt. Damit bringt das Ultrabook nur sagenhafte 1,05 Kilogramm auf die Waage. Im Test muss sich das Top-Modell der Vaio-Reihe unter anderem gegen das MacBook Air von Apple behaupten.

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Das Sony Vaio Pro ist ein faszinierendes Ultrabook, das aber nicht ganz ohne Schwachpunkte ins Haus kommt. (Bild: netzwelt)
Das Sony Vaio Pro ist ein faszinierendes Ultrabook, das aber nicht ganz ohne Schwachpunkte ins Haus kommt. (Bild: netzwelt)

Inhaltsverzeichnis

  1. 1So fühlt es sich an
  2. 2Ausstattung 
  3. 3Display
  4. 4Ergonomie und Eingabegeräte
  5. 5Leistung und Akkulaufzeit
  6. 6Multimedia
  7. 7Umwelt
  8. 8Fazit
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Apples MacBook Air genießt einen hervorragenden Ruf und verkauft sich bestens. Seit der verstorbene Apple-CEO Steve Jobs es in einem fast schon legendären Auftritt aus einem Briefumschlag zauberte, arbeitet sich die Konkurrenz an der Vorgabe ab. Bei vielen Käufern, nicht nur bei Apple-Fans, gilt es auch als der Vorläufer der aktuellen Ultrabook-Welle. Immer mehr Notebooks und Subnotebooks kamen in den letzten Jahren - ganz dem Vorbild folgend - mit Aluminium-Gehäuse auf den Markt. Der Werkstoff fühlt sich edel an, hat kühlende Eigenschaften und ist zudem sehr robust. Sony geht beim Vaio Pro 13 völlig andere Wege. Endlich, möchte man nach Japan rufen. 

So fühlt es sich an

Wer das Sony Vaio Pro zum ersten Mal in den Händen hält, wird überrascht sein. So leicht fühlt sich nicht einmal Apples MacBook Air im 11-Zoll-Format an. Die geeichte Waage bestätigt der Testkonfiguration ein Gewicht von sensationellen 1.053 Gramm. Weitere 289 Gramm wiegt das recht kompakte Netzteil. Zum Vergleich: Apples MacBook Air wiegt in der 13-Zoll-Variante mindestens 1,35 Kilogramm - ohne Netzteil. Vollmundig bezeichnet Sony das Vaio als "leichtestes Ultrabook der Welt". 

Das MacBook Air ist in Sachen Verarbeitung über jeden Zweifel erhaben, auch in der netzwelt-Redaktion gilt es nach wie vor als Referenz in diesem Punkt. Großen Anteil an der gelungenen Haptik ist dem Unibody-Gehäuse aus Aluminium zuzusschreiben. Wie erwähnt setzt Sony beim Vaio Pro 13, das es analog zum Apple-Erfolgsmodell ebenfalls in einer 11-Zoll-Version gibt, nicht auf Aluminum sondern auf Kohlefaser. 

Der auch als Karbon bekannte Werkstoff kommmt zum Beispiel bei Formel 1-Boliden zum Einsatz. Im Sony-Ultrabook findet er sich großzügig verteilt in Verbindung mit herkömmlichen Kunststoff wieder.

Es klingt wie eine Binsenweisheit, aber Karbon fühlt sich anders als Aluminium an - wer das Vaio Pro in den Händen hält, wird dies sehr schnell feststellen. Potentielle Käufer sollten sich zunächst frei davon machen, dass gleiche Bewertungsschema zur Verarbeitungsqualität beim Vaio Pro 13 wie beim MacBook Air anzulegen.

Das Vaio Pro ist nicht so verwindungssteif wie ein Notebook aus Aluminium. Sowohl der Tastaturblock als auch das Display lassen sich mit wenig Druck bereits leicht biegen. Das alles ist jedoch unkritisch und auch wenn es vielleicht nicht den Anschein erweckt, ist das Sony Vaio Pro prinzipiell genauso robust, wie vergleichbare Notebooks traditioneller Bauweise. Auffällige Spaltmaße finden sich am netzwelt zu Verfügung gestellten Testgerät nicht. Das Vaio Pro reiht sich damit nahtlos in die Reihe anderer hochwertiger Sony-Notebooks der Vaio-Linie ein.

Sony Vaio Pro im Test

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Rund um die Tastatur verwendet Sony beim Vaio Pro unbehandelten Karbonwerkstoff, der beim Anfasstest ein wenig an eine Schiefertafel erinnert. Streicht der Nutzer mit dem Finger darüber, hinterlassen diese eine Spur, die sich aber leicht wieder entfernen lässt.

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