Premiummodell der LG L-Style-Reihe

LG Optimus L7 II im Test: Spitzenmodell mit ausdauerndem Akku

Das LG Optimus L7 II markiert die Spitze der neuen L-Style-Serie von LG. Das Android-Smartphone mit der Modellnummer P710 ähnelt seinem kleinen Bruder Optimus L5 II in technischer Hinsicht, bietet für einen Preis von rund 215 Euro aber eine überdurchschnittliche Kamera und einen äußerst üppig dimensionierten Akku.

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Das LG Optimus L7 II ist der große Bruder des Optimus L5 II. (Bild: netzwelt)
Das LG Optimus L7 II ist der große Bruder des Optimus L5 II. (Bild: netzwelt)
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Inhaltsverzeichnis

  1. 1Design
  2. 2Hardware
  3. 3Sprachqualität und Akkulaufzeit
  4. 4Multimedia
  5. 5Software
  6. 6Fazit

Design

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Das Design des Optimus L7 II orientiert sich am typischen Stil der L-Style-Serie. Allerdings leidet der Stil durch die Klavierlack-Optik des verwendeten Kunststoffgehäuses. Sie lässt das Optimus L7 II alles andere als edel erscheinen, in der Hand ist das Modell zudem äußerst rutschig.

Hardware

Als Schaltzentrale fungiert im LG Optimus L7 II ein 1-Gigahertz-Dual-Core-Prozessor. Die Leistungsfähigkeit des Zweikern-Chips ist jedoch begrenzt: Im Geekbench-Test erreicht er durchschnittlich 522 Punkte und liegt damit in etwa auf dem Niveau von Geräten mit Single-Core-Chip wie dem Phicomm FWS 710 Pro. Ein ruckelfreies Android-Erlebnis ist also trotz Jelly Bean auf dem LG Optimus L7 II nicht garantiert. Beim Browser-Benchmark Sunspider schneidet das Optimus L7 II mit 2.499,6 Millisekunden sogar schlechter ab als der kleine Bruder LG Optimus L5 II (1666,5 Millisekunden).

LG Optimus L7 II

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Das Display fällt mit 4,3 Zoll etwas größer aus als beim L5 II, die Auflösung bleibt mit 800 x 480 Pixeln aber unverändert. Messerscharf ist die Darstellung von Bildschirminhalten also nicht, dies fiel im Test jedoch nicht ins Gewicht - anders als etwa beim Einstiegsmodell Optimus L3 II. Der Bildschirm glänzt mit natürlichen und kräftigen Farben. Es fällt jedoch ein Sensor, der automatisch die Displayhelligkeit an die Umgebung anpasst. Dies muss der Nutzer selber übernehmen. 

Vom vier Gigabyte großen internen Speicher stehen dem Nutzer rund 1,6 Gigabyte zur Verfügung. Dies reicht für den Anfang. Nutzer, die jedoch umfangreiche Musik- und App-Sammlungen auf ihrem Smartphone anlegen wollen, sollten sich schnellstmöglich eine Speicherkarte zulegen. Das Optimus L7 II unterstützt Speicherkarten mit einer Kapazität von bis zu 32 Gigabyte.

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