Ohne Touchscreen, mit AMD-Grafik

Samsung Serie 5 Ultra im Test: Guter Allrounder mit mattem Display

Das Samsung Serie 5 Ultra ist eine gute Antwort auf die typische Frage: "Welches Notebook soll ich mir kaufen?". Denn mit dem gut verarbeiteten 14-Zöller mit mattem Bildschirm dürften die meisten Durchschnittsanwender zufrieden sein. Das Testgerät beweist: Manchmal kann weniger auch mehr sein.

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Samsung Serie 5 Ultra im Test: Manchmal kann weniger auch mehr sein: Samsung verzichtet beim Serie 5 Ultra auf einen Touchscreen, baut stattdessen einen entspiegelten Monitor ein. Zusammen mit der AMD-Grafik ein gelungenes Gesamtpaket zu einem fairen Preis. Zum Video: Samsung Serie 5 Ultra im Test

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Inhaltsverzeichnis

  1. 1Verarbeitung und Ausstattung
  2. 2Display
  3. 3Eingabegeräte
  4. 4Leistung
  5. 5Ergonomie und Umwelt
  6. 6Multimedia
  7. 7Fazit
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Hand aufs Herz: Windows 8 ist zwar auf die Bedienung per Finger ausgelegt, aber viele Nutzer machen von ihren Touchscreens nur auf ihren Smartphones Gebrauch. Zudem weisen viele in der jüngsten Vergangenheit von netzwelt getesteten Touchscreen-Notebooks die lästige Eigenart auf, dass die Bildschirme nach Berührung noch einige Zeit nachwippen. 

Solche Eigenschaften sind dem Samsung Serie 5 Ultra völlig fremd. Denn entgegen dem aktuellen Trend baut der südkoreanische Hersteller beim Testgerät keinen Touchscreen ein, sondern setzt auf ein entspiegeltes Display im 14-Zoll-Format. Das Ganze garniert Samsung mit einem Intel Core i5-Prozessor (3337U), AMD-Grafik sowie einer klassischen HDD mit einer Kapazität von 500 Gigabyte. Im Online-Handel schlägt diese Konfiguration aktuell mit etwa 740 Euro zu Buche.

Verarbeitung und Ausstattung

Insgesamt drei USB-Schnittstellen verteilen sich links und rechts am Gehäuse. Eine davon überträgt Daten nach dem schnellen USB 3.0-Standard. Hinzu kommt ein HDMI-Ausgang, Kopfhörer/Mikrofon-Eingang, Ethernet- und ein Display-Port. Ein Speicherkarten-Slot nimmt SD-Karten in Normalgröße entgegen. Die HDD mit einer Kapazität von 500 Gigabyte wird durch eine fixe SSD-Partition mit einer zusätzlichen Kapazität von 24 Gigabyte ergänzt. 

Im Gegensatz zu den meisten anderen aktuellen Ultrabooks setzt Samsung beim Serie 5 Ultra nicht auf integrierte Intel-Grafik, sondern auf eine AMD Radeon HD 8750M mit zwei Gigabyte großem Eigen-Speicher. Die Größe des DDR3-Arbeitsspeichers beträgt vier Gigabyte.

1.825 Gramm zeigt die Waage beim 14-Zöller an. Damit ist das Testgerät leider alles andere als ein Leichtgewicht. Hinzu kommen 344 weitere Gramm für das Netzteil, sodass sich das Reisegewicht auf deutlich über zwei Kilogramm summiert.

Samsung Serie 5 Ultra im Test

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Lediglich der Display-Deckel besteht aus Aluminium. Die Oberfläche ist unempfindlich gegenüber Kratzern und bestand diverse Tests mit Schlüsselbund und Brieföffner unbeschadet. Der Displaydeckel gibt auch auf starken Druck hin nur sehr wenig nach. Kleinere Spaltmaße konnte netzwelt an der Display-Aufhängung erkennen. Schönheitsfehler ohne Folgen: Das Plastik ließ sich mit ein wenig Druck bereits wieder in Form bringen.

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