Nur 6,18 Millimeter dick

Huawei Ascend P6 im Test: Dünnes Android-Smartphone im iPhone-Design

Huawei wagt mit dem Ascend P6 einen neuen Gehversuch im Bereich Premium-Smartphones. Das Ascend P6 glänzt im Test - anders als die Vorgänger - nicht nur mit Rechenpower, sondern auch mit schickem Design und intelligenten Software-Funktionen. Ganz ohne Makel ist das Modell aber nicht.

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Huawei Ascend P6 im Kurztest: Huawei hat in London mit dem Ascend P6 sein neues Top-Modell enthüllt. Netzwelt war live für Sie vor Ort und hat das Gerät einem ersten Kurztest unterzogen. Zum Video: Huawei Ascend P6 im Kurztest

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Design und Verarbeitung
  2. 2Hardware
  3. 3Sprachqualität und Akkulaufzeit
  4. 4Multimedia
  5. 5Software
  6. 6Fazit

Design und Verarbeitung

Machten die ersten Huawei-Premiummodelle Ascend P1 und Ascend D1 Quad mit ihren Plastikgehäusen optisch noch wenig her, ist das Ascend P6 mit seinem Aluminium-Kleid ein echtes Schmuckstück. Dünn, leicht und sauber verarbeitet - beim Design markiert das Modell in der Ascend-Serie einen Entwicklungssprung vergleichbar mit Apples Wechsel vom Plastikrücken beim iPhone 3GS zum Glasrücken beim iPhone 4.

Huawei Ascend P6

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Das Smartphone aus Cupertino stand bei der Gestaltung des P6 offenbar auch Pate. Auf den ersten Blick wirkt das Ascend P6 wie ein platt gedrücktes und in die Länge gezogenes Apple iPhone 4S - vor allem beim weißen Modell ist die Ähnlichkeit kaum zu übersehen. Erhältlich ist das nur 6,7 Millimeter dicke Ascend P6 aber nicht nur in Weiß, sondern auch in Schwarz und Pink. Die Rückseite des Ascend P6 ist rauh, wodurch das Smartphone nicht so leicht aus der Hand rutscht. 

Wie Apple hat sich auch Huawei für ein Unibody-Design beim Ascend P6 entschieden. An der Seite findet der Nutzer Schächte für SIM- und Speicherkarte, sie lassen sich mit einer Nadel öffnen, die der Hersteller gleichzeitig als Verschlusskappe für den Kopfhöreranschluss nutzt. Eine gute Idee, schließlich hat der Nutzer den "Öffner" so stets parat. 

Wer allerdings öfters Kopfhörer anschliesst und wieder trennt, wird eher davon genervt sein, zudem besteht die Gefahr die kleine Nadel unterwegs zu verlieren. Und noch etwas dürfte Musikfans übel aufstoßen: Die Kopfhörerbuchse hat Huawei am linken unteren Rand des Smartphone platziert. Eine denkbar ungünstige Stelle: Denn so müssen Nutzer die Kabel ihrer Kopfhörer beim in die Tasche stecken knicken, außer Sie verwenden die beiliegenden Kopfhörer, die mit einem um 90 Grad gebogenen Stecker versehen sind.

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