Durchwachsenes Dual-SIM-Handy

Acer Liquid E2 im Test: Quad-Core-Smartphone für 250 Euro

Acer bringt mit dem Liquid E2 ein neues Android-Handy auf den deutschen Markt. Das Dual-SIM-Smartphone bietet für gerade einmal 250 Euro einen Quad-Core-Prozessor, ein großes Display, Stereo-Lautsprecher und Android 4.2 Jelly Bean. Das vermeintlich gute Angebot weist im Test aber die ein oder andere Tücke auf.

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Acer Liquid E2 im Test: Mit dem Liquid E2 meldet sich Acer als Smartphone-Hersteller zurück. Das Quad-Core-Smartphone ist online bereits für 250 Euro erhältlich. Zum Video: Acer Liquid E2 im Test

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Design und Verarbeitung
  2. 2Hardware
  3. 3Sprachqualität und Akkulaufzeit
  4. 4Multimedia
  5. 5Software
  6. 6Fazit
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Design und Verarbeitung

Das Acer Liquid E2 ist alles anders als kantig. Ober- und Unterseite des Smartphones sind leicht abgerundet. Pepp verleiht dem Modell der rote, wellenförmige Ohrmuschellautsprecher an der Oberseite. Der mit 9,9 Millimetern verhältnismäßig dicke Bauch des Smartphones lässt das Liquid E2 dennoch etwas altmodisch wirken. Dafür fällt das Smartphone für ein Gerät mit 4,5-Zoll-Display äußerst kompakt aus. Es ist kaum größer als das 4,3-Zoll-Modell HTC One S.

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An der Verarbeitung des Acer Liquid E2 lässt sich nicht viel aussetzen. Spaltmaße zwischen Gehäuse und Akkudeckel wie beim Schwestermodell Liquid E1 sind nicht auszumachen. Die mit einer Softtouch-Beschichtung überzogene Rückseite fühlt sich in der Hand nicht nur gut an, sondern sorgt auch in Kombination mit den leicht hervorstehenden Lautsprechern für eine erhöhte Rutschfestigkeit des Liquid E2. Mit 140 Gramm ist das Modell aber vergleichsweise schwer. Das hohe Gewicht vermittelt in der Hand zwar einen wertigen Eindruck, ist jedoch nicht jedermanns Sache.

Hardware

Als Prozessor kommt ein mit 1,2 Gigahertz getakteter Quad-Core-Chip des Herstellers MediaTek zum Einsatz. Der MT6589 genannte Chip des taiwanischen Herstellers ist vergleichsweise günstig im Einkauf, liefert im Test aber eine durchwachsene Performance ab. In den Benchmarks Sunspider und GeekBench liegt er deutlich hinter Galaxy S3 und Co. zurück. Eine Partie Dead Trigger lief dennoch ruckelfrei, mit leichten Aussetzern beim Wechsel zwischen den verschiedenen Bildschirmen und Menüs des Android-Systems müssen Nutzer aber ebenso leben, wie mit der ein oder anderen Bedenksekunde beim Öffnen von Apps und Menüs.

Acer Liquid E2

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Auch das Display gibt Anlass zu Kritik. Im Test war ein deutlicher Blaustich zu erkennen. Insgesamt wirkt die Farbwiedergabe kühl. Die Auflösung fällt für die Größe mit 960 x 540 Pixeln zudem gering aus, auch wenn sich dies im Test noch verkraften ließ. Ebenfalls kritikwürdig ist der interne Speicher: Von vier Gigabyte stehen dem Nutzer nur 1,64 Gigabyte zur Verfügung. Immerhin lässt sich der Speicher um bis zu 32 Gigabyte erweitern. 

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