Mit Android 4.1 Jelly Bean

Sony Xperia E dual im Test: Dual-SIM-Smartphone für 150 Euro

Sony verpackt beim Xperia E dual Android 4.1 Jelly Bean und eine Dual-SIM-Funktionalität in ein schick gestaltetes Gehäuse in iPhone-Größe. Der Test zeigt jedoch, das 150-Euro-Smartphone verlangt dem Nutzer im Alltag einige Kompromisse ab.

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Sony Xperia E im Test: System - Als Betriebssystem fungiert Android 4.1 Jelly Bean. (Bild: netzwelt)
Als Betriebssystem fungiert Android 4.1 Jelly Bean. (Bild: netzwelt)

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Design und Verarbeitung
  2. 2Hardware
  3. 3Sprachqualität und Akkulaufzeit
  4. 4Multimedia
  5. 5Software
  6. 6Fazit

Design und Verarbeitung

Das Xperia E weist mit seinem 3,5-Zoll-Display das Format älterer iPhone-Modelle auf. Es passt also bequem in Hemd- und Hosentasche und lässt sich problemlos mit einer Hand bedienen. Die angeraute Rückseite sorgt dafür, dass das Smartphone in selbiger sicher ruht. Die Haptik ist zudem für ein Smartphone dieser Preisklasse überdurchschnittlich gut.

Sony Xperia E

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Das Design des Xperia E hebt sich positiv von der Masse ab. Dazu trägt nicht nur die gemusterte Rückseite, sondern auch die abgeschrägte Kante unter dem Display bei. Sie dient den Fingern als Orientierungspunkt, sodass der Nutzer ohne hinzugucken auch die Sensortasten finden kann. Diese sind leider im Dunkeln nicht beleuchtet. Auch Elemente der höherpreisigen Z-Serie (Xperia Z & Xperia Tablet Z) finden sich beim Xperia E - etwa der kreisrunde hervorstehende, silberne Anschaltknopf.

Hardware

Die Arbeitsgeschwindigkeit des Sony Xperia E lässt sich wohlwollend mit "gemächlich" umschreiben. Um dies festzustellen, bedarf es keiner Benchmarks. Die geringe Leistung ist bereits bei Alltagsaufgaben spürbar: Drückt der Nutzer etwa auf den Anschaltknopf, um das Handy aus dem Standby-Modus zu wecken, braucht das Xperia E einen Moment, ehe es wieder betriebsbereit ist; trotz Jelly Bean kommt es beim Wechsel zwischen den Startbildschirmen zu Rucklern, ebenso bei Angry Birds Star Wars und selbst beim Öffnen des Telefon-Dialers genehmigt sich das Handy eine Gedenksekunde. Dies ist keine Überraschung: Der verbaute Qualcomm Snapdragon-Chip MSM7227A stammt aus dem Jahr 2011, ist also bereits ziemlich betagt.

Das 3,5 Zoll große Display löst nur mit 480 x 320 Pixeln auf. Die Darstellung ist dementsprechend pixelig. Längeres Lesen ist auf dem Xperia E also kein Vergnügen, das Überfliegen von Mails oder Schlagzeilen ist aber möglich - ohne dass die unscharfen Schriften Unwohlsein beim Nutzer auslösen. Dafür sorgen die guten Kontraste, großen Blickwinkel und die natürliche Farbwiedergabe des Displays.

Als störend empfand netzwelt im Test die Helligkeit: Dem Xperia E fehlt die Möglichkeit, die Displayhelligkeit automatisch zu regulieren. Ab Werk ist es auf halbe Helligkeit eingestellt, die Darstellung ist damit im Vergleich zu anderen Smartphone-Bildschirmen sehr dunkel. Auch bei voller Helligkeit fällt das Xperia E gegenüber anderen Modellen leicht ab.

Von den vier Gigabyte internen Speicher stehen dem Nutzer zwei Gigabyte zur Verfügung. Dies sollte für den Anfang reichen, bei Bedarf lässt sich der interne Speicher um bis zu 32 Gigabyte per microSD-Karte erweitern.

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