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Symbian: Nokia begräbt sein hauseigenes Smartphone-Betriebssystem Ab Sommer keine Symbian-Smartphones mehr

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Die Apple- und Google-Konkurrenz war einfach zu groß: Nokia stellt den Verkauf von Symbian-Smartphones ab diesem Sommer endgültig ein. Sinkende Verkaufszahlen bestärken den finnischen Handykonzern in seiner Entscheidung.

Das endgültige Aus für Nokias hauseigenem Smartphone-Betriebssystem: Wie die Financial Times berichtet, stoppt der finnische Handykonzern ab diesem Sommer die Auslieferung seiner Modelle mit Symbian-Plattform. Somit wird das im vergangenen Jahr erschienene 808 PureView als das letzte Smartphone mit Symbian-OS in die Geschichte eingehen.

Nokias Symbian-OS wird bald endgültig von den Smartphone-Screens verschwinden. (Quelle: Countriesvpn)

Bereits im Januar kündigte Nokia das Aus für seine proprietäre Plattform an. Nun macht das finnische Unternehmen ernst und verschifft derzeit die letzten Symbian-Geräte. Künftig will sich Nokia verstärkt auf Windows Phone-Modelle konzentrieren.

Vor dem Launch des iPhone im Jahr 2007 galt Symbian als das führende mobile Betriebssystem. Doch Apples iOS entriss Nokias Plattform den Titel als Weltmarktführer in diesem Bereich. Die Konkurrenz wurde schließlich erdrückend, als sich dann auch noch Googles Android-System zu einer Größe auf dem Mobile-Markt aufschwang. Die Verkaufsstatistiken machen den Konkurrenzdruck deutlich: Hielt Symbian im ersten Quartal des vergangenen Jahres noch einen Marktanteil von acht Prozent in Europa, so waren es in den ersten drei Monaten diesen Jahres nur noch 1,8 Prozent.

Symbian-Smartphones

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Das Nokia 9210, Beiname Communicator, wurde zwischen 2001 und 2002 als erstes Symbian-Smartphone verkauft.(Bild: ollihart.de) (Quelle: ollihart.de)

Lange Entwicklungszeit

Darüber hinaus haben die Windows-basierten Lumia-Phones die Symbian-Modelle in der Gunst der Nokia-Kunden überholt, wie die Verkaufszahlen des ersten Quartals 2013 zeigen: 500.000 verkauften Symbian-Smartphones stehen 5,6 Millionen über den Ladentisch gegangene Windows-Phones aus der Lumia-Serie gegenüber.

Ein weiterer Grund für die Einstellung seiner Hausmarke war für Nokia offenbar die aufwendige Entwicklung: Laut einem Unternehmenssprecher dauerte es fast zwei Jahre, bis ein Symbian-Smartphone marktreif war, da man an einem tiefliegendem Programmier-Code herumbasteln musste. Bei den Windows-Modellen dauert es hingegen nur etwa halb so lang. Hier könne man sich mehr auf nutzernahe Anwendungen wie Fotografie, Musik oder Navigation fokussieren.

Einen ausführlichen Testbericht zum letzten Symbian-Smartphone dem Nokia 808 PureView finden Sie hier.

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Kommentare zu diesem Artikel

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  • Christoph von Drüben schrieb Uhr
    AW: Symbian: Nokia begräbt sein hauseigenes Smartphone-Betriebssystem

    Vorgeschobene Grunde! ...um Nokia als OEM Hersteller für Microsoft Zwecke billig zu missbrauchen.
Infos zum Artikel
Autor
Rainer Schneider
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