Vollüberwachung im Wohnzimmer

Kommentar zur Xbox One: Die Rückkehr des bösen Softwareriesen

Microsofts Xbox One soll erst gegen Ende 2013 in den Handel kommen, sorgt aber jetzt schon für Aufregung. Die Spielekonsole kann Gesichter erkennen und sogar Mimik analysieren. Kritiker befürchten, dass die Xbox auf diese Weise Daten über ihre Kunden sammelt. Das alte Feindbild vom bösen Softwareriesen ist wieder da.

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Sorgt für Unmut: Funktionen der neuen Xbox One-Konsole (Bild: Xbox One // Microsoft)
Sorgen für Unmut: Funktionen der neuen Xbox One-Konsole (Bild: Xbox One // Microsoft)
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Inhaltsverzeichnis

  1. 1Der reichste Mann der Welt
  2. 2Die Xbox als Multimedia-Steuerzentrale
  3. 3Xbox kontrolliert das Wohnzimmer
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Wenn man die Geschichte Microsofts der letzten Jahre betrachtet, dann ist es eine Geschichte der Niederlagen und Flops. Da war das Debakel von Windows Vista, der ausbleibende Erfolg auf dem Markt für Smartphones und Tablet-PCs und die negativen Bericht über Windows 8. Viele schrieben schon Kommentare mit dem Tenor, dass die große Zeit Microsofts vorbei sei. Vorsichtshalber wurde dann aber zumeist der Satz angefügt, dass es noch zu früh sei, Microsoft abzuschreiben.

Der reichste Mann der Welt

In der Tat, dafür ist es wirklich noch zu früh. Zuerst machte die Meldung die Runde, dass Bill Gates jetzt wieder der reichste Mann der Welt sei. Gates hat früher als skrupelloser Herrscher des Windows-Imperiums einen wunderbaren Schurken abgegeben und wandelte sich dann mit der Bill-und-Melinda-Gates-Stiftung zum globalen Wohltäter. Dass er jetzt wieder der reichste Mann der Welt sein soll, verstehe ich nicht so ganz. Hatte er nicht einen Großteil seines Vermögens für den wohltätigen Zweck gestiftet? Aber in der Welt der Superreichen ist das Vermögen wohl (indirekt) proportional zu den Ausgaben. Je mehr Geld man ausgibt, desto mehr Geld kommt wieder rein. 

Jetzt ist die neue Xbox vorgestellt worden. Auch die passt irgendwie ins Bild vom Comeback des bösen Softwareriesen. 

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