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Kim Dotcom: Klage gegen Google, Facebook und Twitter angedroht Angeblich Urheberrechtsverstoß

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Kim Dotcom will angeblich das zweistufige Anmeldeverfahren erfunden haben, dass Google, Facebook und Twitter anbieten. Den Unternehmen wirft er Patentverletzung vor - und bittet zugleich um Hilfe in Form von Geld.

Nutzen Google, Facebook und Twitter ein von Kim Dotcom erfundenes Sicherheitsverfahren? Das jedenfalls wirft der Megaupload-Gründer den Unternehmen vor und überlegt, Anzeige wegen Patentverletzung zu erstatten. Als Alternative bietet er den Internetgrößen ein Geldgeschäft an.

Wirft Google & Co. Urheberrechtsverstöße vor: Kim Schmitz alias Kim Dotcom. (Quelle: Screenshot Twitter)

Erst preschten Google und Facebook mit einem zweistufigen Sicherheitsverfahren zur Anmeldung vor - jetzt hat auch Twitter nachgezogen. Kim Dotcom hat die Ankündigung des Mikroblogging-Portals zum Anlass genommen, Dampf abzulassen. "Twitter führt eine zweistufige Authentifizierung ein, indem Sie meine Erfindung nutzen", heißt es in einem Tweet des Megaupload-Gründers. Auch Google und Facebook wirft er den Missbrauch vor. "Ich könnte Sie jetzt verklagen, wegen dem, was mir die USA antaten", heißt es in einem weiteren Twitter-Post von Kim Dotcom.

Der Megaupload-Gründer muss sich derzeit vor Gericht gegen den Vorwuf von Urheberrechtsverletzungen wehren. Die USA legen ihm zur Last, über seinen mittlerweile deaktivierten Internetdienst Megaupload der Verbreitung illegaler Downloads Vorschub geleistet und davon profitiert zu haben. Kim Dotcom, unter bürgerlichem Namen auch als Kim Schmitz bekannt, droht die Auslieferung von Neuseeland in die USA.

Patent im Internet

Ein zweistufiges Authentifizierungsverfahren, wie es jetzt Twitter eingeführt hat, soll mehr Sicherheit bringen. Dabei überprüft der Inhaber des Dienstes die Nutzerschaft per SMS-Code zusätzlich zum herkömmlichen Passwort. Dotcom hat ein solches Patent in der Tat eingereicht und jetzt auch ins Internet eingestellt. Das Patent beschreibt eine Authentifizierung per TAN oder einem vergleichbarem Passwort, das dem Nutzer übersendet wird.

Ob der Megaupload-Gründer Google & Co. wirklich verklagt, steht in den Sternen. Auf Twitter schreibt Dotcom: "Google, Facebook, Twitter. Ich rufe um Hilfe... Nutzt mein Patent gratis. Aber bitte helft mir, meine Verteidigung zu bezahlen."

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Alexander Zollondz
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