Der "kleine Bruder" des Q10

BlackBerry Q5 im Test: Günstiger Einsteig in BlackBerry 10

Das BlackBerry Q5 konnte netzwelt bereits im Mai auf der BlackBerry Live-Konferenz ausprobieren. Inzwischen ist das Modell in Deutschland erhältlich und ein Testgerät in der Redaktion eingetroffen. Der ausführliche Testbericht verrät, wie sich das Q5 im Praxiseinsatz schlägt und wo die Unterschiede zum 200 Euro teureren BlackBerry Q10 liegen.

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BlackBerry Q5 im Kurztest: BlackBerry hat mit dem Q5 ein weiteres Smartphone mit physikalischer Tastatur präsentiert. Netzwelt präsentiert erste Eindrücke vom Q10-Ableger. Zum Video: BlackBerry Q5 im Kurztest

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Design und Verarbeitung
  2. 2Hardware
  3. 3Bedienung
  4. 4Sprachqualität und Akkulaufzeit
  5. 5Multimedia
  6. 6Software
  7. 7Fazit

Design und Verarbeitung

Das BlackBerry Q5 ist das, was der Volksmund sich unter einem BlackBerry vorstellt. Unter dem 3,1 Zoll großen Display befindet sich eine vierzeilige Tastatur. Dennoch geht der Hersteller beim Design neue Wege. Statt leicht ovaler Formem, die die älteren Modellserien Bold und Curve auszeichnete, und sich auch im Design des BlackBerry Q10 widerspiegelt, herrschen beim Q5 ähnlich wie beim BlackBerry Z10 klare Linien und Kanten vor. Durch die kantigere Form schmiegt sich das Q5 nicht so angenehm in die Hand wie der "große Bruder" BlackBerry Q10.

Unboxing: BlackBerry Q5 eingetroffen

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Das Q5 ist in Deutschland in den Farben Schwarz, Weiß und Rot erhältlich. Die auf der Entwicklerkonferenz BlackBerry Live gezeigte pinke Farbvariante gibt es vorerst hierzulande nicht zu kaufen. Beim von netzwelt getesten Gerät handelt es sich um das schwarze BlackBerry Q5. Dieses und die weiße Version des Smartphones besitzen eine matte Gehäuseoberfläche. Das Gehäuse der roten Variante ist mit einer glänzenden Oberfläche versehen. Die einzelnen Farbvarianten unterscheiden sich dadurch in ihrer Anmutung. Während die pinke und rote Farbvariante schon beim Blick aus der Ferne den Charme eines Niedrigpreisgeräts à la Huawei Ascend Y300 versprühen, wirken die schwarze und weiße Farbvarianten dank ihres matten Gehäuses eleganter.

In Sachen Haptik und Rutschfestigkeit gibt es dagegen keinen Unterschied. Das Kunststoffgehäuse rutscht leicht aus der Hand und vermittelt keinen "wertigen Eindruck". In kürzester Zeit sind Fingerabdrücke und Schlieren deutlich auf dem Gehäuse zu erkennen. Der prominent platzierte Aufkleber mit der Seriennummer des Geräts lässt entgültig das letzte Bisschen Premium-Feeling verschwinden. Immerhin: Knarzgeräusche sind selbst dann kaum zu vernehmen, wenn der Nutzer starken Druck auf das Plastikchassis des Q5 ausübt. Auch einen Sturz aus Hufthöhe auf den Teppich der Redaktion überstand das Q5 im Test unbeschadet. 

Anlass zur Kritik geben aber die Spaltmaße zwischen dem oberen und unterem Gehäuseteilen. Denn anders als der Spalt andeutet, lässt sich das Gehäuse des Q5 nicht öffnen. BlackBerry warnt Nutzer sogar explizit davor mit einem Aufkleber auf der Rückseite des Smartphone. Durch die gewählte Unibodybauweise sollen Kosten in der Produktion gespart werden. Anders als bei den höherpreisigen Smartphones Q10 und Z10 kann der Nutzer jedoch den Akku nicht wechseln.

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