Mit LTE, Augen- und Gestensteuerung
Samsung Galaxy S4 im Test: Der neue Android-König?
Das Samsung Galaxy S4 kommt ohne Octa-Core-Prozessor, dafür mit Augen- und Gestensteuerung sowie jeder Menge Vorschusslorbeeren nach Deutschland. Der netzwelt-Test verrät, ob Sie Ihr Smartphone künftig statt mit dem Finger nur noch mit Blicken steuern und ob die vielen neuen Bedienfunktionen das Galaxy S4 zum besten Android-Smartphone 2013 machen.
Samsung Galaxy S4 im Test: Das Samsung Galaxy S4 wurde mit viel Vorschusslorbeeren bedacht. Der netzwelt-Test zeigt, wo die Stärken und Schwächen des neuen Samsung-Smartphones liegen. Zum Video: Samsung Galaxy S4 im Test
Inhaltsverzeichnis
- 1Design und Verarbeitung
- 2Hardware
- 3Sprachqualität und Akkulaufzeit
- 4Multimedia
- 5Software
- 6Bedienung
- 7SmartScroll, AirView und Gestensteuerung erfordert viel Übung
- 8Fazit
Die Erwartungen an das Galaxy S4 sind hoch: Der Vorgänger verkaufte sich über 40 Millionen Mal, zeitweise lagen die Verkaufszahlen sogar über denen des Apple iPhone 4S. Mit dem Sony Xperia Z und dem HTC One wartet in diesem Jahr aber starke Konkurrenz auf den Thronfolger, der auf den ersten Blick nur ein leicht aufgemotztes Galaxy S3 ist. Kann Samsung mit dem Galaxy S4 dennoch seine Vormachtstellung bei den Android-Smartphones verteidigen?
Design und Verarbeitung
"Das sieht ja aus wie das Galaxy S3", entfuhr es netzwelt bei der Präsentation des S4 in New York. Dieses Urteil muss nun etwas revidiert werden. Das Gehäuse des Galaxy S4 besitzt deutlich weniger Rundungen als das des S3. Samsung hat sich bei der Form eher am Galaxy Note 2 orientiert. Weitere Unterschiede: Der Lautsprecher befindet sich nun an der Unterseite des Gerätes und fällt größer aus. Ob dieser Unterschied auch hörbar ist, dazu später mehr. An der Oberseite finden Nutzer zudem nun neben dem Samsung-Logo noch weitere Sensoren.
Samsung Galaxy S4
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Bild vergrößern Als Betriebssystem kommt auf dem Galaxy S4 Android 4.2 zum Einsatz. (Bild: netzwelt) - Bild 2 von 11
Bild vergrößern Der Micro-USB-Port befindet sich an der Unterseite des Galaxy S4. (Bild: netzwelt) - Bild 3 von 11
Bild vergrößern Der Einschaltknopf befindet sich an der rechten Seite. (Bild: netzwelt) - Bild 4 von 11
Bild vergrößern Das Galaxy S4 ist unter anderem mit einem Infrarotsensor (links), LTE und einem Kopfhöreranschluss ausgestattet. (Bild: netzwelt) - Bild 5 von 11
Bild vergrößern Der Lautsprecher fällt deutlich größer als beim S3 aus. Hörbar ist der Unterschied aber kaum. (Bild: netzwelt) - Bild 6 von 11
Bild vergrößern Die Lautstärke kann über eine Wippe an der Seite reguliert werden. (Bild: netzwelt) - Bild 7 von 11
Bild vergrößern Das Gehäuse besitzt eine Musterung. (Bild: netzwelt) - Bild 8 von 11
Bild vergrößern Airview funktioniert auf dem S4 auch ganz ohne Stift. (Bild: netzwelt) - Bild 9 von 11
Bild vergrößern AirView kann auch zum Vergrößern von Text auf einer Webseite genutzt werden. (Bild: netzwelt) - Bild 10 von 11
Bild vergrößern Die Kamera bietet viele neue Funktionen. (Bild: netzwelt) - Bild 11 von 11
Bild vergrößern Dank diverser Sensoren lässt sich das S4 auch mit Handbewegungen und den Augen steuern. (Bild: netzwelt)
Generell lässt sich gegen das Design des S4 nichts sagen: Es hat durchaus Charme und ist schick. Allerdings präsentiert sich mittlerweile fast das gesamte Smartphone-Portfolio des südkoreanischen Herstellers in diesem Design. Aus der Ferne lässt sich das Galaxy S4 also nicht von einem Galaxy Express unterscheiden. Allein im noch recht jungen Jahr 2013 hat netzwelt bereits drei Samsung-Smartphones mit diesem Look getestet. Zwei bis drei weitere folgen noch. Kurzum: Wir haben uns ein wenig satt gesehen.
Das neue Galaxy-Modell ist dünner, schmaler und kleiner als das S3, wodurch es nicht nur besser in die Tasche passt, sondern sich auch leichter greifen lässt. Als Werkstoff für das Gehäuse kommt erneut Polycarbonat zum Einsatz. Gegenüber dem Galaxy S3 weist dieses eine feine Musterung auf. Letztere erhöht jedoch nicht die Rutschfestigkeit des S4. Das Modell rutscht genauso leicht aus der Hand wie der Vorgänger - übersteht kleinere Stürze aber dank des Polycarbonatgehäuses problemlos.
Von der exzellenten Haptik eines HTC One X ist Samsungs Plastikhülle jedoch meilenweit entfernt. Mit verbundenen Augen könnten Sie den 500-Euro-Preisunterschied zwischen dem Einsteigermodell Galaxy Young und dem Premiummodell Galaxy S4 nicht erfühlen. Edler wirkt beim S4 im Vergleich zum Vorgänger der silberne Rahmen. Der Kratztest offenbart jedoch: Auch hier setzt Samsung nur auf Kunststoff. Fingerabdrücke und Fusseln zieht das Gehäuse außerdem stark an.
Samsung Galaxy S4 mit anderen Produkten vergleichen
Informationen zu Samsung Galaxy S4
Auf der Samsung Galaxy S4 Produktseite finden Sie weitere Informationen, wie technische Daten, Zubehör, aktuelle Preise oder weitere Vergleiche mit Konkurrenz-Produkten.







Beiträge
insgesamt 11 BeiträgeZitat: In unseren Augen lohnt der Umstieg vom S3 auf das S4 nur bedingt. Steht ja auch so im Artikel: ... Ist das Galaxy S4 besser als das S3? Definitiv! Lohnt ein...
Der Octa wird (im S4) vermutlich niemals nach Europa kommen, also warum sollte man darauf warten?
@Manuel K.: Doch tritt Sie auch. Stet auch im Test. Im Vergleich zum Galaxy S3 ist eine deutlichere Wärmeentwicklung zu registieren...allerdings muss auch gesagt sein, dass durch das Plastikgehäuse die Wärme...
Das HTC One und das S4 haben doch den gleichen Prozessor, bloß beim S4 ist er höher getaktet.. beim HTC One habe ich von starker Wärmeentwicklung gelesen.. Tritt dies beim S4 nicht auf?
Zitat: ... maximale Helligkeit? Ja, wir haben bei beiden Smartphones die maximale Helligkeit eingestellt und dann eine Umfrage unter allen Mitarbeitern gemacht.