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Vergleichstest: 11 Windows-Laptops mit Touchscreen
Mit Modellen von Acer, Dell, Asus, Lenovo, Medion, Samsung und Sony

von Michael Knott
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Immer mehr Laptops und Ultrabooks mit Touchscreen kommen dank Windows 8 auf den Markt. Im Vergleichstest stellt netzwelt Geräte von Acer, Asus, Dell, Lenovo, Medion, Samsung und Sony gegenüber. Einen klaren Testsieger kann es dabei nicht geben. Vielmehr nennen wir den jeweils zum Gerät passenden Nutzertyp.

Windows 8 und Windows 8.1 sind optimal auf die Bedienung mit den Fingern ausgelegt. Wer diese Funktion auf seinem Laptop nutzen will, braucht entsprechend einen Touchscreen. Netzwelt hat Modelle von Acer, Asus, Dell, Lenovo, Medion, Samsung und Sony ausführlich unter die Lupe genommen und lässt sie in diesem Vergleichstest gegeneinander antreten.

Auch wenn Hybrid-Modelle, Convertibles und Tablet-PCs mit Windows 8 das gleiche Ergebnis versprechen - wer dauerhaft produktiv mobil arbeiten möchte, kommt an den klassischen Laptops mit ordentlicher Tastatur nicht vorbei.

Notebooks mit Touchescreen-Display

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Auf den ersten Blick kann man kaum glauben, dass Acer das V5 mit brandneuem AMD-Chip für günstige 450 Euro anbietet. (Bild: Acer)

"Tipp! Wenn Sie hingegen nur gelegentlich Schreibarbeit zu erledigen haben und die Tastatur nicht ganz so oft zum Einsatz kommt, lohnt auch ein Blick auf die folgenden Artikel und Tests: Ultrabook-Convertible im Vergleichstest , Vergleichstest: 5 Tablet-PC mit Windows 8 und Tastatur oder Kaufberatung: Tablet-PC mit Tastatur oder Notebook?"

Für diesen Vergleichstest hat netzwelt Modelle verschiedener Hersteller ausgesucht. Unser Kriterium: wir sind überzeugt davon, dass sie für bestimmte Nutzungsszenarien gut geeignet sind. Da die Geräte in Preis und Ausstattung zum Teil beträchtlich variieren, wird es allerdings keinen klaren Vergleichstestsieger geben. Vielmehr ordnen wir die jeweiligen Geräte einem bestimmten Nutzertyp zu. Den ausführlichen Testbericht finden Sie jeweils unterhalb der Kurzvorstellung verlinkt.

Acer V5-122P

  • Gut: Preis, Prozessor, Zugang zu Komponenten
  • Weniger gut: Lüftergeräusch, weicher Gehäusekunststoff, keine SSD
  • Geeignet für: Menschen, die viel Notebook für wenig Geld fordern

Ein leicht "exotisches" Angebot unterbreitet Acer Notebook-Interessierten mit dem Modell V5-122P. Denn im Inneren kommen statt aktuell angesagter Intel-Prozessortechnik vornehmlich AMD-Module zum Einsatz. Dass dies kein Nachteil sein muss, beweist das V5 im Test. Der frische Quad-Core-Prozessor mit dem Beinamen "Temash" lässt im Alltag kaum den Wunsch nach mehr Leistung aufkommen.

Höllisch aufpassen sollten Nutzer jedoch, wenn sie das Subnotebook zusammen mit spitzen Gegenständen im Rucksack transportieren. Im Praxistest von netzwelt verkratzte die Display-Oberfläche sehr schnell. Die unverbindliche Preisempfehlung beträgt 450 Euro. Online-Händler bieten es aber bereits für weniger als 400 Euro an.

Zum ausführlichen Testbericht des Acer V5-122P.

Acer S7

  • Gut: Design, Verarbeitung, Lieferumfang, Ausstattung
  • Weniger gut: Lüftergeräusch
  • Geeignet für: Leichtgewichts- und MacBook Air-Liebhaber mit Abneigung gegen Mac OS X

"Das bessere MacBook Air" - so lautete das Testfazit zum Acer S7. Ein sehr großes Lob, da Apple mit seinem MacBook Air für viele Kunden der Maßstab im Mobile Computing ist. Die Auszeichnung hat sich das S7 redlich verdient. Denn es bietet mit lupenreiner Verarbeitung und sehr guter Ausstattung, inklusive Full HD-Touchscreen, viel Gegenwert fürs Geld.

Neben dem von netzwelt getesteten Modell mit elf Zoll Bildschirmdiagonale (Acer S7-191) bietet der Hersteller das Notebook auch mit einem 13-Zoll-Touchscreen unter der Bezeichung S7-391 an. Unabhängig von der gewählten Bildschirmgröße ist der laute Lüfter und die recht knappe Akkulaufzeit. Letztere können Nutzer aber mithilfe eines Zusatzakkus von vier auf acht Stunden verlängern. Der Zusatzakku gehört meist zum Lieferumfang dazu. Wer schon immer neidisch auf die MacBook Air-Reihe geschielt hat, sich aber nie mit Mac OS X anfreunden konnte, findet im Acer S7 eine empfehlenswerte Alternative. Interessierte sollten sich jedoch beeilen: Acer hat bereits Nachfolgermodell angekündigt.

Zum ausführlichen Testbericht Acer S7-191.

Asus VivoBook S551LB

  • Gut: Preis-Leistungsverhältnis, Verarbeitung, Nvidia-Grafik
  • Weniger gut: Display, keine Tastaturbeleuchtung
  • Geeignet für: Menschen auf der Suche nach einem stationären Allrounder

Zum Preis von knapp unter 700 Euro geht das Asus Vivobook S551LB über die Ladentheke. Als Gegenleistung bekommen Käufer einen sauber verarbeiteten Allrounder inklusive Touchscreen. Gut gefallen hat im Test die großzügig bemessene Tastatur. Leider müssen Nutzer auf eine Tastenbeleuchtung verzichten, was die Arbeit im Dunkeln erschwert. Stromsparende Prozessoren der Haswell-Generation sorgen für lange Akkulaufzeiten.

Nicht mehr zeitgemäß ist hingegen die Display-Auflösung von 1.366 x 768 Bildpunkten. Nervig auch: Der Bildschirm reagiert zwar akkurat auf Berührungen, wippt anschließend aber bis zu fünf Sekunden lang nach. Auch die extremen Reflexionen trüben das ansonsten positive Gesamtbild zum Asus Vivobook.

Zum ausführlichen Testbericht des Asus Vivobook S551LB

Asus Zenbook UX301

  • Gut: Verarbeitung, Display, Design
  • Weniger gut: Preis
  • Geeignet für: Design-Liebhaber

Mit der Zenbook-Reihe bietet Asus das passende Gegenstück zum erfolgreichen MacBook Pro von Apple. Das Ultrabook gibt es mit Full HD-Display und auf Wunsch auch mit einem Touchscreen, der mit 2.560 x 1.440 auflöst. Die Oberfläche überzieht der Hersteller mit schützendem Gorilla Glass, welches auch bei den Handballenauflagen zu finden ist. Im Betrieb ist das Zenbook passend zum Namen sehr ruhig. Ein SSD-Verbund sorgt für schnelle Lade- und Startzeiten.

Prozessoren von Intels aktueller Haswell-Generation kommen zum Einsatz. Einen guten Eindruck hinterließen im Test die Eingabegeräte, sodass sich das UX 301 auch für den Produktiveinsatz eignet. Wer sich in die Optik des Zenbooks verliebt hat aber knapp bei Kasse ist, sollte die Modellversion mit Full HD-Display wählen. Windows 8 stellt bei zu hohen Auflösungsstufen Icons mitunter sehr klein dar, was hier nicht der Fall ist.

Zum ausführlichen Testbericht des Asus Zenbook UX301

AMD-Subnotebook

Kompakt, mit ausreichend Schnittstellen und einem Touchscreen gesegnet: Das Acer V5-122P hinterlässt im Test einen guten Eindruck. Auch die Performance des neuen AMD-Chipsatzes trägt zum gelungenen Endresultat bei. Der Preis von 450 Euro ist für das Gesamtpaket sehr angemessen und könnte im Laufe der Zeit weiter fallen - dann wird das V5 fast schon zum echten Schnäppchen. Kritik erntet das Subnotebook, Acer selbst nennt es übrigens "Ultra-thin", für den zu weichen Kunststoff des Display-Deckels. Auch der Lüfter könnte nach Geschmack von netzwelt etwas zurückhaltender sein. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Testberichtes handelt es sich beim Acer V5-122P um das derzeit einzig verfügbare Notebook mit der AMD A6-1450-Plattform. Echte Alternativen sind daher noch nicht auszumachen, werden aber sicherlich nicht allzu lange auf sich warten lassen.

Guter Allrounder

Viele Online-Shops verkaufen das Asus Vivobook S551LB (CJ024H) derzeit zu Preisen von knapp unter 700 Euro. Zu diesem Preis machen diejenigen Nutzer nicht viel verkehrt, die einen noch bezahlbaren Alleskönner mit Touchscreen suchen. Mit der fehlenden Tastaturbeleuchtung lässt sich leben, mit dem stark spiegelnden Display samt schwacher Auflösung schon weniger.

Design-König

Den Titel "nahezu perfektes Notebook" kann Apple schon länger nicht mehr für sich allein beanspruchen. Das Asus Zenbook UX 301 ist perfekt durchgestylt, akkurat zusammengebaut und kommt dazu noch mit einer Menge sinnvollem Zubehör ins Haus. Handfeste Kritikpunkte muss man mit Argusaugen suchen, findet sie höchstens im etwas zu stark nachwippendem Display oder in der erschwerten Zugänglichkeit der Komponenten. Und natürlich im Preis - denn ein Schnäppchen ist das Zenbook nicht. Nutzer sollten überlegen, ob sie den Aufpreis für das hochauflösende Display zahlen wollen. Denn die getestete Variante mit Full HD-Auflösung überzeugte unter Windows 8 ebenso und ist deutlich günstiger.

  • Preis/Leistung
  • kompakt
  • Touchscreen
  • Touchscreen
  • Ausstattung
  • nahezu perfekte Verarbeitung
  • Display hochauflösend
  • Optik
  • Deckel zu weich
  • lauter Lüfter
  • schwache Auflösung
  • Tastatur nicht beleuchtet
  • Komponenten schwer zugänglich
  • Display wippt nach
Design
6
Display
6
Eingabegeräte
6
Leistung
5
Ausstattung
5
Multimedia
5
Design
6
Display
4
Eingabegeräte
6
Leistung
5
Ausstattung
6
Multimedia
6
Design
7
Display
6
Eingabegeräte
7
Leistung
6
Ausstattung
7
Multimedia
7
5.5 / 10
5.5 / 10
6.6 / 10

Dell XPS 13

  • Gut: Verarbeitungsqualität, Erweiterbarkeit, Eingabegeräte
  • Weniger gut: Begrenzte Schnittstellen
  • Geeignet für: Alltagseinsatz

Im Jahr 2012 war das XPS 13 das erstes Ultrabook von Dell überhaupt. Die aktuelle Version übernimmt das Gehäuse - auch auf den zweiten Blick gleichen sich Vorgänger und Neuauflage wie ein Ei dem anderen. Das ist gut so - denn die Verarbeitungsqualität ist hervorragend und die Eingabegeräte sind belastbar. Prozessoren der Intel Haswell-Generation sorgen zudem für lange Akkulaufzeiten. Oft genug kann das Netzteil zuhause bleiben.

Leider hat Dell es versäumt, der aktuellen XPS 13-Generation mehr Schnittstellen zu verpassen. Käufer müssen daher etwa auf einen LAN-Anschluss verzichten und mit zwei USB-Port leben. Wer damit leben kann, findet im XPS einen guten Alltagsbegleiter samt Full HD-Touchscreen (optional) der auch im Detail überzeugen kann.

Zum ausführlichen Testbericht des Dell XPS 13

Lenovo IdeaPad Yoga Pro 2

  • Gut: Display, Verarbeitungsqualität, robust
  • Weniger gut: Akkulaufzeit, Preis
  • Geeignet für: Nutzer, die noch keinen Tablet-PC besitzen

Das Yoga 2 Pro ist der erfolgreiche Nachfolger des hoch gelobten IdeaPad Yoga 13. Die vier unterschiedlichen Betriebsmodi "Zelt, Stand, Tablet und Notebook" hat es vom Vorgänger übernommen. Doch das Yoga Pro 2 bietet nun ein Display mit einer absoluten Spitzenauflösung von 3.200 x 1.800 Bildpunkten - rekordverdächtig.

Die Technik inklusive Prozessoren der Haswell-Generation verbaut der chinesische Hersteller zudem in einem nicht nur flexiblem sondern gleichzeitig auch sehr robustem Gehäuse. Streng genommen handelt es sich beim Yoga Pro 2 um ein Modell der Gattung Convertible. Der Notebook-Modus ist jedoch so gut, dass er im Alltag den Unterschied zum "normalen" Ultrabook komplett vergessen lässt.

Zum ausführlichen Testbericht des Lenovo Yoga 2 Pro

Lenovo IdeaPad Flex 14

  • Gut: Preis, Zugang zu Komponenten, flexibles Display
  • Weniger gut: Auflösung und Farbtreue des Displays
  • Geeignet für: Budgetbewusste, Multimedia-Freunde

Wesentlich neuer als das IdeaPad Yoga 13 ist das IdeaPad Flex 14, das sogar noch einen etwas größeren Touchscreen bietet. Im Gegensatz zum Yoga lässt sich der Bildschirm jedoch nicht ganz so weit nach hinten klappen. Einen reinen "Tablet-Modus" gibt es daher nicht. Dafür bietet das Flex auf Wunsch eine beleuchtete Tastatur.

Als Hauptkritikpunkt stellte sich im Kurztest die schwache Bildschirmauflösung von 1.366 x 768 Pixeln heraus. Einzelne Bildpunkte sind mit dem bloßen Auge erkennbar. Und leider ist es auch um die Blickwinkel nicht allzu gut bestellt. Schnell kommt es sowohl vertikal als auch horizontal zu Farbverfälschungen. Davon abgesehen handelt es sich beim IdeaPad Flex 14 um ein robustet Alltags-Ultrabook, das auch durch den günstigen Preis überzeugen kann.

Zum Kurztest des Lenovo IdeaPad Flex 14.

Begleiter in vielen Lebenslagen

Das Dell XPS 13 mit Haswell-Chipsatz hinterlässt im Test einen durchweg guten Eindruck. Es verfügt über gelungene Eingabegeräte, ist leise, stellt ausreichend Leistung zur Verfügung und ist vorbildlich akkurat zusammengebaut. Bereits der Vorgänger verdiente sich eine Empfehlung. Beim aktualisierten Modell mit Haswell-Chipsatz darf sogar oft das Netzteil zu Hause bleiben. Was dem XPS 13 nach wie vor fehlt, sind ein Kartenleser und eine Ethernet-Buchse. Wer damit leben kann, findet in diesem Dell-Ultrabook einen fähigen Begleiter für viele Lebenslagen.

Ultrabook mit zwei Gesichtern

Auch unter herkömmlichen Gesichtspunkten ist das Lenovo IdeaPad Flex 14 ein brauchbares Ultrabook, das sich vor allem durch einen attraktiven Preis sowie gute Alltagstauglichkeit auszeichnet. Der schwenkbare Touchscreen ist willkommener Bonus und Alleinstellungsmerkmal gleichermaßen. Für die Serienversion wäre ein optional besseres Display mit größeren Blickwinkeln und höherer Auflösung wünschenswert.

Top-Convertible

Display der Spitzenklasse, robustes aber keinesfalls langweiliges Design und Convertible-Eigenschaften die nur dann auffallen, wenn man sie benötigt: Das Lenovo Yoga 2 Pro ist zudem dünner und leistungsfähiger als das ebenfalls gute Vorgängermodell und verdient sich damit eine klare Kaufempfehlung.

  • Eingabegeräte
  • Akkulaufzeit
  • Verarbeitung
  • Preis/Leistung
  • Klappbares Display
  • Verarbeitung
  • Display
  • Betriebsmodi
  • SD-Karten-Slot fehlt
  • LAN-Port fehlt
  • Auflösung
  • Blickwinkel
  • Akkulaufzeit
  • Preis/Leistung
Design
8
Display
7
Eingabegeräte
8
Leistung
6
Ausstattung
5
Multimedia
7
Design
6
Display
4
Eingabegeräte
6
Leistung
5
Ausstattung
6
Multimedia
6
Design
8
Display
8
Eingabegeräte
7
Leistung
6
Ausstattung
7
Multimedia
7
6.9 / 10
5.5 / 10
7.3 / 10

Medion The Touch 300 (MD 98549)

  • Gut: Preis, Display um 300 Grad schwenkbar, optisches Laufwerk
  • Weniger gut: Optik etwas zerklüftet

Ein stimmiges Gesamtpaket schnürt Medion mit dem MD 98549, das immer mal wieder mit unterschiedlicher Ausstattung in den Aldi-Filialen auftaucht. Es weist gleich ein paar Besonderheiten wie einen austauschbaren Akku sowie ein immer seltener anzutreffendes optisches Laufwerk auf. Größte Auffälligkeit ist jedoch der um 300 Grad schwenkbare 15-Zoll-Touchscreen.

Damit ist der Medion-Rechner zwar kein Convertible, er verwandelt sich aber im Handumdrehen in ein gutes Multimedia-Notebook. Die speziellen Display-Scharniere und der wechselbare Akku hat jedoch eine etwas zerklüftete Optik zur Folge. Auch das Gewicht ist hoch - es liegt bei deutlich über zwei Kilogramm.

Zum ausführlichen Testbericht Medion The Touch 300

Samsung Serie 5 Ultra Touch

  • Gut: Verarbeitung, Zugang zu Komponenten, Klang, Eingabegeräte
  • Weniger gut: Display-Auflösung und Blickwinkel, keine Tastaturbeleuchtung
  • Geeignet für: Vieltipper 

Das Serie 5 Ultra Touch von Samsung ist wie das Acer S7 ein Auslaufmodell und wird dementsprechend zur Zeit günstig gehandelt. Betrug die ursprüngliche Preisempfehlung seitens Samsung noch knapp 1.000 Euro, verkaufen Online-Händler das Ultrabook aktuell für unter 700 Euro. Als Gegenleistung erhalten Sie ein hochwertig verarbeitetes Alltags-Notebook.

Handfeste Kritik muss sich das Serie 5 Ultra Touch jedoch aufgrund seines Displays gefallen lassen. Es spiegelt stark, ist Blickwinkel-abhängig und auch die Auflösung von 1.366 x 768 Bildpunkten ist streng genommen nicht mehr ganz zeitgemäß. Auch hat Samsung es versäumt, der sehr guten Tastatur eine Beleuchtung zu spendieren, was das Tippen im Dunkeln erschwert.

Zum ausführlichen Testbericht Samsung Serie 5 Ultra Touch

Samsung Series 7 Ultra

  • Gut: Verarbeitung, Ausstattung, Anschlüsse, Grafik
  • Weniger gut: Tastaturbeleuchtung
  • Geeignet für: Perfektionisten mit entsprechendem Budget

Das Samsung Series 7 Ultra wirft als eines der wenigen derzeit erhältlichen Ultrabooks eine dezidierte AMD-Grafik in die Waagschale. Dadurch eignet es sich sogar für aktuelle Spiele. Auch bei der übrigen Ausstattung fällt es nicht ab: Der Touchscreen etwa bietet Full HD-Auflösung. Auch Versionen mit entspiegelter Anzeige, dann jedoch ohne Touch-Funktion, sind erhältlich.

Kurzum: Der koreanische Hersteller hat mit der Serie 7 Ultra eines der derzeit besten Ultrabooks der 13-Zoll-Klasse im Angebot. Unter diesem Gesichtspunkt geht sogar der hohe Preis in Ordnung. Nur einen Schönheitsfehler leistet sich Samsung beim Series 7 Ultra: die schlecht beleuchtete Tastatur.

Zum ausführlichen Testbericht Samsung Series 7 Ultra Touch 740U3E S02

Eingeschränkter Convertible

Medion schnürt mit dem Akoya S6615T ein stimmiges Gesamtpaket, das durch das Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugen kann. Bei einem Notebook dieser Größen- und vor allem Gewichtsklasse wäre ein Tablet-Modus überflüssig. Es ist dem Testgerät daher nicht als Nachteil auszulegen, dass das Display "nur" um 300 Grad nach hinten schwenkbar ist. Dafür müssen Interessierte die etwas zerklüftete Optik in Kauf nehmen.

Ultrabook mit Zusatzgrafik

Samsung schnürt mit dem Serie 5 Ultra ein gelungenes Gesamtpaket, das leider nicht in allen Punkten restlos überzeugen kann. Die fehlerhafte Escape-Taste nicht in die Wertung einbezogen, bietet es sehr gute Eingabegeräte, ein mattes Display das auch zur Arbeit im Freien taugt sowie eine dezidierte Grafikeinheit, die auch bei aktuellen Spielen nicht in die Knie geht. Kritik gibt es für die nicht ohne weiteres wechselbaren Komponenten wie HDD und Akku. Zum aktuellen Preis von unter 750 Euro empfiehlt sich das Ultrabook Nutzern, denen die interne Grafik von Intel, die in den meisten Ultrabooks zum Einsatz kommt, generell zu schwach auf der Brust ist und die ein mattes Display bevorzugen.

Empfehlenswerte Vollausstattung

Es fällt nicht schwer, dem Samsung Series 7 Ultra Touch 740U3E S02 ein gutes Zeugnis auszustellen. Angefangen von der Verarbeitung, über das sehr gute Touchdisplay bis hin zum potenten Innenleben samt spieletauglicher AMD-Grafik - man muss schon genauer suchen, um ernsthafte Kritikpunkte an diesem Ultrabook zu finden. Hand anlegen sollte der Hersteller etwa bei der Hintergrundbeleuchtung der Tastatur.

  • optisches Laufwerk
  • Akkulaufzeit
  • mattes Display
  • Grafikeinheit
  • AMD-Grafik
  • Verarbeitung
  • Ausstattung
  • Display nur um 300 Grad schwenkbar
  • grobschlächtig
  • Gewicht
  • niedrige Auflösung
  • Komponenten nicht wechselbar
  • Escape-Taste fehlerhaft
  • Tastaturbeleuchtung
  • Umgebungslichtsensor
Design
5
Display
3
Eingabegeräte
6
Leistung
7
Ausstattung
7
Multimedia
6
Design
6
Display
7
Eingabegeräte
6
Leistung
6
Ausstattung
6
Multimedia
5
Design
6
Display
6
Eingabegeräte
7
Leistung
6
Ausstattung
8
Multimedia
7
5.6 / 10
6 / 10
6.7 / 10

Sony Vaio Pro 13

  • Gut: Absolutes Leichtgewicht, Intel-Prozessoren der vierten Generation (Haswell)
  • Weniger gut: Karbon-Gehäuse gewöhnungsbedürftig, Lüftergeräusch
  • Geeignet für: Gewichtsoptimierer, die auf jedes Gramm achten müssen

Das Sony Vaio Pro bezeichnet der japanische Hersteller als das "leichteste Ultrabook der Welt". Die geeichte Redaktionswaage bestätigt ein Traumgewicht von nur 1,05 Kilogramm. Damit wiegt die 13,3-Zoll-Variante des Vaio Pro weniger als das elf Zoll große MacBook Air. Das niedrige Gewicht erreicht Sony durch die Verwendung von Kunststoff gepaart mit Karbon.

Die Leichtbauweise fordert vom Nutzer aber auch ein gewisses Maß an Kompromissbereitschaft. So hinterlassen Finger beispielsweise an manchen Stellen des Gehäuses deutliche Spuren. Störender aber ist die Tatsache, dass sich der Tastaturblock weit eindrücken lässt. Auch der Lüfter dürfte für sensible Ohren zu agressiv ans Werk gehen. Dennoch ist das Vaio Pro ein faszinierendes Ultrabook, das mit einem Einstiegspreis von unter 1.000 Euro auch nicht überteuert ist.

Zum ausführlichen Testbericht des Sony Vaio Pro auf netzwelt.

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Kommentare zu diesem Artikel

Immer mehr Laptops und Ultrabooks mit Touchscreen kommen dank Windows 8 auf den Markt. Im Vergleichstest stellt netzwelt Geräte von Acer, Asus, Dell, Lenovo, Medion, Samsung und Sony gegenüber. Einen klaren Testsieger kann es dabei nicht geben. Vielmehr nennen wir den jeweils zum Gerät passenden Nutzertyp.

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  • Michael Knott schrieb Uhr
    AW: Vergleichstest: 5 Windows-Laptops mit Touchscreen

    Artikel wurde aktualisiert und um das Modell von Medion ergänzt.
  • Michl1611 schrieb Uhr
    AW: Vergleichstest: 5 Windows-Laptops mit Touchscreen

    Das "Lenovo IdeaPad Yoga Pro 2" wäre bestimmt ein geiles Gerät (speziell die Auflösung), leider vermisse ich ein Blue Ray Laufwerk. Irgendwie habe ich das Gefühl das die Hersteller sich mehr auf "Tablet" als auf "Ultra Books" spezialisieren. :( Gibt es denn kein touchfähiges Notebook mit mind. 1920x1080 (mehr besser), aktuelle Prozessoren und Blue Ray Laufwerk, HDMI Ausgang (kein Mini) und optimalerweise ein zweites Fach für eine weitere Festplatte??? Größe egal. Leider sterben wohl die 18,4 aus, obwohl ich meinen als super Desktop-Ersatz bei wechselnden Arbeitsplätzen. :(
  • Michael Knott schrieb Uhr
    AW: Vergleichstest: 5 Windows-Laptops mit Touchscreen

    Artikel wurde aktualisiert und überarbeitet. Sony Vaio SVT15 entfernt. Dell XPS 13 mit Haswell-CPU hinzugefügt. Grüße aus der Redaktion
  • Michael Knott schrieb Uhr
    AW: Vergleichstest: 5 Windows-Laptops mit Touchscreen

    Artikel wurde aktualisiert
  • Michael Knott schrieb Uhr
    AW: Vergleichstest: 5 Windows-Laptops mit Touchscreen

    Artikel wurde soeben aktualisiert - Asus Zenbook UX 301 hinzugefügt. VIele Grüße aus der Redaktion
  • Michael Knott schrieb Uhr
    AW: Vergleichstest: 5 Windows-Laptops mit Touchscreen

    Wo haben sie denn die Preise her? Fast jedes Gerät ist teurer als hier beschrieben. Das Sony Vaio SVT1511M1ES z.B. ist selbst bei Discountangeboten und bekannten Vergleichsportalen bzw. Händlerseiten zwischen 50-100 € teurer als hier angegeben. Bei anderen Geräten zahlt man sogar bis zu einem Viertel mehr als hier angegeben. Werden die Preise hier geschätzt oder kriegen sie Vorzugspreise wegen dem Bericht über das Gerät? Hallo obbln, bei den Preisen handelt es sich um Online-Preise zum Testzeitraum. Eventuelle Schwankungen können wir hier nur zum Teil abdecken. Viele Grüße aus der Redaktion
  • obbln schrieb Uhr
    AW: Vergleichstest: 5 Windows-Laptops mit Touchscreen

    Wo haben sie denn die Preise her? Fast jedes Gerät ist teurer als hier beschrieben. Das Sony Vaio SVT1511M1ES z.B. ist selbst bei Discountangeboten und bekannten Vergleichsportalen bzw. Händlerseiten zwischen 50-100 € teurer als hier angegeben. Bei anderen Geräten zahlt man sogar bis zu einem Viertel mehr als hier angegeben. Werden die Preise hier geschätzt oder kriegen sie Vorzugspreise wegen dem Bericht über das Gerät?
  • Michael Knott schrieb Uhr
    AW: Vergleichstest: 5 Windows-Laptops mit Touchscreen

    Artikel wurde aktualisiert - Lenovo IdeaPad Flex 14 hinzugefügt. Viele Grüße aus der Redaktion
  • Michael Knott schrieb Uhr
    AW: Vergleichstest: 5 Windows-Laptops mit Touchscreen

    Artikel wurde aktualisiert - Asus Vivobook S200E durch Vivobook S551LB ersetzt.
  • Michael Knott schrieb Uhr
    AW: Vergleichstest: 5 Windows-Laptops mit Touchscreen

    Artikel wurde aktualisiert - Sony Vaio Pro hinzugefügt. Viele Grüße aus der Redaktion.
article
37737
Vergleichstest: 11 Windows-Laptops mit Touchscreen
Vergleichstest: 11 Windows-Laptops mit Touchscreen
Windows 8 kann einfach mit den Fingern bedient werden. Daher sind auch immer mehr Laptops mit Touchscreen im Angebot. Netzwelt stellt Modelle mit berührungsempfindlichem Display gegenüber.
http://www.netzwelt.de/news/95693-vergleichstest-5-windows-laptops-touchscreen.html
2014-03-07 10:24:00
http://img.netzwelt.de/dw120_dh90_sw0_sh0_sx0_sy0_sr4x3_nu0/article/2013/windows-8-macht-moeglich-laptops-touchscreen-kommen-immer-mehr-mode-bild-netzweltde-18860.jpg
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Vergleichstest: 11 Windows-Laptops mit Touchscreen