Vorerst nur in den USA erhältlich

HTC First: Erstes Smartphone mit Facebooks Android-Launcher Home

HTC bringt nach dem One ein weiteres neues Smartphone auf den Markt. Das HTC First ist dabei das weltweit erste Modell, das direkt mit der neuen Android-Oberfläche Facebook Home ausgeliefert wird. Sie integriert das Soziale Netzwerk tief in das System und erleichert die Interaktion mit ihm.

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HTC-Chef Peter Chou stellte das HTC First in den USA vor. (Bild: Screenshot Facebook Live-Stream)
HTC-Chef Peter Chou stellte das HTC First in den USA vor. (Bild: Screenshot Facebook Live-Stream)

Das HTC First bietet ein 4,3 Zoll großes Display mit einer Auflösung von 1.280 x 720 Pixeln. Angetrieben wird es vom Snapdragon S400 Dual-Core-Prozessor der Firma Qualcomm, der mit 1,4 Gigahertz taktet. Der Arbeitsspeicher ist ein Gigabyte groß, der interne Speicher misst 16 Gigabyte. Er ist nicht erweiterbar. Auf der Rückseite verbaut HTC eine 5-Megapixel-Kamera, die auch Full HD-Videos aufnehmen kann. Die Frontkamera löst mit 1,6 Megapixeln auf. Mit an Bord ist der neue Mobilfunkstandard LTE.

Als Betriebssystem fungiert Android 4.1 alias Jelly Bean. Als Nutzeroberfläche ist aber nicht HTC Sense installiert, sondern der neue Launcher Facebook Home, den das Soziale Netzwerk zusammen mit dem HTC First vorgestellt hat. Vorinstalliert ist zudem der zu Facebook gehörende Foto-Sharing-Dienst Instagram.

HTC First

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Das HTC First ist nicht das erste Smartphone des taiwanischen Handyherstellers mit tiefer Facebook-Integration: Bereits 2011 enthüllte HTC die Facebook-Phones Salsa und ChaCha. Beide Android-Smartphones besaßen einen physikalischen Facebook-Button, der den Nutzern schnellen Zugriff auf wichtige Funktionen des Sozialen Netzwerks bot. Das Echo der Kunden auf die beiden Geräte war aber eher verhalten.

Vorerst nur in den USA erhältlich

Erhältlich ist das HTC First ab dem 12. April zunächst nur in den Vereinigten Staaten exklusiv über den Netzbetreiber AT&T. In Verbindung mit einem Laufzeitvertrag über zwei Jahre kostet das HTC First hier 99,99 US-Dollar. Ohne Laufzeitvertrag werden 449,99 US-Dollar (circa 348 Euro) fällig. Käufer haben die Wahl zwischen den Farben Blau, Rot, Weiß und Schwarz.

Deutsche Facebook-Fans können sich das HTC First nur importieren, hierfür fallen aber zusätzliche Kosten an. Darüberhinaus funktioniert LTE mit der AT&T-Version des HTC First hierzulande nicht. In Europa soll das Modell aber demnächst auch beim britischen Netzbetreiber EE und dem französischen Mobilfunkunternehmen Orange verfügbar sein. EE kündigt an, dass das HTC First ab Sommer in Großbritanien über den Netzbetreiber erhältlich sein wird. Hier dürfte sich der Import einfacher gestalten.

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