Cyberkrieg

Weltweit größte DDoS-Attacke: Keine Verlangsamung des Internets (Update)

Eine groß angelegte Hackerattacke auf die Antispam-Organisation Spamhaus soll weltweit den Datenverkehr behindert haben. Die DDoS-Angriffe starteten, als die Organisation einen bestimmten Provider auf seine Blacklist setzte. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik bezeichnet den Angriff als größten seiner Art. Gizmodo hat nun widerlegt, dass das Internet durch die Attacke verlangsamt wurde.

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Weltweit soll der Datenverkehr beeinträchtigt gewesen sein. (Bild: sxc.hu // Enzo Forciniti)
Weltweit soll der Datenverkehr beeinträchtigt gewesen sein. (Bild: sxc.hu // Enzo Forciniti)
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Inhaltsverzeichnis

  1. 1Das Update vom 28. März finden Sie am Ende des Artikels.
  2. 2Selbstjustiz
  3. 3Weltweiter Datenverkehr behindert
  4. 4Update 28. März: Keine Verlangsamung des Internets
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Das Update vom 28. März finden Sie am Ende des Artikels.

Die DDoS-Attacken richteten sich gegen die die DNS-Server der Antispam-Organisation. Das Domain Name System wandelt Webseitennamen in die dazugehörigen eindeutigen IP-Adressen um und leitet die Nutzer so zur entsprechenden Seite weiter. Die Angreifer initiierten unzählige Anfragen an die Server und erzeugten dadurch jede Menge Datenverkehr, den Spamhaus bewältigen musste. Zu Spitzenzeiten mussten die Server laut Ars Technica eine Datenflut von 300 Gigabit pro Sekunde bewältigen.

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik bezeichnete den Angriff gegenüber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung als "bisher massivsten Angriff dieser Art". Auch BBC spricht von der bis dato weltweit größten DDoS-Attacke und beruft sich auf Experten von Arbor Networks.

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