Mit Intel Core i5 und Full HD-Display

Schwer in Ordnung: Acer Iconia W700 im Test

Das Acer Iconia W700 ist eine wuchtige Erscheinung. Satte 11,6 Zoll ist das Display groß, Lüfter sind verbaut und das Gewicht liegt bei knapp einem Kilogramm. Für einen Tablet-Computer sind das ungewöhnliche Werte. Im Test schlägt sich das Paket jedoch außerordentlich gut. Bis auf zwei Ausnahmen.

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Acer Iconia W700 im Test: Intel Core i5-Prozessor, 128 Gigabyte SSD-Kapazität, Full HD-Bildschirm, vier Gigabyte RAM: Diese Werte stehen auch Ultrabooks gut, Acer verbaut sie jedoch in einem Tablet. Leider erbt der ansonsten empfehlenswerte Hybrid auch einige Notebook-Marotten. Zum Video: Acer Iconia W700 im Test

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Verarbeitung und Ausstattung
  2. 2Display
  3. 3Leistung, Lüfter und Akkulaufzeit
  4. 4Tastatur
  5. 5Multimedia
  6. 6Fazit
  7. 7Alternativen im Test
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Grund für das hohe Gewicht und den stolzen Preis ist die verbaute Hardware. Auf dem Acer-Tablet läuft ein vollwertiges Windows 8 in der 64-Bit-Version, befeuert von einem Intel Core i5-Prozessor, unterstützt von vier Gigabyte RAM und einer flotten 128-Gigabyte-SSD. Komponenten, die man eher in einem Ultrabook vermuten würde. Genau wie bei den nahen Verwandten sorgt auch im Testgerät Intels HD 4000 für die Grafikausgabe.

Dermaßen viel Power fordert Abstriche bei der Mobilität. Ohne Schutzhülle wiegt das Iconia W700 -53334G12as, so die volle Produktbezeichnung der Testausstattung, stolze 930 Gramm. So lange wie ein aktuelles iPad (650 Gramm) lässt sich das Testgerät daher nicht schmerzfrei in den Händen halten. Und auch im Rucksack macht sich das Gewicht bemerkbar. Zusammen mit der im Lieferumfang enthaltenen Tastaturhülle sind es bereits 1.530 Gramm - und damit Laptop-Niveau.

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Verarbeitung und Ausstattung

Das Testgerät ist höchst anständig zusammengebaut. Acer hat hier mittlerweile beachtlich aufgeholt - bereits von der Haptik des kompakten Ultrabooks Acer S7 war netzwelt angetan. Auch das W700 spricht eine ähnliche Formensprache. Das graue Aluminiumgehäuse ist leicht angeraut und liegt gut in den Händen. Auffällige Spaltmaße sind nicht zu finden und egal, wie sehr man den Tablet-Computer auch verbiegt - nichts knarzt oder gibt Geräusche von sich. Vorbildlich.

Einen schönen Kontrast zum silbernen Gehäuse bilden die rot abgesetzten Lautsprecher auf der Tablet-Unterseite. Zwischen den Speakern verbaut Acer ein Mikrofon, darüber sitzt die Windows-Taste. An der linken Gehäuseflanke befindet sich neben dem Stromeingang noch ein Mini-HDMI-Ausgang sowie die einzige USB-Schnittstelle. Letztere überträgt Daten nach dem schnellen USB-3.0-Standard. 

Die Oberseite wird von vergleichsweise riesigen Lüftungsschlitzen dominiert. Dahinter sitzen Lüfter, welche die entstehende Abwärme ins Freie pusten. Auch eine Taste, um die automatische Bildschirmausrichtung zu unterbinden, findet sich hier. Das Hybrid-Modell aus Tablet und Notebook bietet zwei Kameras, jeweils auf der Vor- und auf der Rückseite. Drahtlos nimmt es Verbindung über Bluetooth 4.0 und WLAN auf.

Acer Iconia W700 im Test

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Im Netz berichten zahlreiche Besitzer der W7-Serie über Probleme mit dem WLAN-Empfang ihres Tablets. Demnach traten in der Vergangenheit häufig nicht reproduzierbare Verbindungsprobleme auf, die offenbar am installierten Treiber lagen. Beim netzwelt zur Verfügung gestellten Gerät kam es diesbezüglich über den gesamten Testzeitraum zu keinerlei Auffälligkeiten.

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