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Anleitung: DynDNS mit Speedport-Routern einrichten

Wer unterwegs auf seinen Netzwerkspeicher zugreifen will, greift häufig auf DynDNS-Dienste zurück. So erhält der Router eine feste Domäne für den Unterwegs-Zugriff. Netzwelt zeigt, wie die Einrichtung mit Speedport-Routern der Telekom funktioniert.

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DynDNS mit Speedport-Routern einrichten: Benutzeroberfläche - Um den DynDNS-Dienst einzurichten, müssen Sie zunächst die Routeroberfläche aufrufen und sich mit Ihrem Gerätepasswort anmelden. (Bild: Screenshot)
Um den DynDNS-Dienst einzurichten, müssen Sie zunächst die Routeroberfläche aufrufen und sich mit Ihrem Gerätepasswort anmelden. (Bild: Screenshot)
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Inhaltsverzeichnis

  1. 1DynDNS-Anbieter auswählen
  2. 2DynDNS-Infos an Router übergeben
  3. 3Portweiterleitung einrichten

Router erhalten von den Providern ständig neue IP-Adressen, sie sind von außen also nie permanent unter einer Hausnummer erreichbar. Das macht es schwer, von unterwegs auf das Heimnetzwerk und zum Beispiel auf Freigaben eines Netzwerkspeichers zuzugreifen. Eine Lösung bieten DynDNS-Dienste: Sie binden die dynamische IP-Adresse an einen festen Host- oder Domämennamen. Der Vorteil: Hat man sich bei einem der Dienste mit einem Kennwort und Host- oder Domänennamen angemeldet, greift man auch von unterwegs, zum Beispiel per Smartphone oder Tablet, auf Freigaben zurück.

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Neben dem DNS-Dienst muss aber auch der Router extra für den Service eingerichtet werden. Netzwelt erklärt die DynDNS-Einrichtung für die Speedport-Router der Telekom am Beispiel des Speedport W 722V. Mittlerweile bietet der Provider das Gerät nicht mehr an - der Nachfolger W 723V steht zum Verkauf. Das Schema der Einrichtung ist aber identisch.

DynDNS-Anbieter auswählen

Rufen Sie zunächst die Benutzeroberfläche des Speedport auf und geben ihre Zugangsdaten ein, damit eine Internetverbindung hergestellt werden kann. Mehr dazu finden Sie hier auf netzwelt am Beispiel der FRITZ!Box. Anschließend navigieren Sie zum Punkt "Netzwerk" und klicken dort auf den Menüpunkt "Dynamisches DNS". Standardmäßig ist der Dienst abgeschaltet. Eine Aktivierung sorgt dafür, dass Sie im Drop-Down-Menü "Anbieter für Dynamisches DNS" verschiedene Services finden, die mit den Speedport-Routern kompatibel sind. Im Falle des W 722V sind das DynDNS.org, No-IP.com, selfhost.de und TZO.com. 

Eine Gratis-Host-Adresse legt man sich etwa bei No-IP.com oder selfhost.de an, während bei den anderen Services Kosten fällig werden. Netzwelt hat sich für den DynDNS-Anbieter No-IP.com entschieden, das entsprechende Angebot heißt dort "Free DNS". Dazu meldet man sich unter dem Anmeldungsreiter "Sign In" mit einem selbstgewählten Benutzernamen, Kennwort, E-Mail-Adresse und einem Hostnamen an. Der Hostname ist der Name, unter der der Router erreichbar ist und unter dem die dynamische IP-Adresse festgebunden wird. Sie können hier frei wählen - die Endung No-IP.org ist aber zwingend für kostenfreie Accounts.

DynDNS mit Speedport-Routern einrichten

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