AV-Comparatives

Umfrage: Steigendes Vertrauen in kostenlose Antivirenprogramme

Der gemeinnützige Verein AV-Comparatives hat seine alljährliche IT-Sicherheitsumfrage veröffentlicht. Demnach entwickeln Nutzer ein steigendes Vertrauen in kostenlose Antivirenprogramme. Die Befragten zeigten auch ein höheres Verständnis für Probleme bezüglich der Technik und Sicherheit.

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Besonders kostenlose Antiviren-Programme steigen in der Gunst der Nutzer. (Bild: AV-Comperatives)
Besonders kostenlose Antivirenprogramme steigen in der Gunst der Nutzer. (Bild: AV-Comperatives)

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Moderne Betriebssysteme
  2. 2Alternative Browser
  3. 3Malware entfernen
  4. 4Höheres Verständnis
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Im Vergleich zum Vorjahr ist es nur ein kleiner Sprung - doch die Tendenz ist klar: Nutzer zeigen ein wachsendes Interesse für kostenlose Antivirenprogramme. Haben im Vorjahr nur knapp 32 Prozent der Probanden der Umfrage einen kostenlosen Virenschutz verwendet, hat sich der Anteil dieses Jahr um sechs auf knapp 38 Prozent erhöht. Der Anteil von Nutzern, die für ihre Sicherheitslösung zahlen, sank somit von knapp 64 auf 55 Prozent. Kritisch zu sehen ist, dass mehr Befragte gar keinen Antivirenschutz nutzen: Der Bruchteil dieser Nutzer stieg von 1,5 auf knapp drei Prozent.

Moderne Betriebssysteme

Im Vergleich zum Vorjahr nutzen immer mehr Anwender moderne Betriebssysteme, die weitaus sicherer sind, als beispielsweise das noch relativ populäre Windows XP. Das Betriebssystem, das erstmals 2001 erschien, war 2012 noch auf knapp 27 Prozent der weltweit genutzten Computer installiert. In diesem Jahr beläuft sich der Anteil der betagten Software nur noch auf 13 Prozent. Für den Rückgang könnte ein direkter Wechsel der Nutzer von Windows XP auf Windows 8 verantwortlich sein. Das neueste Windows von Microsoft benutzen laut der Umfrage 17 Prozent. Windows 7 befindet sich bei 62 Prozent der Befragten auf dem Rechner. Der Anteil moderner Betriebssysteme ist somit insgesamt gestiegen.

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