Spuk im Puppenhaus

Luigi's Mansion 2: Im Kurztest

Lange Jahre stand er im Schatten Marios - das soll sich nun ändern. Nintendo will Luigi, den Bruder des berühmten Klempners, 2013 ganz groß rausbringen. Den Anfang macht dabei "Luigi's Mansion 2" - eine 3DS-exklusive Geisterjagd, bei der sich der Träger der grünen Mütze herzallerliebst fürchtet.

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Luigi's Mansion 2: Im Kurztest - Nintendo ruft das Jahr der grünen Mütze aus. Den Anfang macht "Luigi's Mansion 2". (Bild: Nintendo)
Nintendo ruft das Jahr der grünen Mütze aus. Den Anfang macht "Luigi's Mansion 2". (Bild: Nintendo)

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Video: Luigi's Mansion 2
  2. 2Fazit
  3. 3Datenblatt

Als Marios Bruder Luigi auf dem GameCube vor elf Jahren zum ersten Mal auf Geisterjagd ging, blieb das weitgehend unbeachtet. Mittlerweile gilt der unterschätzte Ghostbuster als Geheimtipp: Stimmungsvoll ausgeleuchtete Schummergrafik und das urkomische Minenspiel des furchtsamen Klempners machen noch heute mächtig Laune.

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Jetzt wagt sich der bibbernde Luigi zum zweiten Mal in die Spukvilla: Der durchgeknallte Professor I. Gidd will die im ersten Teil gezähmten Geister erforschen - doch die laufen auf einmal Sturm und zwingen den kauzigen Wissenschaftler zum Rückzug in sein Labor. Er kontaktiert seinen Klempner-Kumpel und beamt ihn kurzerhand in seine Basis. Luigis Auftrag: Herausfinden, was die Geister aufgestachelt hat, die Einzelteile des zersprungenen Finstermondes einsammeln und so viele Schauergestalten wie möglich im Speichersystem von Gidds Labor einlagern.

Der bereits aus Teil eins bekannte "Schreckweg" macht's möglich: Das vom Professor umfunktionierte Haushaltsgerät schlürft die leuchtenden und transparenten Kobolde auf wie ein handelsüblicher Staubsauger die Flusen. Allerdings müssen die putzigen Schreckgestalten vorher mit der ebenfalls von Gidd aufgerüsteten Anti-Geister-Taschenlampe bestrahlt werden. Größere Brocken wie dicke Poltergeister und gespenstische Faustkämpfer wollen es ganz genau wissen: Bevor sich diese aufsagen lassen wie ein schmutziges, flatterndes Bettlaken, müssen sie so richtig schön mürbe gestrahlt werden.

Doch mit dem "Schreckweg" angesaugte Phantome sind noch lange nicht weg vom Fenster: Bevor sie endgültig geschluckt werden, muss Luigi angestrengt gegensteuern, während sie zu entkommen versuchen: Nur wenn der Klempner schön beharrlich bleibt und im richtigen Moment die Saug-Taste betätigt, hat es sich endgültig ausspukt!

Der Professor hat glücklicherweise noch mehr Gerätschaften ersonnen - darunter ein Filter für Luigis Funzel, mit dessen Hilfe er die Illusionen der Wesen durchschaut. Mit dem richtigen Licht bestrahlt, erscheinen zuvor weggehexte Türen oder Möbelstücke plötzlich wieder auf der Bildfläche.

Doch nicht jedes Puzzle lässt sich durch bloßen Einsatz der High-Tech-Gimmicks lösen: Genauso oft muss der bibbernde, zitternde und sich verschüchtert umschauende Luigi ganz genau hinsehen und mutig experimentieren: Wandvorhänge und Vorleger reagieren ebenso wie die Geister auf den Luftsog des "Schreckwegs" und offenbaren - richtig angesaugt - so manches finstere Geheimnis.

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