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Gears of War: Judgment im Test Klasse Multiplayer und eintönige Kampagne

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Lohnt sich der Kauf vom neuen Gears of War: Judgment? Netzwelt hat den Titel ausgiebig getestet und ist geteilter Meinung.

Während Epic Games mit dem kommenden Titel Fortnite alle Hände voll zu tun hat, kümmert sich erstmalig der Entwickler People Can Fly um den neuesten Gears of War-Ableger. In Judgment werden die Ereignisse näher beleuchtet, die 15 Jahre vor dem ersten Gears of War-Teil stattfanden. Netzwelt verrät, für wen sich die Reise in die Vergangenheit lohnt und wer die Finger vom Shooter lassen sollte.

Gears of War: Judgement - Guts of Judgement Trailer

In Judgment sind die Umstände ein wenig anders, statt wie serientypisch mit Marcus Fenix oder Dominic Santiago unzählige Alien-Locust über den Haufen zu schießen, wird die Geschichte aus der Sicht von vier verschiedenen Charakteren erzählt. Auch der ursprüngliche Entwickler Epic Games hat den Kriegsschauplatz geräumt und überlässt dem 2007 aufgekauften Studio People Can Fly das Ruder. Die polnische Software-Schmiede wurde durch den Ego-Shooter Painkiller bekannt und veröffentlichte zuletzt die abgedrehte Ballerorgie Bulletstorm, die spielerisch überzeugen konnte, aber von vielen Konsumenten größtenteils ignoriert wurde.

Kilo Squad vor Gericht

Die Story von Judgment ist schnell erzählt: Colonel Ezra Loomis erhebt Anklage gegen das Kilo Squad, bestehend aus Damon Baird, Augustus "Cole Train" Cole, Sofia Hendrik und Garron Paduk, nachdem die besagte Einheit in Halvo Bay illegal angeeignete Militärtechnologie gegen die Locust einsetzte. In vier Kapiteln, die aus sechs bis acht Abschnitten bestehen, lassen sich die Aussagen der einzelnen Charaktere nachspielen, Spieler schlüpfen dabei abwechselnd in die Rolle der vier angeklagten Gears. Das fünfte Kapitel startet dann direkt im Gerichtssaal und so dürfen Spieler als Baird noch sieben Abschnitte in der virtuellen Gegenwart erkunden.

Was sich relativ spannend liest, wurde leider unspektakulär in Szene gesetzt. Jede der 42 Missionen verläuft nach dem gleichen Schema: Die vier Gears betreten eine Arena-artige Karte, Locust kommen, Chaos herrscht. Nach dem bluttriefenden Gemetzel, was in der Regel zwischen fünf und 15 Minuten dauert, warten die drei virtuellen Kollegen am Ausgang auf die nächste Arena, die wieder ähnlich abläuft. Hier und da gibt es einige wenige Variationen, manchmal muss - wie im Horde-Modus von Gears of War 3 - eine Stellung befestigt werden. Für diesen Zweck können automatische Geschütztürme in der Arena platziert werden. Außerdem lassen sich mit dem neu eingeführtem Crossbow explosive Stolperdraht-Fallen auf der Karte verteilen. Aber auch das bestärkt das Gefühl, eine Aneinanderreihung von Multiplayer-Karten mit leblosen Bots zu spielen.

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Darüber lacht die Netzwelt

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Thomas Freund
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