Versandprobleme

Pebble: Deutscher Zoll kassiert E-Paper-Uhr ein

Seit Ende Januar wird die E-Paper-Uhr Pebble ausgeliefert. Beim Versand nach Deutschland haben einige Nutzer jedoch offenbar Probleme mit dem Zoll. In einigen Fällen wurde das Gerät gleich wieder in die USA zurückgesendet.

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Pebble wird ab dem 23. Januar ausgeliefert. (Bild: Pebble Technology)
Pebble wird seit dem 23. Januar ausgeliefert. (Bild: Pebble Technology)

Pebble gehört zu den erfolgreichsten Kickstarter-Projekten aller Zeiten. Seit diesem furiosen Start häufen sich jedoch die negativen Schlagzeilen um die Armbanduhr. Zunächst verschob sich der Marktstart. Rund drei Monate später als geplant erreichte Pebble die ersten Vorbesteller. Darüber hinaus standen Android- und iOS-App für die Uhr zunächst nicht bereit. Ärgerlich für die bereits lange wartenden Fans. Die Anwendungen wurden inzwischen allerdings nachgeliefert.

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Vor Kurzem nun schraubte der Reparaturdienst iFixit die Uhr auseinander und fällte ein schlechtes Urteil: Pebble lässt sich nicht reparieren. Bei einem Defekt hilft also nur wegwerfen. Zumindest ein Recycling-Plan sei jedoch in Arbeit, heißt es.

Probleme beim Zoll

Auch aus Deutschland kommen wenig erfreuliche Nachrichten für das Start-up. Im German-Pebblers-Forum berichten einige Nutzer davon, dass ihre Uhr vom deutschen Zoll einkassiert wurde. Grund ist offenbar eine fehlende Konformitätserklärung bezüglich der Bluetooth-Funktion der Uhr. Diese müsste Pebble Technology eigentlich im Paket der E-Paper-Uhr mitsenden. 

Werden die Zollbeamten darauf aufmerksam, kann es sein, dass sie die Uhr zur Bundesnetzagentur weiterschicken, welche das Gerät kontrollieren muss. In mindestens einem Fall hat die Uhr die Prüfung nicht bestanden und liegt aktuell weiterhin auf Eis beim Zoll. Eine Rücksendung steht bevor, sollten die erforderlichen Dokumente nicht nachgeliefert werden.

Konformitätserklärung

Im englischen Benutzerhandbuch existiert die notwendige Konformitätserklärung. Wer seine Pebble demnächst beim deutschen Zoll abholen muss, sollte diese also ausdrucken und mitbringen, empfiehlt die deutsche Community. Selbst dann kann es aber noch zu Problemen kommen, da die Macher von Pebble wohl nicht darauf geachtet haben, die Produktbezeichnung der Uhr in allen Dokumenten konsistent zu halten. 

Inzwischen wurden die Beschwerden aus Deutschland vom Hersteller gehört, wie in einer E-Mail-Anwort zu lesen, die ebenfalls im Forum veröffentlicht wurde. Demnach arbeitet Pebble Technology derzeit daran die Dokumente zu korrigieren. 

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