Auf der Jagd nach Treibstoff

Sportliches Armband: Nike+ FuelBand im Test

Bereits Anfang 2012 brachte Nike sein FuelBand auf den US-amerikanischen Markt. In diesem Jahr soll es nun auch in Deutschland soweit sein. Vorab hat netzwelt sich mit dem Armband auf die Jagd nach dem ominösen "Fuel" begeben und die Tauglichkeit des Fitness-Trackers getestet.

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Nike+ FuelBand im Test: Das Nike+ FuelBand ist ein Fitness-Tracker mit eingebautem Beschleunigungssensor. Das Armband soll sich nicht nur zum Verfolgen der eigenen Schritte, sondern auch zur Analyse aller anderen Bewegungen eignen. Netzwelt hat das technische Accessoire getestet. Zum Video: Nike+ FuelBand im Test

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Verarbeitung und Design
  2. 2Steuerung
  3. 3Das Fuel
  4. 4Datentransfer über Bluetooth
  5. 5Motivationskraft
  6. 6Langzeitmotivation?
  7. 7Fazit
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Die Auswahl an Fitness-Trackern ist groß: Clips, Sensoren für den Schuh und GPS-Uhren, die Läufer auf Schritt und Tritt verfolgen, buhlen um die Gunst der Kunden. Genau wie Jawbone und Fitbit will auch Nike es in diesem Jahr mit einem neuen Format, dem Armband, auf dem deutschen Markt versuchen. Ein genauer Release-Termin für das Nike+ FuelBand steht jedoch noch nicht fest.

Wer will, kann sich allerdings eines der zahlreichen Paketversandunternehmen bedienen, die eine US-Adresse bereitstellen, um eine Lieferung auch ins Ausland zu ermöglichen. Zu den umgerechnet rund 125 Euro an Kosten für das Nike-Accessoire kommen dann aber noch zusätzliche Gebühren hinzu.

Potentielle Käufer sollten sich jedoch die Frage stellen, wie viel ihnen das Nike-Logo auf dem Armband wert ist. Wer sich nämlich mit einem Clip an der Kleidung zufrieden gibt, findet - auch in Deutschland - bereits einige Alternativen.

Verarbeitung und Design

Die Verarbeitung des Nike+ FuelBand ist definitiv gelungen. Spaltmaße und sonstige Verarbeitungsmängel sind nicht zu finden. Das PVC-freie Material besteht aus TPE, Polyprophylen, Magnesium sowie rostfreiem Stahl und ist wasserfest. Wasserfest, wohlgemerkt, und nicht wasserdicht. Das bedeutet: Duschen und Regen sind kein Problem, ein Sprung in den Swimming Pool allerdings schon. Die gummierte Oberfläche ist allerdings anfällig für Gebrauchsspuren.

Besonders ansprechend gestaltet ist das LED-Display, auf dem 100 weiße und 20 farbige Lämpchen den Sportler über seinen Fortschritt informieren. Das Design des schwarzen oder wahlweise transparent-weißem oder transparent-schwarzem Armband ist schlicht. Unauffällig ist das 6,9 Millimeter dicke und 19 Millimeter breite Accessoire allerdings nicht.

Wem weder die Größe S, M/L noch XL passen, hat die Chance, durch ein mitgeliefertes Verbindungsstück seine optimale Passgröße zu finden. Beim Testgerät zeigte sich beim einsetzbaren Teilstück jedoch ein gravierender Mangel, denn der Verschluss konnte an diesem nicht fest angebracht werden. Der Umfang des Armbands ließ sich im Test also nicht vergößern.

Nike+ FuelBand im Test

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Die rund 30 Gramm Gewicht - je nach Größe variabel - fallen nach kurzer Eingewöhnung kaum auf. Auch beim Schlafen dürfte der Tracker nicht stören. Er muss jedoch auch nicht im Bett getragen werden, denn analysiert werden Daten über tiefe und leichte Schlafphasen nicht.  

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