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Nike+ FuelBand im Test Auf der Jagd nach Treibstoff

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Nike liefert mit dem FuelBand einen Mix aus GPS-Uhr und Fitness-Tracker. Der Test zeigt: Bei Design und Verarbeitung hat der Sportartikelhersteller viel richtig gemacht. Der Funktionsumfang ist jedoch begrenzt.

Bereits Anfang 2012 brachte Nike sein FuelBand auf den US-amerikanischen Markt. In diesem Jahr soll es nun auch in Deutschland soweit sein. Vorab hat netzwelt sich mit dem Armband auf die Jagd nach dem ominösen "Fuel" begeben und die Tauglichkeit des Fitness-Trackers getestet.

Nike+ FuelBand im Test

Die Auswahl an Fitness-Trackern ist groß: Clips, Sensoren für den Schuh und GPS-Uhren, die Läufer auf Schritt und Tritt verfolgen, buhlen um die Gunst der Kunden. Genau wie Jawbone und Fitbit will auch Nike es in diesem Jahr mit einem neuen Format, dem Armband, auf dem deutschen Markt versuchen. Ein genauer Release-Termin für das Nike+ FuelBand steht jedoch noch nicht fest.

Wer will, kann sich allerdings eines der zahlreichen Paketversandunternehmen bedienen, die eine US-Adresse bereitstellen, um eine Lieferung auch ins Ausland zu ermöglichen. Zu den umgerechnet rund 125 Euro an Kosten für das Nike-Accessoire kommen dann aber noch zusätzliche Gebühren hinzu.

Potentielle Käufer sollten sich jedoch die Frage stellen, wie viel ihnen das Nike-Logo auf dem Armband wert ist. Wer sich nämlich mit einem Clip an der Kleidung zufrieden gibt, findet - auch in Deutschland - bereits einige Alternativen.

Verarbeitung und Design

Die Verarbeitung des Nike+ FuelBand ist definitiv gelungen. Spaltmaße und sonstige Verarbeitungsmängel sind nicht zu finden. Das PVC-freie Material besteht aus TPE, Polyprophylen, Magnesium sowie rostfreiem Stahl und ist wasserfest. Wasserfest, wohlgemerkt, und nicht wasserdicht. Das bedeutet: Duschen und Regen sind kein Problem, ein Sprung in den Swimming Pool allerdings schon. Die gummierte Oberfläche ist allerdings anfällig für Gebrauchsspuren.

Besonders ansprechend gestaltet ist das LED-Display, auf dem 100 weiße und 20 farbige Lämpchen den Sportler über seinen Fortschritt informieren. Das Design des schwarzen oder wahlweise transparent-weißem oder transparent-schwarzem Armband ist schlicht. Unauffällig ist das 6,9 Millimeter dicke und 19 Millimeter breite Accessoire allerdings nicht.

Wem weder die Größe S, M/L noch XL passen, hat die Chance, durch ein mitgeliefertes Verbindungsstück seine optimale Passgröße zu finden. Beim Testgerät zeigte sich beim einsetzbaren Teilstück jedoch ein gravierender Mangel, denn der Verschluss konnte an diesem nicht fest angebracht werden. Der Umfang des Armbands ließ sich im Test also nicht vergößern.

Nike+ FuelBand im Test

Die rund 30 Gramm Gewicht - je nach Größe variabel - fallen nach kurzer Eingewöhnung kaum auf. Auch beim Schlafen dürfte der Tracker nicht stören. Er muss jedoch auch nicht im Bett getragen werden, denn analysiert werden Daten über tiefe und leichte Schlafphasen nicht.

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1 Kommentar

  • Icke! schrieb Uhr
    AW: Sportliches Armband: Nike+ FuelBand im Test

    Ich schreib jetzt einfach mal einen Kommentar, weil mir, als ich mir das Band kaufte, echt Reviews gefehlt haben! Also ich bin grundsätzlich begeistert. Das Band sieht am Arm schlicht aber edel aus. Man trägt es gerne und es stört überhaupt nicht. Der Akku hält bei mir 3-5 Tage, kommt drauf an wie oft ich es synchronisiere. Wo wir schon beim synchronisieren sind: ich habe das iPhone 5 und es klappt alles astrein! Ich habe echt gar keine Probleme. Wenn man auf den Knopf des FuelBands drückt kommt die zeit, die Punkte, die Kalorien und dann die Schritte. Das Band bemerkt echt jeden Sprint den man über den Tag einlegt. Man kann es auch täuschen, wenn man sich hinstellt und die "Runningarms" macht. Wer das macht- das Ergebnis ist dann wohl fragwürdig.;-) Es misst auch Kalorien, das halte ich aber für Schwachsinn, denn es misst nicht den Puls. Wenn ich parallel meine Pulsuhr von Polar trage, habe ich zwei völlig unterschiedliche Ergebnisse (Polar: 3000kcal. FB: 1200) und ich vertraue da eher auf meine Pulsuhr :) Ich möchte noch loswerden: ich mache häufig auch Pratzentraining und dann nehm ich meist die Uhr ab, weil sie misst als wurde ich 2h lang durchsprinten und ich möchte kein verfälschtes Ergebnis. Das Band motiviert mich manchmal doch noch 'ne runde laufen zu gehen zB. wenn ich noch nicht meine Punkte erreicht habe, oder wenn ich meinen Vortag toppen will!!! Mich motiviert es ständig! Dazu ist noch zu sagen, dass der Nike Support echt Mega kulant ist! Ich hab mein Band aus eigner Tollpatschigkeit (raufgetreten) zerstört und die haben mir das ohne Probleme ersetzt! Der aller aller beste Kundenservice der Welt! :-) Make it count!

Darüber lacht die Netzwelt

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Annika Demgen
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