Legitimer Netbook-Nachfolger mit einigen Eigenheiten

Cloud-Notebook: Samsung Chromebook 303C im Test

Das ist kein normales Notebook: Das Samsung Chromebook 303c ist nicht nur leichter, sondern mit einem Preis von 299 Euro auch günstiger als die meisten Laptops. Auch beim Betriebssystem schlägt es einen Sonderweg ein. Denn statt eines klassischen Betriebssystems installiert Samsung Chrome OS auf dem Leichtgewicht. Ob dieses Konzept aufgeht, verrät der Testbericht.

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Samsung Chromebook 303C im Test: Das Samsung Chromebook 303C glänzt im Test mit einer guten Tastatur und einem entspiegelten Display. Die Verarbeitung offenbart aber kleinere Schönheitsfehler. Zum Video: Samsung Chromebook 303C im Test

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Verarbeitung und Design
  2. 2Leistung
  3. 3Display und Tastatur
  4. 4Fazit
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Kein Windows, kein Linux und natürlich auch kein Mac OS X: Wer noch nie etwas von Chrome OS gehört hat, gerät beim Aufklappen des Samsung Chromebook 303C ins Stocken. Wo ist der Desktop? Wo die Programme? Gibt es keinen Start-Button? Unter Chrome OS ist zunächst alles ein wenig anders. Es dauert aber kaum länger als ein paar Tage, wenn überhaupt, bis man das selbsterklärende Betriebssystem durchschaut hat. Eine kurze Einführung zu Chrome OS und dessen Kernfunktionen finden Sie hier.

Verarbeitung und Design

Gerade einmal 1.122 Gramm bringt das Chromebook 303C12 A01, so die volle Produktbezeichnung des Testgerätes, auf die Waage. Für ein Notebook der 11,6-Zoll-Klasse ist dies ein guter, wenngleich auch kein Spitzenwert. Zum Vergleich: Das bekannte MacBook Air von Apple bringt es bei gleicher Bildschirmdiagonale auf 1.080 Gramm, verfügt jedoch über das robustere Aluminiumgehäuse. Das Samsung-Chromebook besteht vollständig aus Kunststoff. 

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Bei der Verarbeitung erlaubt Samsung sich wenige Patzer. Es sind keine auffälligen Spaltmaße zu erkennen und das verwendete Plastik hinterlässt einen robusten Eindruck. Lediglich der Displaydeckel lässt sich nach Geschmack von netzwelt ein wenig zu weit eindrücken. Ein gravierender Schönheitsfehler ist der Bereich unterhalb des Displays, der einen tiefen Blick auf die dahinterliegenden USB-Schnittstellen gewährt.

Anschlussseitig bietet das 303c einen USB-3.0-Anschluss, eine USB-2.0-Schnittstelle sowie einen HDMI-Ausgang auf der Rückseite. Ebenfalls auf der Rückseite verbaut Samsung, ganz der "Alway-On-Philosophie" entsprechend, optional einen SIM-Kartenschacht für das 3G-Modem. Außerdem findet sich an der Gehäuseflanke noch ein SD-Kartenschacht. Im Gegensatz zum Chromebook der Series 5 verfügt das Testgerät jedoch nicht über einen Ethernet-Port. Eine kleine Webcam mit einer Auflösung von 0,3 Megapixel vervollständigt das Ausstattungspaket.

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