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Leipziger Buchmesse: Vom E-Book zum Buch Leipzig

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Optimismus ist auf der Leipziger Buchmesse zu verspüren. Buchhändler und Verlage haben sich mit den E-Books längst angefreundet und starten sogar einen Großangriff auf den Branchenprimus Amazon.

Verlage und Buchhändler wollen auf der Buchbranche Optimismus verbreiten. Mit den E-Books haben sich die Verlage längst angefreundet. Und mit dem Gemeinschaftsprojekt Tolino starten sie einen Großangriff auf den Online-Giganten Amazon.

Immer noch ein Prestigeobjekt für Schriftsteller und Leser: das gedruckte Buch (Quelle: Buchmesse)

Alles in bester Ordnung in der Buchbranche. Diesen Eindruck kann man gewinnen, wenn man über die Leipziger Buchmesse (14. – 17. März) schlendert oder sich einfach nur auf der Webseite der Messe umsieht. 2063 Aussteller aus 43 Ländern, 100.000 Titel, davon 20 000 Neuerscheinungen - die CeBIT 2013 mit 4000 Unternehmen aus 70 Ländern scheint da auch nicht viel größer. Das Buchgeschäft entwickelt sich gut, in den ersten Monaten 2013 stieg der Umsatz im Buchhandel, Warenhäusern und Internet immerhin um knapp zwei Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum wie der Börsenverein des Deutschen Buchhandels meldet.

Auch vor E-Books hat der deutsche Buchmarkt keine Angst. Viele Verlage bieten ihre Bücher inzwischen auch als E-Book an, die entsprechenden Reader gibt es für deutlich weniger als 100 Euro. Nach Angaben des IT-Branchenverbands Bitkom lesen schon 8 Millionen Deutsche elektronische Bücher. Das sind immerhin elf Prozent aller Bundesbürger.

Wenn da nur nicht Amazon wäre

Denn vermutlich eine satte Mehrheit der besagten elf Prozent haben den E-Book-Reader Kindle von Amazon und lesen darauf Bücher, die sie von Amazon heruntergeladen haben. Verlage befürchten, dass der amerikanische Online-Gigant nach und nach das Buchgeschäft in Deutschland monopolisieren könnte und sie ohne eigenen Distributionskanal gezwungen wären, ihre Bücher auch über Amazon zu verkaufen.

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2 Kommentare

  • Olivia schrieb Uhr
    AW: Leipziger Buchmesse: Vom E-Book zum Buch

    Dass das Selfpublishing sich immer weiter verbreitet, ist kein Wunder. Nicht jeder Autor hat das Geld für eine Veröffentlichung bei einem Verlag. Allerdings muss man sich dadurch selbst um das Marketing, Publikation, etc. kümmern. Jeder Autor sollte deswegen abwägen, wie viel Zeit er dafür besitzt, um das effektiv umzusetzen.
  • Erika Werner schrieb Uhr
    AW: Leipziger Buchmesse: Vom E-Book zum Buch

    Also ich habe schon einige Berichte über das Thema gelesen. 80% macht es mittlerweile bei einigen Verlagen aus: Bei Tredition scheint das gut zu klappen.

Darüber lacht die Netzwelt

Das Internet erzählt viele lustige und skurrile Geschichten, die besten haben wir euch hier zusammengestellt.

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Mehmet Toprak
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