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Mobeam: Samsungs Galaxy S4 überträgt Barcodes mit Lichtblitzen Start-up

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Papier? Wer braucht denn das noch - in Zeiten von Alleskönnern wie Smartphone und Co. Die stellen sich aber selbst ein Bein, wenn sie mit anderen Geräten kompatibel sein sollen. Zum Beispiel mit Laser-Scannern, die Strichcodes lesen. Das Start-up Mobeam hat eine Technologie entwickelt, die Barcodes vom Handy endlich lesbar macht.

Mit der Technologie des Start-ups Mobeam wird das Samsung Galaxy S4 zum universellen Barcode. Die Erfindung nutzt die Infrarot-LED des Geräts, um klassische Barcodes zu emulieren. Beispielsweise Supermarkt-Scanner können so mit digitalen Coupons gefüttert werden.

Auch im Note soll es die Technologie bald geben. (Quelle: Mobeam)

Laut Mobeam gibt es weltweit 165 Millionen Laser-Scanner, die Barcodes lesen und in jedem Supermarkt an der Kasse zu finden sind. Schade ist nur, dass diese keine Strichcodes von Smartphone-Displays ablesen können. Grund dafür sind unter anderem das spiegelnde Display und eine Polarisationsfolie.

Dennoch will Mobeam die hohe Verbreitung der Scanner nutzen und Smartphones befähigen, Barcodes für die Scanner lesbar zu machen. Das erste Gerät mit dieser Funktion soll das Samsung Galaxy S4 werden.

Die Technik

Möglich wird das ganze durch einen simplen Trick: Die Mobeam-Technologie verwandelt einen herkömmlichen Barcode in Lichtsignale. Die Infrarot-LED des Smartphones wandelt den Strichcode in Lichtblitze um. Auch Notifikations-LEDs bei anderen Geräten sollen zu einem späteren Zeitpunkt genutzt werden. Beispielsweise Rabattmarken, die per Mail verschickt wurden und erst ausgedruckt werden müssen, können mit der Technologie digitalisiert werden.

Damit es auch ein großes Angebot gibt, stellt Mobeam eine API zur verfügung, mit der vor allem App-Entwickler glücklich werden sollen. Laut Mobeam gibt es im Apple App Store beispielsweise 400 Anwendungen, die Barcodes verwenden. Gelesen werden können diese von klassichen Laserscannern natürlich nicht. Mit der API sollen diese dann in die Lichtsignale umgewandelt werden.

Ein weiteres praktisches Anwendungsbeispiel ist ein online gekauftes Ticket. Anstatt den Barcode auszudrucken, sollen die Strichcodes der Tickets per Mobeam-Technologie emuliert werden.

QR-Codes und NFC

Mobeam sieht sich laut eigener Aussage im Vorteil gegenüber Technologien wie NFC und QR-Codes. NFC-Scanner sind längst nicht so weit verbreitet wie die klassischen Laserscanner, die Barcodes lesen. Auch für QR-Codes werden andere Lesegeräte benötigt, die teuer in der Anschaffung sind. Zurzeit kommen diese aber zum Großteil nur an Flughäfen zum Einsatz. Mit der eigens entwickelten Technologie nutzt Mobeam im Vergleich zu den beiden anderen Techniken eine bereits bestehende gut ausgebaute Infrastruktur.

In naher Zukunft wird man sich mit dieser Technik sowohl Papier- als auch Druckerkosten sparen können.

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Stephan Porada
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