Filtersoftware
Play Store: Google entfernt Werbeblocker
Keine Werbung auf dem Android-Smartphone? Ad-Blocker machen es möglich. Doch damit ist jetzt Schluss - Google ist gegen die Filter vorgegangen und hat die Apps aus seinem Einkaufsladen gelöscht.
Die Runde machte die Meldung unter anderem auf der Seite androidpolice.com. "Nach Angaben von Android-Entwickler Jared Rummler und anderer Quellen hat Google damit begonnen Ad-Blocking Software aus dem Play Store heute zu entfernen", heißt es auf der Seite. Rummler erhielt eine entsprechende Nachricht von Google, schrieb er in einem Tweet auf Twitter.
Zu den betroffenen Apps gehören unter anderem Filterprogramme wie AdAway oder AdBlocker. Die Anwendungen verhindern die Anzeige von Werbung auf mobilen Endgeräten. Werbung stellt für Google und andere Hersteller eine wichtige Einnahmequelle dar.
Regelung in Play Store-Vereinbarung
Google bezieht sich zur Begründung auf die sogenannte Play Store Entwicklervertriebsvereinbarung, konkret auf den Abschnitt 4.4. Dort steht unter anderem geschrieben, dass Entwickler "keine Handlungen auf dem Android Market" ausüben dürfen, die "Geräte, Server, Netzwerke oder sonstiges Eigentum oder Dienste von Dritten behindern, zerstören, beschädigen oder den nicht autorisierten Zugriff erlauben."
Die betroffenen Anwendungen können dem Vernehmen nach weiter genutzt werden, sind sie bereits installiert. Wer die Apps neu auf seinem Smartphone oder Tablet bringen möchte, muss anscheindend Root-Rechte ausführen. Das dürfte viele Anwender davon abhalten, die Werbefilter auszuführen, steht zu vermuten.


Einige Android-Apps werden kostenlos angeboten, enthalten dafür aber Werbung. Genau solche Anwendungen können für Nutzer ein Sicherheitsrisiko darstellen, wie Forscher der North Carolina State University herausfanden.
Der Sicherheitssoftware-Anbieter Trend Micro hat 17 schadhafte Apps im Google Play Store entdeckt. Die Anwendungen sollen Nutzer ausspionieren und nervige Werbung platzieren.
Immer wieder sind die Server von Diablo 3 überlastet. Wer es sich sparen möchte, den Rechner anzumachen, nur um zu prüfen, ob er überhaupt ins Spiel kommt, kann inzwischen auf ein kostenlose Android-Apps zurückgreifen.
In-App-Zahlungen bei Google Play sind künftig auch im Abo-Modell möglich. Dies eröffnet Entwicklern eine neue Einnahmequelle. Kunden können Ihre Abos bei Google Play einsehen und kündigen.
Google hat die Webversion des Google Play App Store überarbeitet. Nutzer können hierüber Apps nicht mehr nur installieren, sondern nun auch aktualisieren oder von ihrem Gerät löschen.
Bei Google Play wurden bislang 25 Milliarden Apps heruntergeladen. Der Konzern feiert den Meilenstein mit einer Rabattaktion. Fünf Tage lang gibt es Premium-Apps für 25 Cent.
Google erweitert Google Play um neue Funktionen. Ab sofort steht Nutzern eine Wunschliste sowie die Möglichkeit, Apps aus der Liste "Meine Apps" zu entfernen, zur Verfügung.




