Mit Quad Core-Prozessor und Full HD-Display

Nexus 10-Alternative: Huawei MediaPad 10 FHD im Test

Im MediaPad 10 FHD von Huawei steckt ein Quad Core-Prozessor, das Display bietet eine Full HD-Auflösung, der SD-Kartenslot erlaubt den unkomplizierten Speicherausbau und ein GPS-Sensor zeigt die Richtung an. Das alles bietet der chinesische Hersteller Huawei zum Preis von unter 400 Euro an. Im Test muss das Android-Tablet zeigen, ob die Summe der Einzelteile ein empfehlenswertes Ganzes ergibt.

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Huawei MediaPad 10 FHD im Test: Das MediaPad 10 FHD von Huawei bietet einen Quad Core-Prozessor und eine Full HD-Anzeige. Im Test kam es jedoch zu kleineren Unstimmigkeiten. Zum Video: Huawei MediaPad 10 FHD im Test

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Inhaltsverzeichnis

  1. 1Verarbeitung
  2. 2Ausstattung
  3. 3Display
  4. 4Software
  5. 5Leistung und Akkulaufzeit
  6. 6Multimedia
  7. 7Fazit 

Streng genommen ist das MediaPad 10 von Huawei ein alter Bekannter. Bereits zum Mobile World Congress 2012 stellte das Unternehmen den Flachcomputer offiziell vor. Damals war die Full HD-Auflösung in einem 10-Zoll-Tablet noch sehr ungewöhnlich - löste in Erwartung eines günstigen Preises fast schon Begeisterung aus. Auf der im Sommer 2012 folgenden IFA in Berlin konnte netzwelt das Gerät für einen Kurztest in die Hand nehmen. Ernüchternd - denn Huawei beschnitt das Android-Tablet ein wenig in der Leistung. 

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Nun, knapp ein Jahr nach der ersten Präsentation bieten längst auch etablierte Hersteller 10-Zoll-Tablets mit Full HD-Auflösung an. Den Underdog-Status hat Huawei damit verspielt. 

Verarbeitung

Die Rückseite des MediaPad 10-Gehäuses besteht zu großen Teilen aus Aluminium. Der Kratztest von netzwelt hinterlässt feine, bleibende Narben. Wer es darauf ankommen lassen will, kann das aufgedruckte Huawei-Logo mit bloßen Fingernägeln abkratzen. Dennoch sollte das MediaPad im Alltag auch ohne zusätzliche Schutzhülle auskommen können. 

Nicht 100-prozentig passgenau sind das Aluminiumgehäuse und der obere, weiß abgesetzte Plastikeinsatz. Zwischen deren Grenze entdeckt netzwelt ein Spaltmaß, welches jedoch nur ganz peniblen Zeitgenossen auffallen dürfte. 

Leider finden sich auch auf der Vorderseite, die zum größten Teil aus Glas besteht, minimale Spaltmaße: Hält man das MediaPad gegen die Sonne, scheint Licht zwischen Aluminium- und Glasrahmen hindurch. Das Tablet gibt Geräusche von sich, wenn man es mit beiden Händen ein wenig fester anfässt. All das mag im Alltag kaum auffallen. Für Nutzer mit hohem Anspruch an die Materialgüte sind die Summe der kleinen Auffälligkeiten eventuell ein Dorn im Auge.

Durch die Abmessungen von 25,74 x 17,59 x 0,88 Zentimetern verschwindet der Nexus-Konkurrent unbemerkt in Rucksack oder Handtasche. Auch das Gewicht hält sich in Grenzen: Mit 583 Gramm wiegt das MediaPad 10 deutlich weniger als Apples iPad (mindestens 650 Gramm). Weitere 75 Gramm bringen Netzteil und Kabel mit. Insgesamt ist das Testgerät damit alles andere als ein Schwergewicht. 

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