Hilfe in der Not
Groupon-Rechnung: So entfernen Sie den Trojaner
Zurzeit befindet sich eine Mail im Umlauf, die im Namen von Groupon Rechnungen verschickt. Wird der Anhang geöffnet, infiziert sich der Nutzer mit einem Trojaner. Die Malware kann Dateien auf dem Computer verschlüsseln oder Daten klauen. Netzwelt zeigt, was Betroffene beachten müssen, um den Schaden zu minimieren.
Inhaltsverzeichnis
- 1Trojaner löschen
- 2Notfall-CD
- 3Passwörter ändern
- 4Kontobewegungen überwachen
- 5Strafanzeige erstatten
- 6Prävention
Glücklicherweise wird die besagte Mail von vielen Dienstleistern wie Web.de und GMX als gefährlich eingestuft und in den Spam-Ordner verbannt. Dennoch gibt es sicher den ein oder anderen, der im Eifer des Gefechts die Mail gelesen und den Anhang doch geöffnet hat. Kein Wunder: Die Nachricht sieht fast offiziell aus, da sie den korrekten Nutzernamen sowohl in der Anrede als auch im Anhang verwendet.
Trojaner löschen
Wer den Anhang geöffnet hat, sollte als erstes sein System von gängigen Antivirenprogrammen untersuchen und reinigen lassen. Bitdefender und Sophos beispielsweise identifizieren die Malware.
Sollte das Virenprogramm nichts finden, aber der PC trotzdem infiziert sein, könnte es helfen, die Systemwiederherstellung zu nutzen. Einige Nutzer des netzwelt-Forums berichten, dass sie so ihren infizierten und fehlerhaft laufenden Computer in einen funktionierenden Zustand zurückgesetzt haben. Allerdings ist es bei beiden Methoden fraglich, ob der Trojaner komplett aus allen Verzeichnissen und Registry-Einträgen des Rechners verschwunden ist.


Nutzer sollten auf eine E-Mail, die angeblich von der Rechtsanwaltskanzlei APW (Auffenberg, Petzold & Witte) stammt, nicht reagieren. Bei der Abmahnung wegen illegalem Filesharing handelt es sich um eine Fälschung.
Groupon-Deals können auch Schattenseiten haben. Dies musste eine englische Bäckerin nun feststellen. Ihre Cupcakes über das Rabatt-Portal anzubieten, bezeichnet sie als schlechteste Entscheidung ihres Lebens.
Nun liegt auch ein Werkzeug zur Entfernung der Flashback-Malware auf Leopard-Rechnern vor. Zuvor hatte Apple nur eine Software zur Entfernung des Flashback-Trojaners für Lion und Snow Leopard veröffentlicht.
Erneut ist ein Trojaner im Umlauf, der es auf Mac-Rechner abgesehen hat und eine Java-Sicherheitslücke nutzt. Die Malware verbreitet sich über Word-Dokumente.
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik warnt aktuell vor virenverseuchten Elster-Steuerbescheiden. Das Virus versteckt sich dabei im Mail-Anhang.
Die Webseite des US-amerikanischen Fernsehsenders NBC wurde Opfer eines Hacker-Angriffs. Unbekannte Dritte nutzten einige Domains der NBC vorübergehend, um schädliche Malware an Nutzer zu verteilen. Im schlimmsten Fall wurden sogar kritische Daten erbeutet.
Dem Rabatt-Dienst Groupon wurden möglicherweise E-Mail-Adressen von Nutzern entwendet. Unbekannte versenden zurzeit Spam-Nachrichten im Namen des Unternehmens. Im Anhang befindet sich wahrscheinlich Malware.




