Shareconomy und Big Data

CeBIT: Microsoft zeigt fiktiven Fahrradverleih

Fahrradverleih per Smartphone: Microsoft zeigt am Beispiel der fiktiven Firma Contoso Big Data-Anwendungsmöglichkeiten. Die Simulation auf der CeBIT setzt dabei auf neue Technologien. Auch die Nachhaltigkeit wird messbar gemacht.

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CeBIT: Microsoft zeigt fiktiven Fahrradverleih: Das Motto des Microsoft-Standes auf der CeBIT lautet 2013 "The Human Touch". Vorgestellt werden Entwicklungen, die sich dem Leben der Nutzer anpassen. Dazu zählt das Unternehmen auch eine fiktive Fahrradverleihfirma. Netzwelt hat sich angeschaut, wie die Simulation funktioniert. Zum Video: CeBIT: Microsoft zeigt fiktiven Fahrradverleih

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Der Name Contoso dient Microsoft schon länger zur Simulation von Prozessen und Anwendungen. Auf der CeBIT in Hannover verwendet das Unternehmen den Namen für eine fiktive Fahrradverleihfirma. Besucher können am Stand erfahren, wie Szenarien der Shareconomy und des Big Data-Managements zusammenwachsen.

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Konkret funktioniert der Fahrradverleih folgendermaßen: Per QR Code oder NFC-Sticker lädt man mit einem Windows Phone 8-Smartphone eine App herunter, die Fahrräder in der Nähe auf einer Bing-Karte anzeigt. Per Knopfdruck auf ein Fahrradsymbol sind weitere Informationen abrufbar, etwa zum Standort des Drahtesels.

Ausleihe per Nahfunk

Die Entleihe geschieht ebenfalls mit dem Smartphone. Ein NFC-Kontakt am Fahrradstand sorgt für die Entriegelung und Abwicklung des Prozesses. Ein Datenzentrum, das auf Cloud Computing setzt, übernimmt dabei die Registrierung des Verleihers. Die Simulation setzt dabei auf hinterlegte Kreditinformationen des Nutzers. So kann die fällige Gebühr für die Ausleihe zugewiesen werden. In Windows Phone 8 müssen Anwender ihre Kreditkarteninformationen für das Herunterladen kostenpflichtiger Apps hinterlassen. Auf diese Daten kann die Verleihfirma zurückgreifen. 

Nach der Nutzung des Fahrrads erfolgt die Rückgabe ebenfalls per NFC am Stand. Der Nutzer kann der Verleihfirma dabei Informationen über den Zustand des Drahtesels hinterlassen, etwa, ob ein Reifen platt oder die Bremse beschädigt ist. Mitarbeiter sind in der Lage, die Mitteilungen einzusehen und die Mängel zu beheben.

Geräteübergreifendes Dateimanagement

Die Prozesse der Verleihfirma visualisiert Microsoft am Stand in Form eines großen Wanddisplays. Einsehbar ist auch ein CO2-Konto, das mit jedem gefahrenen Kilometer gefüllt wird. Als Vergleichsmaßstab dient dabei der durchschnittliche CO2-Ausstoß eines Autos auf einen Kilometer. Auch die verbrauchten Kalorien beim Fahrrad fahren werden angezeigt.

Microsoft will mit der fiktiven Verleihfirma auch den Bedürfnissen der Menschen entgegenkommen, "Dinge miteinander zu teilen und sich "mitzuteilen"", wie es in einer Pressemitteilung des Unternehmens heißt. Die Shareconomy verändere die Erwartungshaltung der Nutzer an Software, Services und Endgeräte. Sie müssten "einfach, intuitiv und geräteübergreifend nutzbar sein".

Mehr zur CeBIT erfahren Sie auf dieser Seite.

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