Ab Mai erhältlich
Ausprobiert: Fitbit Flex auf der CeBIT 2013
Fitbit Flex kommt nach Deutschland. Der Hersteller zeigte seinen Aktivitätstracker im Armbandformat auf der CeBIT in Hannover. Ab Mai wird das Fitness-Gadget überall erhältlich sein. Netzwelt hat den Tracker einem kurzen Test unterzogen.
Fitbit Flex im Kurztest: Fitbit bringt mit Flex einen Aktivitätstracker in Armband-Form auf den Markt. Netzwelt hat sich das sportliche Accessoire auf der CeBIT näher angeschaut. Zum Video: Fitbit Flex im Kurztest
Inhaltsverzeichnis
- 1Mit Bluetooth 4.0 und NFC
- 2LEDs statt OLED-Anzeige
- 3Ohne Neuerungen: Funktionsumfang und App
- 4Netzwelt meint
Genau wie Nike und Jawbone will es nun auch Fitbit mit einem Aktivitätstracker als Armband auf dem Markt versuchen. Die Konkurrenz wächst stetig, denn auch LG präsentierte auf der CES in las Vegas Anfang des Jahres ein entsprechendes Gerät. Auf dem deutschen Markt gestaltet sich der Wettbewerb übersichtlich. Hierzulande ist Fitbit der erste Hersteller, der einen Armband-Tracker herausbringt. Ab Mai wird Fitbit Flex für rund 100 Euro erhältlich sein.
Mit Bluetooth 4.0 und NFC
Im Vergleich zu seinen Vorgängern Zip und One besitzt das Armband Flex nicht nur Bluetooth 4.0, sondern auch die NFC-Technologie. Damit kann es mit einem PC, Mac, Smartphone oder Tablet verbunden werden. Voraussetzung für eine Verbindung ist natürlich, dass das Zielgerät den Nahfunkstandard unterstützt.
Im Kurztest auf der CeBIT gelang die Verbindung via NFC problemlos. Allerdings dürfte das Verbinden zwischen Smartphone und Armband für den Träger häufiger notwendig sein, als noch bei den Vorgängermodellen Zip und One. Flex besitzt nämlich keine OLED-Anzeige, die die verbrauchten Kalorien oder zurückgelegten Schritte darstellen könnte.
LEDs statt OLED-Anzeige
Stattdessen findet der Nutzer lediglich fünf LEDs, die über den Fortschritt auf dem Weg zum persönlichen Tagesziel informieren. Wer mehr wissen will, muss also die App oder das Dashboard im Browser aufrufen und zwangsläufig sein Handy aus der Tasche ziehen, was beim Sport nicht immer möglich ist. Praktischerweise ist der neue Tracker nicht nur vor Spritzwasser geschützt, sondern hält auch einen Gang unter die Dusche aus.
Die Verarbeitung des Fitbit Flex konnte beim ersten Anlegen nur teilweise begeistern. Das Armband lässt sich nur mit viel Druck schließen. Zwischen LED-Anzeige und Armband entstanden beim Einlegen des Trackers zudem unschöne Spaltmaße. Bei längerer Verwendung werden diese vermutlich dauerhaft bleiben und das ansonsten elegante Design des Armbands zerstören. Für Ersatz ist jedoch gesorgt: Das Accessoire ist in vier verschiedenen Farben erhältlich.
Fitbit Flex im Kurztest
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Bild vergrößern Die Funktionen haben sich im Vergleich zu den Vorgängern Zip und One nicht verändert. (Bild: netzwelt) - Bild 2 von 6
Bild vergrößern Der Tracker lässt sich via Bluetooth 4.0 oder NFC mit einem Smartphone verbinden. (Bild: netzwelt) - Bild 3 von 6
Bild vergrößern Der Aktivitätstracker befindet sich in einem wasserfesten Armband. (Bild: netzwelt) - Bild 4 von 6
Bild vergrößern Statt des OLED-Displays informieren nun LEDs über den persönlichen Fortschritt. (Bild: netzwelt) - Bild 5 von 6
Bild vergrößern Der Tracker lässt sich auch in einem anderen Armband verbauen. (Bild: netzwelt) - Bild 6 von 6
Bild vergrößern Schließen lässt sich das Armband leider nur mit sehr viel Druck. Am Rand der LED-Anzeige traten zudem Spaltmaße auf. (Bild: netzwelt)
Ohne Neuerungen: Funktionsumfang und App
Der Funktionsumfang ist bei Flex mit Zip und One weitestgehend identisch. Gemessen werden die verbrauchten Kalorien, getätigten Schritte, Entfernung, das Aktivitätslevel und die Schlafzeit. Auch in der zugehörigen App und den Sensoren hat sich nichts gerändert.
Auf der CeBIT erfuhr netzwelt von Fitbit-Sprecher Ralf Werner, dass die Anwendung demnächst ein großangelegtes Update erhalten wird: "Das Dashboard wird im Design künftig Windows 8 ähneln. Der Nutzer erhält dabei die Möglichkeit, seine persönlichen Fitnessziele unterschiedlich zu positionieren und zu verschieben."
Darüber hinaus arbeitet der Hersteller stetig am Ausbau der Lebensmitteldatenbank, die in Deutschland noch einige Lücken aufweist. Demnächst werden Nutzer selbstangelegte Nahrungsmittellisten mit anderen Anwendern teilen können. Dadurch soll die Auswahl im Sortiment weiter wachsen.
Netzwelt meint
Neben dem Formfaktor ist der Einsatz von NFC die einzige dramatische Neuerung bei Fitbit Flex. Das Fitness-Gadget dürfte vor allem für diejenigen interessant sein, die nicht mehr auf das Nike Fuel Band oder Jawbones Up warten wollen. Die beim Kurztest festgestellten Verarbeitungsmängel wird netzwelt in einem Langzeittest demnächst auf die Probe stellen.
Weitere CeBIT-Highlights finden Sie hier auf netzwelt.






