Tablet und Smartphone verschmelzen zu einer Einheit

Erster Eindruck: Asus PadFone Infinity

Asus bleibt seinem Konzept treu: Auch das PadFone Infinity besteht aus einer Tablet- und einer Smartphone-Einheit, die erst zusammen ihr volles Potential ausspielen. Auf dem Mobile World Congress in Barcelona konnte netzwelt das PadFone Infinity ausprobieren.

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Im Kurztest: Asus PadFone Infinity: Asus bleibt dem PadFone-Konzept treu. Auf dem Mobile World Congress 2013 konnte netzwelt die nunmehr dritte Version des PadFones mit dem Beinamen Infinity ausprobieren. Zum Video: Im Kurztest: Asus PadFone Infinity

Inhaltsverzeichnis

  1. 1So fühlt es sich an
  2. 2Dockingstation mit eingebautem Akku
  3. 3Netzwelt meint
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Es war das bestimmende Thema auf der diesjährigen MWC Pressekonferenz von Asus: Die Neuauflage des PadFones. Es hört auf den Beinamen “Infinity” und will nach wie vor die Vorzüge eines mobilen Smartphones mit dem großen Bildschirm eines Tablet-Computers kreuzen.

Ordentlich aufgestockt hat Asus vor allem beim Smartphone: Es verfügt jetzt über Qualcomms aktuellen Snapdragon-600-Prozessor mit vier Kernen und einer Taktfrequenz von 1,7 Gigahertz. Zwei Gigabyte Arbeitsspeicher sorgten im Hands-On von netzwelt für flüssiges Durchblättern der Startbildschirme. Auch beim Öffnen von Apps sind Verzögerungen kaum wahrnehmbar. Versuchsweise startete netzwelt zehn Apps gleichzeitig und lies diese im Hintergrund laufen - kein Problem für das Rezensionsexemplar. Als Betriebssystem installiert Asus Android 4.1.2 - eine Aktualisierung auf Android 4.2 soll aber bereits ab Verkaufsstart erfolgen, der für April angesetzt ist. 

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So fühlt es sich an

In den Händen fühlt sich das Asus Smartphone nun deutlich hochwertiger an als der Vorgänger. Der Hersteller setzt auf ein Unibody-Gehäuse mit angenehm abgerundeten Ecken, das zu großen Teilen aus Aluminium besteht. Die Rückseite ist nur ganz leicht strukturiert. 

Vergrößert hat Asus auch die Anzeigefläche. Das Display misst in der Diagonalen nun satte fünf Zoll und ist somit um 0,3 Zoll größer als das Vorgängermodell. Die Auflösung von 1.920 x 1.080 Bildpunkten ist so hoch, dass man mit bloßem Auge keine einzelnen Bildpunkte erkennen kann. Die Pixeldichte beträgt 441 Pixel pro Zoll (ppi) - mehr als beim iPhone 5 (326 ppi), wie man auf der Pressekonferenz von Asus nicht müde wurde zu betonen. Nettes Detail: Die NFC-Antenne bringt Asus im PadFone-Logo unter. 

Die Verbindung von Tablet und Smartphone hat Asus nahezu unverändert vom Vorgängermodell übernommen: Kleine Gummizacken sorgen dafür, dass das Handy unbeschadet und mit geringem Kraftaufwand in den Schacht gleitet, wo es sicher aufgehoben. Auch wenn man das Duo auf den Kopf stellt, besteht keine Gefahr, dass sich das Smartphone aus seiner Halterung lösen könnte. Nach wie vor sind zwar die meisten, aber längst nicht alle Handy-Apps, ohne Weiteres auf dem Tablet lauffähig. 

Dockingstation mit eingebautem Akku

Die Tablet-Auflösung ist mit der des Smartphones identisch. Farben und Leuchtkraft sind dem ersten Eindruck nach gut - vor allem die Blickwinkel gefallen. Erst bei unnatürlich schrägen Blickwinkeln invertieren die Farben auf der 10,1 Zoll großen Anzeige leicht. Die Dockingstation des PadFone Infinity verfügt wieder über einen eingebauten Akku. Er soll die Gesprächs- und Surfzeiten des Smartphones laut Herstellerangaben verdreifachen.

Ab April 2013 will Asus das PadFone Infinity in Deutschland zum Verkauf anbieten. Der Preis wird circa 1.000 Euro betragen. Ob der Hersteller auch wieder Kooperationen mit Mobilfunkprovidern, wie zuletzt beim Vorgängermodell geschehen, eingehen wird, steht noch nicht fest. Laut Angaben von Asus werde dies aber nicht ausgeschlossen. 

Asus PadFone Infinity Kurztest

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Netzwelt meint

Das Konzept des PadFones ist nach wie vor einzigartig - und Asus hat es im neu vorgestellten Infinity weiter verfeinert. Die Kombination macht im ersten Test von netzwelt einen guten Eindruck. Der anvisierte Preis von 1.000 Euro ist sehr hoch, ist aber wegen der guten Verarbeitungsqualität und der technisch leistungsfähigen Komponenten gerechtfertigt.

Weitere aktuelle Neuheiten vom Mobile World Congress 2013 hat netzwelt an dieser Stelle für Sie zusammengefasst.

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