Auch Vollpreistitel betroffen

Electronic Arts: Mikro-Transaktionen für alle Spiele geplant

Womöglich waren die Mikro-Transaktionen in Dead Space 3 nur der Anfang: Einer Aussage des Finanzvorstands von Electronic Arts zufolge werden alle künftigen Spiele des Herstellers die Möglichkeit bieten, Game-Gegenstände für echtes Geld zu kaufen. Geplant ist diese Vorgehen nicht etwa nur für Free-to-Play-Spiele - auch Vollpreistitel sind betroffen.

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In-Game-Käufe in Dead Space 3 waren womöglich nur der Anfang. (Bild: gametrailers.com)
In-Game-Käufe in Dead Space 3 waren womöglich nur der Anfang. (Bild: gametrailers.com)
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Dead Space 3 sorgte für polarisierende Meinungen unter den Spielern. In einer Sache waren sich jedoch alle einig: EA wollte mit den eingebauten Mikro-Transaktionen das schnelle Geld verdienen. Der Horror-Shooter zählt zu den ersten Vollpreistiteln überhaupt, die über ein System zum Erwerb von In-Game-Gegenständen verfügen. Gemeint sind damit nicht etwa herunterladbare Zusatzinhalte (DLC), welche die Story erweitern. In Dead Space 3 wurde Spielern erstmalig die Möglichkeit gegeben, spielnotwendige Ressouren zu kaufen, um somit schneller im Spiel voranzukommen. Ein System, welches vorher fast ausschließlich in F2P-Spielen zum Einsatz kam, könnte auch bald viele Vollpreistitel treffen.

Kunden begrüßen Mikro-Transaktionen angeblich

EAs Finanzvorstand Blake Jorgensen äußerte sich im Rahmen einer kürzlich abgehaltenen Analysten-Konferenz zum Thema: "Wir [EA] werden in all unseren Spielen die Möglichkeit integrieren, für Gegenstände zu zahlen, damit höhere Level schneller erreicht werden können. Unsere Kunden begrüßen unseren neuen Geschäftsweg."

Laut Jorgensen sei ein derartiges Unterfangen sehr lohnenswert für den Spiele-Publisher. Früher beauftragte EA noch externe Firmen mit der Abwicklung von derartigen Geldgeschäften, doch mittlerweile hat der Software-Riese "ein hervorragendes Backend-Programm entwickelt, um das Problem profitabel in den Griff zu bekommen."

Es bleibt abzuwarten, welche bald erscheinenden Vollpreistitel von EA über dieses fragwürdige Bezahlsystem verfügen werden. Netzwelt wird Sie zum Thema auf dem Laufenden halten.

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